...oder wie der Schweizer sagt: im Tram. Wie auch immer, ich habe gerade ne Tüte frischer Eindrücke, aber was rundet den Tag besser ab, als die Benimmregeln der Verkehrsbetriebe Zürichs. (persönlicher Favorit: säg nicht den Sitz an [sonst fällst du runter]) ;o)
Jack Parow »Fee Fi Fo Fum« (»Nag Van Die Lang Pette«, 2014)
Mal abgesehen davon, dass hier jeder Parkplatzwächter uniformiert ist, wie ein Mitglied einer S.W.A.T.-Einheit und die Straßen praktisch mit Blitzern zugenagelt sind (was nicht stört, wenn alle Ampeln so geschalten sind, dass man ohnehin nur steht), kommt man sich schon fast eingeschüchtert vor, wenn man die omnipräsenten Verbotsschilder überall sieht. Straßenverkehr, Hotel, Klotür - egal wo - alles ist sauber geregelt, oder einfach verboten. Seltsam.
ein bisschen Verbotenes in Zürich ;o)
Aber gut, wer für nen kleinen Kaffee und nen Donut umgerechnet fünf Euro aufruft, der kann es sich locker leisten, zu sagen, was man alles nicht darf... ;o)
Noch mal ein paar Bilder vom Friedhof Sihlfeld in Zürich. Hätte ich fast vergessen, ist schon wieder ne Weile her, aber hin und wieder zuckt das Gedächtnis eben doch noch ein bisschen.
Als musikalischen Anhang gibt es heute etwas befremdliches von Video Kids, einem niederländischen Projekt aus den Achtzigern. Der größte Hit war selbstverständlich »Woodpeckers From Space«, folgendes Stück ist aber auch nicht von Pappe und ist es wohl wert, ausgebuddelt zu werden (um es vielleicht später ein Stückchen tiefer wieder zu vergraben). ;o)
Video Kids »Communication Outerspace« (»The Invasion Of The Spacepeckers«, 1984)
Heute ein bisschen Zürich-Nachlese. Natürlich geht so eine Städtereise nicht ohne einen zünftigen Friedhofsbesuch ab, Ehrensache, hehe. In diesem Falle handelt es sich um den Friedhof Sihlfeld im Stadtteil Wiedikon. Es ist der größte Friedhof und gleichzeitig die größte Parkanlage der Stadt. Außerdem findet man ein hübsches Krematorium auf dem Gelände (zu sehen auf Bildern 2 [Vorderseite] & 4 [Rückseite]).
Für heute als Gutenachtmusik noch was vom letzten Taake-Album. Mitgewirkt hat an diesem Track kein Geringerer als Darkthrones Nocturno Culto. Muss also gut sein. ;o)
Taake »Fra vadested til vaandesmed« (»Noregs Vaapen«, 2011)
Nicht mehr lange, dann geht es zurück in die Heimat. Was auch immer schön ist, gerade nach ein paar grauen Tagen in einer grauen Stadt. Das hilft, die Schönheit der eigenen Stadt wertzuschätzen. Dazu kommen solche Vorzüge wie eigenes Bett, gescheites Essen usw...
Natürlich gab es auch noch einen Friedhofsbesuch. Muss erst mal die zahlreichen Fotos sichten, gibt dann von daheim noch ein gepflegtes Best-Of-Programm. Überhaupt hat sich wieder gezeigt, dass ein gediegener Friedhof einiges rausreißt. ;o)
Sorgten für ewige Erheiterung: die Mülltonnen für e suubers Züri... Ja ja, die Sprache. Habe nichts gelernt, außer ständig in der Verniedlichungsform zu sprechen. Gehen wir über´s Brückli und gehen zum Häusli mit dem Dönerli. Zum Beispiel.
Zu guter letzt das Stadion des FC Zürich. Tierische Stimmung in der Südkurve!!! ;o)
So denn, ab nachhause! Zum Abschluss noch etwas schweizerische Musik. Und tschüs! ;o)
Hat zwar so was von gar nichts mit dem vernebelten Zürich zu tun, außer vielleicht der damit einhergehenden schwarzweißen Ähnlichkeit, aber Tiamat haben ein neues Video am Start, welches gleichermaßen hörens- wie sehenswert ist.
Am, keine Ahnung, vielleicht 666. Tag schuf der liebe Gott die Schweiz. Als er fertig war, fand er den Haufen irgendwie putzig und fragte also die Schweizer: »Da ihr so putzig seid, erfülle ich euch ein paar Wünsche extra. Was wäre denn der erste?«
»Berge, Seen und klare Bäche. Und grüne Wiesen.« antworteten die Angesprochenen (natürlich unverständlicher, ich habe es für die Textwiedergabe eingedeutscht). Pling, es geschah so.
»Was noch?« fragte der liebe Gott. Die Schweizer baten um glückliche Kühe, damit sie die beste und gesündeste Milch der Welt herstellen könnten. Plong! Und sie erhielten Kühe, die nun glücklich auf den saftig grünen Wiesen inmitten kristallklarer Bäche und hoher Berge weideten. Sie molken diese und kredenzten dem lieben Gott ein 0,2l-Glas mit guter Alpenmilch.
Dieser probierte und stellte begeistert fest: »Lecker!«.