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07.10.2020
Friedhof Bad Gottleuba
Bad Gottleuba ist ein Kurort im sächsischen (Klugscheißblinker AN) Elbtalschiefergebirge, dem Übergang zwischen Elbsandsteingebirge und dem Osterzgebirge (Klugscheißblinker AUS). Es gibt Friedhöfe, da hört man Wachtmeister Barbrady vor dem inneren Ohr sagen Bitte, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen..., aber wenn wir schon mal da sind... ;o)
Sarke »Jutul« (»Viige Uhr«, 2017)
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Sarke
10.09.2017
erzgebirgische Volkskunst
An so einem Wochenende im Erzgebirge gibt es allerhand zu entdecken, was das Auge des Zugereisten verwundert oder amüsiert. Ein kleiner Auszug.
Und, Eintrag ins Brigadetagebuch: Parkt eure deutschen Fahrzeuge nie dort, wo deutsche Demonstranten eine Demo zur Erhaltung deutscher Werte angemeldet haben, sonst kommt das deutsche Ordnungsamt und ihr kommt alle in die Hölle! ;o)
Erzgebirgsmusik!
Eminenz »Jesus Wept Nevermore« (»Exorial«, 1994)
25.07.2017
Friedhof Oberbärenburg, erster Teil
Heute wandern wir mal ins Osterzgebirge, genauer gesagt in den Kurort Oberbärenburg und nachdem wir die umliegende Landschaft erkundet und den Wald von allem Essbaren befreit haben, nehmen wir auf der Friedhofsbank platz. Es handelt sich um einen kleinen Friedhof mit Waldatmosphäre, dessen Besonderheit wohl seine Soldatengräber sind. Dazu im zweiten Teil mehr...
Und weil man im Erzgebirge um einen gewissen Humor nicht verlegen ist: der Straßenname des Friedhofszubringers lautet tatsächlich Großvaters Ruh (die offizielle Anschrift lautet Wolfssteg, deswegen das Beweisfoto). Sieht man auch nicht alle Tage. ;o)
Master´s Hammer »Já mizérií osudu jsem pronásledován« (»Jilemnický Okultista«, 1992)
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26.02.2017
Waldgeisterweg
Tief im Erzgebirge, dort wo die Leute vom unwissenden Volksmund als Löffelschnitzer verunglimpft werden, nicht ahnend, dass die Einheimischen auch Baumstämme schnitzen können, genau dort, liebe Kinder, gibt es einen Ort namens Ehrenfriedersdorf. Und wenn ihr ganz still um die Greifensteine wandelt, werdet ihr Geister aus Holz entdecken... Hui! ;o)
Negură Bunget »Stanciu Gruiul« (»ZI«, 2016)
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08.05.2014
09.04.2014
26.11.2013
29.07.2013
sunny day at wilde weißeritz beach
Folgender Post hat zwei Bewandtnisse: Zum einen Eintrag ins eigene Brigadetagebuch und zum anderen soll die Bevölkerung von Freital sich nicht wundern, falls sie die nächsten Tage auf dem Trockenen sitzt, denn Truppenteile der naturwissenschaftlichen Fakultät des Channel666 waren so frei mithilfe einige Zwerge und Elfen kurz nach Moldova die Wilde Weißeritz anzustauen. Ja, jetzt staunense flussabwärts!
Hier sehen wir Zwerg Rostock und seine ukrainischstämmige Lebensgefährtin Maschinka. Fleißige Helfer bei der ganzen Aktion, keine Frage!
Außerdem noch ein Bild des gefährlichen Holz-U-Bootes vom Typ Minimi U-666. Es hat eine unglaubliche Reichweite (bis der nächste Stein im Weg ist, aber immerhin) und kann sich bei Bedarf auch selbst entzünden, wenn man es vorher aus dem Wasser genommen hat und ins Feuer legt.
Ja, Kinners, so war das. Warm eben, nein heiß, sehr sehr heiß... ;o) Abschließend mal wieder ein Comeback, was irgendwie am Rande verraucht ist. Im Laufe des letzten Jahres gabs nach zwei Jahrzehnten eine neue Veröffentlichung von Men Without Hats (ihr wisst schon... Safety Dance und so..., ja, genau die!), was wir natürlich nicht verpassen wollen... ;o)
Men Without Hats »Head Above Water« (»Love In The Age Of War«, 2012)
01.03.2013
Knüppel ausm Sack!
Ha, mir fielen noch ein halbes Dutzend anderer Überschriften ein, allerdings wäre es billig irgendeine Wortgruppe aus dem Hut zu zaubern, in der jedes R gegen ein L ersetzt wäre, oder sich anderweitig irgendwelcher asiatischen Klischees (à la Frontscheibe süßsauer bitte oder einmal die Nummer 46 mit Pressefreiheit) zu bedienen. Wie auch immer. Offenbar bekam ein Kamerateam der ARD den Baseballschläger der chinesischen Kulturwächter zu schmecken (SZ-Artikel dazu).
Gedreht werden sollte ein Beitrag über die bauliche Urbanisierung ländlicher Gegenden in China. Drehgenehmigung wurde keine beantragt, was zwar ofiziell als rechtens gilt, jedoch etwas mutig scheint. Kein Mensch würde z. B. einem grimmig dreinblickenden Hund die Hand ans Hinterteil legen, nur weil ein Schild mit der Aufschrift Nicht auf den Rasen kacken! am Zaun hängt. Das investigative Team des ersten deutschen Fernsehens drehte also munter drauf los und filmte in einem Dorf dessen Gebäude und Bewohner. Diese reagierten angewidert und während der Abreise wurde der Transporter der Journalisten gerammt, zum Stehen gebracht und anschließend mit Knüppeln, Fäusten oder Baseballschlägern (je nachdem, wo man es liest, variieren die Angaben) traktiert. Hat der NDR einen Sachschaden zu beklagen, Personen kamen keine zu Schaden.
Ist natürlich nicht das, was einem hierzulande als typisch asiatische Abgeklärtheit und innerem Ruhepol verkauft wird, aber aus Sicht der Einheimischen (wenngleich die Angreifer auch nur polizei- oder systemgetreue Schläger gewesen sein könnten) kann man diese Art der Reaktion doch ein wenig nachvollziehen. Wahrscheinlich haben sie sich noch schnell angesehen, was das öffentlich rechtliche Fernsehen so fabriziert und kamen zu der blitzgescheiten Entscheidung, wenigstens ein kleines Zeichen gegen die zwangsgebührenfinanzierte und vom Ertrag an exotische Orte reisende Meute setzen zu können.
Komm ich ausnahmsweise mal zu dem Schluß: Schon GEZahlt? Na klar, dafür gerne! ;o)
Roky Erickson »Bloody Hammer« (1984)
![]() |
| Ein paar tausend Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt und daher immer einen Besuch wert, auch mit Kamera: die Baude auf dem Kahleberg im Osterzgebirge. ;o) |
Gedreht werden sollte ein Beitrag über die bauliche Urbanisierung ländlicher Gegenden in China. Drehgenehmigung wurde keine beantragt, was zwar ofiziell als rechtens gilt, jedoch etwas mutig scheint. Kein Mensch würde z. B. einem grimmig dreinblickenden Hund die Hand ans Hinterteil legen, nur weil ein Schild mit der Aufschrift Nicht auf den Rasen kacken! am Zaun hängt. Das investigative Team des ersten deutschen Fernsehens drehte also munter drauf los und filmte in einem Dorf dessen Gebäude und Bewohner. Diese reagierten angewidert und während der Abreise wurde der Transporter der Journalisten gerammt, zum Stehen gebracht und anschließend mit Knüppeln, Fäusten oder Baseballschlägern (je nachdem, wo man es liest, variieren die Angaben) traktiert. Hat der NDR einen Sachschaden zu beklagen, Personen kamen keine zu Schaden.
Ist natürlich nicht das, was einem hierzulande als typisch asiatische Abgeklärtheit und innerem Ruhepol verkauft wird, aber aus Sicht der Einheimischen (wenngleich die Angreifer auch nur polizei- oder systemgetreue Schläger gewesen sein könnten) kann man diese Art der Reaktion doch ein wenig nachvollziehen. Wahrscheinlich haben sie sich noch schnell angesehen, was das öffentlich rechtliche Fernsehen so fabriziert und kamen zu der blitzgescheiten Entscheidung, wenigstens ein kleines Zeichen gegen die zwangsgebührenfinanzierte und vom Ertrag an exotische Orte reisende Meute setzen zu können.
Komm ich ausnahmsweise mal zu dem Schluß: Schon GEZahlt? Na klar, dafür gerne! ;o)
Roky Erickson »Bloody Hammer« (1984)
15.09.2012
unsortierte Eindrücke der letzten Tage
Ein paar unsortierte Eindrücke von Menschen, Tieren und Natur der letzten Tage. Wie immer quadratisch, praktisch, gut. ;o)
Hinten dran noch ein Sahnestück mit fast schon schlageresken Anleihen der Erzgebirgsdarlings Eminenz. Gewaltiger Imautomitwippkrawall! ;o)
Eminenz »The Return Of The Four Horsemen« (»Eminenz«, 2007)
Eibsee
Hinten dran noch ein Sahnestück mit fast schon schlageresken Anleihen der Erzgebirgsdarlings Eminenz. Gewaltiger Imautomitwippkrawall! ;o)
Eminenz »The Return Of The Four Horsemen« (»Eminenz«, 2007)
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03.06.2012
Sattelberg
Ein paar Bilder zu einer weiteren kleinen Wanderung. Diesmal zum Sattelberg (tschechisch Špičák). Dieser liegt auf böhmischer Seite des Osterzgebirges und ist vor allem für seine wunderschönen Wiesen bekannt, auf denen es gerade um diese Jahreszeit blüht, was das Zeug hergibt (Bilder davon nebenan).
Lupinen ohne Ende
Státní hranice, heutzutage aber ohne pasová kontrola
Gipfelkreuz mit mysteriöser tschechischsprachiger Inschrift
Insgesamt läuft man ungefähr vier Stunden, die ein oder andere Rast mit eingerechnet. Und das schöne: man trifft kaum eine Menschenseele, was sich allerdings nach dem heutigen Blogeintrag dramatisch geändert haben dürfte... ;o)
Björn Rosenström »Hultsfredsfestivalen« (»Pop på Svenska«, 2004)
Lupinen ohne EndeAm besten fährt man bis nach Oelsen, wo strategisch günstig gelegene Wanderparkplätze (Oelsener Höhe) zur Verfügung stehen. Von da geht es recht gemütlich in Richtung Sattelberg, inmitten seiner Wiesen. Zwischendurch überquert man die tschechisch-deutsche Friedensgrenze, wenn man die Grenzsteine vor lauter Blüten überhaupt entdeckt... ;o)
Státní hranice, heutzutage aber ohne pasová kontrolaOben angekommen hat man einen schönen Rundblick, ein Gipfelkreuz und ein, ähem, Gipfelbuch. Nun ja, wenn schon, denn schon, hehe...
Gipfelkreuz mit mysteriöser tschechischsprachiger InschriftWeiter geht es durch weitere Wiesen und Wälder abwärts immer an der Grenze entlang. Irgendwann geht es bergab und man landet am letzten Ende von Schönwald (Krásný Les), wo man die Gottleuba überquert und entlang selbiger in Richtung Oelsen durch ein idyllisches Tal marschiert (Oelsengrund).
Zurück nach Oelsen geht es dann über den Lappenbuschweg noch mal ordentlich bergauf. Lohnt sich aber, denn im Ort wartet »Börners Einkehr«, einer schlichten Wirtschaft mit guter Küche zu volkstümlichen Preisen (Sterni aus der Flasche 1 Euro, yeah!). Hier werden Gulasch, Rouladen und ähnliches serviert, für kulinarisch ganz Abgebrühte gibt´s natürlich auch Bocki.
Zurück nach Oelsen geht es dann über den Lappenbuschweg noch mal ordentlich bergauf. Lohnt sich aber, denn im Ort wartet »Börners Einkehr«, einer schlichten Wirtschaft mit guter Küche zu volkstümlichen Preisen (Sterni aus der Flasche 1 Euro, yeah!). Hier werden Gulasch, Rouladen und ähnliches serviert, für kulinarisch ganz Abgebrühte gibt´s natürlich auch Bocki.
Insgesamt läuft man ungefähr vier Stunden, die ein oder andere Rast mit eingerechnet. Und das schöne: man trifft kaum eine Menschenseele, was sich allerdings nach dem heutigen Blogeintrag dramatisch geändert haben dürfte... ;o)
Björn Rosenström »Hultsfredsfestivalen« (»Pop på Svenska«, 2004)
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11.12.2011
Glüh!

Das muss auch noch schnell gepostet werden, weil es einfach skurril und prima zugleich war. Beim Bummel durch das weihnachtlich geschminkte Freiberg, bot ein Klamottenladen Glühwein für 50 Cent feil. Tasse gabs gleich dazu. Das ist mal erzgebirgische Gemütlichkeit! Trinkt man vielleicht 10, hat man auch noch nen Fünfer für ne Mütze oder so was übrig... ;o)
Leæther Strip »The White Disgrace« (»Underneath The Laughter«, 1993)
08.12.2011
Bomben, Panzer, Räucherkerzen
So, wir wollen nicht vergessen, dass bald der Jahrestag unseres Heilands ins Haus steht. Aus diesem himmelhochjauchzenden Anlass entschloss ich mich vorhin, die nächste Kerze unter dem Kunststoffbaum (wegen Umweltbewußtsein und so - rettet den Wald im Erzgebirge!) für unsere Jungs, die nicht etwa der höheren Besoldungsstufe wegen im afghanischen Hinterland campieren, sondern um den Feind quasi schon an der Mittellinie aufzuhalten (Pressing, Preeesssinnng!), ein Kerzlein anzuzünden. Doch, was reißen einen da nicht für schauerliche Meldungen aus dem wärmenden Nebel der Räucherkerzen!
Das muss man sich mal vorstellen: eine Briefbombe (die aus Tradition nie beim Adressaten zünden), verschickt von italienischen Linksextremisten sollte dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in der kalten Jahreszeit die Daumen wärmen. Ist das der Dank dafür, dass der Durchschnittsdeutsche jährlich im Durchschnitt dreihundertzwölf Tiefkühlpizzen verzehrt?
Außerdem: der Deutsche Fussball-Bund sperrt die ruhm- und siegreiche SGD für ein Jahr in den Pokal-Hungerturm. Weil sich jeder hundertste Dynamo-Fan daneben benimmt. Wobei wir klar wissen: der Krawallmacher ist natürlich im Sturm (!) und auf der rechten Außenseite (!! [dritter Fussballbildvergleich in einem Text - falls Marcel Reif mal keine Zeit hat, ich nehm sie mir]) des Ostens wirbelwindig wie weiland Ralf Minge unterwegs. Dagegen sind wir natürlich alle, Menschenkette statt La Ola ist das Stichwort.
Und dann noch: Deutschlands christlich geprägte und damit äußerst liebenswürdige Regierung verkauft Saudi Arabien die Kleinigkeit von 270 Leopard 2-Panzern. Aus Nächstenliebe sicher fast zum Selbskostenpreis.
Wir sehen: der pechschwarze Reebok des Todes™ bedroht die Pariser Innenstadt. Rettung nacht nicht, weil wir und unsere Verbündeten in Afghanistan nun mal genug zu tun haben! Was jetzt?
Das ist alles so was von anheimelnd, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Was machen eigentlich unsere Kriegsdienstnichtverweigerer am Hindukusch? Einheimischeabknallen für ein gesünderes Europa ohne Waffen, Briefbomben, und Hooligans? Danke Jungs! rufe ich daher der Truppe, unserer Truppe entgegen. Warum daheim kämpfen, wenn das Gute so fern liegt?
Frohen Advent zusammen! (Für Frieden und... siewissenschon...)
Apoptygma Berzerk »Electronic Warfare« (»The Apopcalyptic Manifesto«, 1998)
Das muss man sich mal vorstellen: eine Briefbombe (die aus Tradition nie beim Adressaten zünden), verschickt von italienischen Linksextremisten sollte dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in der kalten Jahreszeit die Daumen wärmen. Ist das der Dank dafür, dass der Durchschnittsdeutsche jährlich im Durchschnitt dreihundertzwölf Tiefkühlpizzen verzehrt?
Außerdem: der Deutsche Fussball-Bund sperrt die ruhm- und siegreiche SGD für ein Jahr in den Pokal-Hungerturm. Weil sich jeder hundertste Dynamo-Fan daneben benimmt. Wobei wir klar wissen: der Krawallmacher ist natürlich im Sturm (!) und auf der rechten Außenseite (!! [dritter Fussballbildvergleich in einem Text - falls Marcel Reif mal keine Zeit hat, ich nehm sie mir]) des Ostens wirbelwindig wie weiland Ralf Minge unterwegs. Dagegen sind wir natürlich alle, Menschenkette statt La Ola ist das Stichwort.
Und dann noch: Deutschlands christlich geprägte und damit äußerst liebenswürdige Regierung verkauft Saudi Arabien die Kleinigkeit von 270 Leopard 2-Panzern. Aus Nächstenliebe sicher fast zum Selbskostenpreis.
Wir sehen: der pechschwarze Reebok des Todes™ bedroht die Pariser Innenstadt. Rettung nacht nicht, weil wir und unsere Verbündeten in Afghanistan nun mal genug zu tun haben! Was jetzt?Das ist alles so was von anheimelnd, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Was machen eigentlich unsere Kriegsdienstnichtverweigerer am Hindukusch? Einheimischeabknallen für ein gesünderes Europa ohne Waffen, Briefbomben, und Hooligans? Danke Jungs! rufe ich daher der Truppe, unserer Truppe entgegen. Warum daheim kämpfen, wenn das Gute so fern liegt?
Frohen Advent zusammen! (Für Frieden und... siewissenschon...)
Apoptygma Berzerk »Electronic Warfare« (»The Apopcalyptic Manifesto«, 1998)
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22.11.2011
Junge, komm bald wieder! (oder auf amerikanisch: Rockettheo come back!)
Raketentheo kehrt zurück. Ja, genau, der, der immer gegelte Haare, ne Brille, ne Blondine und nen Doktortitel mit sich rumschleppte!!! Und der immer so toll Heavy Metal gehört hat!!!
Kunstpause - sacken lassen.
Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...
Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]
Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!
Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.
Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.
Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.
Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?
Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)
Kunstpause - sacken lassen.
Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...
Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]
Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!
Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.
Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.
Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?
Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)
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22.10.2011
Unsterblich/Immortal
Bug´s Hosentaschenwörterbuch DEU-ENG/ENG-DEU, Seite 4: Immortal=Unsterblich.
Da berichtet die Sächsische Zeitung (lesen wir hier) über eine Art Flashmob im schönen Stolpen. Es marschieren in schwarzen Klamotten, mit weißen Masken, 150 Leute durch den Ort mit der berühmten Burg. Fackellicht, hier und da ein Sprechchor, freilich gut angebräunt, das ganze mitgefilmt, mit ein bisschen düsterem Soundtrack unterlegt - heute basteln wir uns einen Aufreger...
Da laufen sie nun, die selbsternannten Unsterblichen. Die Bevölkerung (immerhin ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für seine schwarze, mit braunen Ausschlägen gewürzte Wahlmentalität bekannt) schwer erstaunt über derartige Umtriebe. Nicht, dass solcherlei Mummenschanz vor dieser Art politischer Beweggründe begrüßenswert sei, aber es verwundert dann doch, dass es jemanden verwundert. Bei aller Liebe, warum setzt sich Rechts eine Maske auf? Weil sich Links auch ein Tuch um die Kapuze bindet, bevor die Mülltonne brennt, weil der Dynamo-Schal vors Antlitz geschoben wird, wenn demnächst nach dem verlorenen Pokalspiel gegen Dortmund die Raststätten gen Dresden zur Sau gemacht werden - man will einfach nicht erkannt werden. Das nähme der Sache den Zauber und würde manchen zur Zurückhaltung bewegen.
Ich hoffe, man versteht mich nicht falsch, wer diesen Blog allgemein, oder mich persönlich kennt, weiß, wo der Hase lang läuft (bzw. Bartel den Most her holt, der Frosch die Locken hat, oder sonstwas), aber dieser pseudoschockierte Aufschrei wirkt doch noch lächerlicher, als die Aktion an sich. Zumindest für meinen bescheidenen Geschmack. Demokratie ist immerhin, wenn alle mitmachen, aber trotzdem keiner zuhört.
Nun finde ich gerade nicht die passenden Worte, meine erste Assoziation auszudrücken. Kurz gefasst war es so: Unsterblich=Immortal, Masken=Immortal, Feuer=Immortal (»Diabolical Fullmoon Mysticism«-Cover!), Stolpen=Blashyrkh, oder so... ergo:
Immortal »One By One« (»The Seventh Day Of Blashyrkh« DVD, 2010)
Natürlich haben wir das vorhin gleich ausdiskutiert und der enspannteste aller Freizeitphilosphen hat auch eine Meinung dazu...

In diesem Sinne, nicht erschrecken, wenns um die Ecke flackert. Erst mal gucken, welche Farbe die Gesichtsbedeckung wirklich hat! <;o) Könnte ja auch eine Demo für oder gegenwas anderes sein...
Da berichtet die Sächsische Zeitung (lesen wir hier) über eine Art Flashmob im schönen Stolpen. Es marschieren in schwarzen Klamotten, mit weißen Masken, 150 Leute durch den Ort mit der berühmten Burg. Fackellicht, hier und da ein Sprechchor, freilich gut angebräunt, das ganze mitgefilmt, mit ein bisschen düsterem Soundtrack unterlegt - heute basteln wir uns einen Aufreger...
Da laufen sie nun, die selbsternannten Unsterblichen. Die Bevölkerung (immerhin ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für seine schwarze, mit braunen Ausschlägen gewürzte Wahlmentalität bekannt) schwer erstaunt über derartige Umtriebe. Nicht, dass solcherlei Mummenschanz vor dieser Art politischer Beweggründe begrüßenswert sei, aber es verwundert dann doch, dass es jemanden verwundert. Bei aller Liebe, warum setzt sich Rechts eine Maske auf? Weil sich Links auch ein Tuch um die Kapuze bindet, bevor die Mülltonne brennt, weil der Dynamo-Schal vors Antlitz geschoben wird, wenn demnächst nach dem verlorenen Pokalspiel gegen Dortmund die Raststätten gen Dresden zur Sau gemacht werden - man will einfach nicht erkannt werden. Das nähme der Sache den Zauber und würde manchen zur Zurückhaltung bewegen.
Ich hoffe, man versteht mich nicht falsch, wer diesen Blog allgemein, oder mich persönlich kennt, weiß, wo der Hase lang läuft (bzw. Bartel den Most her holt, der Frosch die Locken hat, oder sonstwas), aber dieser pseudoschockierte Aufschrei wirkt doch noch lächerlicher, als die Aktion an sich. Zumindest für meinen bescheidenen Geschmack. Demokratie ist immerhin, wenn alle mitmachen, aber trotzdem keiner zuhört.
Nun finde ich gerade nicht die passenden Worte, meine erste Assoziation auszudrücken. Kurz gefasst war es so: Unsterblich=Immortal, Masken=Immortal, Feuer=Immortal (»Diabolical Fullmoon Mysticism«-Cover!), Stolpen=Blashyrkh, oder so... ergo:
Immortal »One By One« (»The Seventh Day Of Blashyrkh« DVD, 2010)
Natürlich haben wir das vorhin gleich ausdiskutiert und der enspannteste aller Freizeitphilosphen hat auch eine Meinung dazu...

In diesem Sinne, nicht erschrecken, wenns um die Ecke flackert. Erst mal gucken, welche Farbe die Gesichtsbedeckung wirklich hat! <;o) Könnte ja auch eine Demo für oder gegenwas anderes sein...
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27.09.2011
1. Aussortierung Bremen Fotos
Als erstes mal ein paar andere Fotos von der Bremen Exkursion. Der Fotoapparat qualmte zeitweise vor Auslastung, aber soll er nicht jammern, der Arsch, wäre es kein Fotoapparat geworden.
Zu Ehren des SVW gebrautes Handgranätchen, welches gar nicht mal so übel mundete (Test hier). Nur den Erfinder der 0,33l-Abfüllung sollte man noch mal zur Rechenschaft ziehen, ist ja ne Seuche mittlerweile...!
T-Shirt-Motiv (bloß ein bisschen unsymetrisch zusammen geschnippelt, damit es nicht das einzige Hochformatbild dieser, ähem, Fotostrecke ist)
Nusochnsemo, wo gehdsn hier nach Aue?
Erzgebirge-Bremen, solcherlei Schabernack varängstigte den Mitreisenden Minimi, seines Zeichens Initiator der Initative Rettet den Wald im Erzgebirge - kauft beim Vietnamesen! dann doch...
Außerdem, ausschließlich, um den Forschungsauftrag des lieben til_o. wirklich ernst genommen zu haben, noch Bilder von zwei entdeckten Edeka-Filialen. Eine am Bahnhof und eine im Untergeschoss. ;o)
Wie schon berichtet, gabs keine sprechende Waage, nur eine etikettenspeihende. Wurden die Aufbaumilliarden nach der Wende tatsächlich so ungerecht verteilt? Verdammte Axt!
Filiale im Untergeschoss
Filiale am Bahnhof (einträchtig Tür an Tür mit, nein, nicht Alice, aber immerhin Aldi)
Den Rest des zutiefst seriösen Bildmaterials gibt es irgend ein anderes mal. Muss noch sichten... und zwischendurch auch mal schlafen, hehe... Weil wir heute (also, blogger.com zeigt gestern, es war aber heute früh, irgendwie scheint irgendeine Zeitzone fernab der unsrigen eingestellt zu sein, Zeitreise in Echtzeit meinetwegen, aber egal auch) schon im Jahre 1992 verweilten, gleich noch was nostalgisches hinterher.
Death In June »Little Black Angel« (»But, What Ends When The Symbols Shatter?«, 1992)

Zu guter letzt bleibt die Erkenntnis, so schön es im Norden war, dass zuhause nicht dort ist, wo ich den sprichwörtlichen Hut hinhänge, sondern genau dort, wo Freund Elvis hinkackt (wir sehen ein frühes Jugendfoto, heute ist er einen sportiven halben Meter lang, oder so...). ;o)
Zu Ehren des SVW gebrautes Handgranätchen, welches gar nicht mal so übel mundete (Test hier). Nur den Erfinder der 0,33l-Abfüllung sollte man noch mal zur Rechenschaft ziehen, ist ja ne Seuche mittlerweile...!
T-Shirt-Motiv (bloß ein bisschen unsymetrisch zusammen geschnippelt, damit es nicht das einzige Hochformatbild dieser, ähem, Fotostrecke ist)
Nusochnsemo, wo gehdsn hier nach Aue?Erzgebirge-Bremen, solcherlei Schabernack varängstigte den Mitreisenden Minimi, seines Zeichens Initiator der Initative Rettet den Wald im Erzgebirge - kauft beim Vietnamesen! dann doch...
Außerdem, ausschließlich, um den Forschungsauftrag des lieben til_o. wirklich ernst genommen zu haben, noch Bilder von zwei entdeckten Edeka-Filialen. Eine am Bahnhof und eine im Untergeschoss. ;o)
Wie schon berichtet, gabs keine sprechende Waage, nur eine etikettenspeihende. Wurden die Aufbaumilliarden nach der Wende tatsächlich so ungerecht verteilt? Verdammte Axt!
Filiale im Untergeschoss
Filiale am Bahnhof (einträchtig Tür an Tür mit, nein, nicht Alice, aber immerhin Aldi)Den Rest des zutiefst seriösen Bildmaterials gibt es irgend ein anderes mal. Muss noch sichten... und zwischendurch auch mal schlafen, hehe... Weil wir heute (also, blogger.com zeigt gestern, es war aber heute früh, irgendwie scheint irgendeine Zeitzone fernab der unsrigen eingestellt zu sein, Zeitreise in Echtzeit meinetwegen, aber egal auch) schon im Jahre 1992 verweilten, gleich noch was nostalgisches hinterher.
Death In June »Little Black Angel« (»But, What Ends When The Symbols Shatter?«, 1992)

Zu guter letzt bleibt die Erkenntnis, so schön es im Norden war, dass zuhause nicht dort ist, wo ich den sprichwörtlichen Hut hinhänge, sondern genau dort, wo Freund Elvis hinkackt (wir sehen ein frühes Jugendfoto, heute ist er einen sportiven halben Meter lang, oder so...). ;o)
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