Hm. Warum verpasst man Filmen mit englischen Originaltiteln englische Alternativtitel? Muss wohl irgendwie mit den Rechten zu tun haben, nervt aber, oder zumindest verwirrt es. Vorliegendes Exemplar wurde auf »Shame The Devil« getauft, es existiert aber auch eine Version als »Truth Or Die«, welche man sich frei bei YouTube anschauen kann. Eingetütet wurde das Ganze 2013.
Zeitgleich geschehen in London und New York relativ raffinierte Morde, deren Verbindung das Thema Lüge bzw. Wahrheit ist. Wie zum Beispiel im Trailer zu sehen, wird das gefesselte Opfer an einen Lügendetektor angeschlossen, der wiederum mit dem Abzug einer Schrotflinte verbunden ist, die auf das Gesicht des armen Knilches gerichtet ist. Also: die Wahrheit, nichts als die Wahrheit! Sonst...
Außerdem stellt der Detektiv James, ohne zu wissen warum, das Bindeglied zwischen den Taten dar. Mithilfe seiner Ex-Geliebten, einer in NY lehrenden Professorin, deren zentrales Thema das Lügen ist, hofft er die Zusammenhänge zu erkennen.
Also dafür, dass es den Film frei im Netz gibt, ist er wirklich gut! Man wird von den Darstellern angenehm überrascht (bis auf den guten James, der kann nur wie ein normaler Krapfen oder ein doofer Krapfen gucken) und sogar die deutsche Synchronisation ist gelungen (!). Aber das eigentliche Plus besteht im Plot. Man tappt schon eine gute Weile im Dunkel und bekommt ein recht geschmackvolles Finale präsentiert. Nette Unterhaltung.
Beastie Boys »So Watcha Want« (»Check Your Head«, 1992)
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06.01.2020
05.05.2012
virtuelle Halbmastbeflaggung für Adam Yauch
Beastie Boys »Egg Raid On Mojo« (»Polly Wog Stew« EP, 1982)
09.08.2011
Anarchy in the UK
Da rumpelts aber im vereinigten Königreich! UK Riots (unbedingt merken, und beim Keks in geselliger Runde mal fallen lassen) nennt es die dortige Presse. Bei dem, was man da so zu sehen bekommt, wird selbst mancher SGD-Ultra blaß vor Neid...
Warum so was kommt, und wenn, weshalb so heftig, darüber werden sich die Gelehrten noch eifrig die klugen Köpfe beim five o'clock tea zerbrechen und sicherlich die Welt an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen. Wenn es so weit ist. Doch erstmal gibt es Szenen zu bestaunen, die man eher aus dem nahen Osten erwartet. Die sogenannte westliche Welt hat eben so ihre eigenen Baustellen...
Wer denkt da schon noch an das Massaker von Norwegen, die Hungersnot in Ostafrika oder gar an Robert Enke?! Oder EHEC? Eben.
Ich will das hier jetzt nicht zu weit ausdehnen, man weiß über manches auch einfach zu wenig, bzw. nur dass, was einem die Medien auftischen. Was aber immer wieder überrascht ist, dass die darauf folgenden Reaktionen immer nach ein und dem selben Schema ablaufen. Erstmal kommt die Schockstarre auf allen Seiten. Danach wird das grundlegende Problem blitzschnell erkannt aufs Schärfste verurteilt. Und dann kommen sie... Leute, die sämtliche Internetaktivitäten verdammen, denn genau da, ja, möglicherweise auch gerade hier in diesem Moment, da Sie, werte Leser, diesen Zeilen aufmerksamst oder kurz vorm einnicken folgen, die Grundsubstanz jeglicher krimineller Handlungen ihren garstigen Samen sät. Also muss folgerichtig alles öffentlich gemacht werden. Wie soll das eigentlich in der Praxis aussehen?
Und mal ehrlich, Leute, wenn wir, also die kleinen unwissenden Bürger, auf ähnliche Mechanismen zurückgreifend erfahren würden, welche Gelder auf der Welt in welche Richtung fließen, welcher Betriebsrat wohin in den Puff eingeladen wird oder welche Supermarktangebote sich die Vizekanzlerin gerade online durchstöbert (wir wollten ja ein bisschen sparen, Weltwirtschaftskrise und so)? Dass manchem ein Zugriff auf jede, wirlich jede, Information auf diesem Planeten gut gefallen würde, kann man sich schon vorstellen, was damit für Missbrauch getrieben werden könnte, stellt man sich lieber nicht vor. Also lassen wir das lieber!
Beastie Boys »Riot Fight« (»Polly Wog Stew« EP, 1982)
PS: Nun kam man beim letzten Blogeintrag, welcher mit olle Billy Idol einen völlig anderen Grundstein hatte über eine kurze, aber knackige Assoziationskette auf Frank Schöbel und letztenendes auf den berühmten heißen Sommer. Wenn man genau hinguckt, schließt sich da auf wundersame Weise ein Kreis! ;o)
Warum so was kommt, und wenn, weshalb so heftig, darüber werden sich die Gelehrten noch eifrig die klugen Köpfe beim five o'clock tea zerbrechen und sicherlich die Welt an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen. Wenn es so weit ist. Doch erstmal gibt es Szenen zu bestaunen, die man eher aus dem nahen Osten erwartet. Die sogenannte westliche Welt hat eben so ihre eigenen Baustellen...
Wer denkt da schon noch an das Massaker von Norwegen, die Hungersnot in Ostafrika oder gar an Robert Enke?! Oder EHEC? Eben.
Ich will das hier jetzt nicht zu weit ausdehnen, man weiß über manches auch einfach zu wenig, bzw. nur dass, was einem die Medien auftischen. Was aber immer wieder überrascht ist, dass die darauf folgenden Reaktionen immer nach ein und dem selben Schema ablaufen. Erstmal kommt die Schockstarre auf allen Seiten. Danach wird das grundlegende Problem blitzschnell erkannt aufs Schärfste verurteilt. Und dann kommen sie... Leute, die sämtliche Internetaktivitäten verdammen, denn genau da, ja, möglicherweise auch gerade hier in diesem Moment, da Sie, werte Leser, diesen Zeilen aufmerksamst oder kurz vorm einnicken folgen, die Grundsubstanz jeglicher krimineller Handlungen ihren garstigen Samen sät. Also muss folgerichtig alles öffentlich gemacht werden. Wie soll das eigentlich in der Praxis aussehen?
Und mal ehrlich, Leute, wenn wir, also die kleinen unwissenden Bürger, auf ähnliche Mechanismen zurückgreifend erfahren würden, welche Gelder auf der Welt in welche Richtung fließen, welcher Betriebsrat wohin in den Puff eingeladen wird oder welche Supermarktangebote sich die Vizekanzlerin gerade online durchstöbert (wir wollten ja ein bisschen sparen, Weltwirtschaftskrise und so)? Dass manchem ein Zugriff auf jede, wirlich jede, Information auf diesem Planeten gut gefallen würde, kann man sich schon vorstellen, was damit für Missbrauch getrieben werden könnte, stellt man sich lieber nicht vor. Also lassen wir das lieber!
Beastie Boys »Riot Fight« (»Polly Wog Stew« EP, 1982)
PS: Nun kam man beim letzten Blogeintrag, welcher mit olle Billy Idol einen völlig anderen Grundstein hatte über eine kurze, aber knackige Assoziationskette auf Frank Schöbel und letztenendes auf den berühmten heißen Sommer. Wenn man genau hinguckt, schließt sich da auf wundersame Weise ein Kreis! ;o)
reingefruttelt von
Octapolis
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29.05.2011
guckst du...
Inspiriert durch unsere liebe digitale Freundin Zaza (klicken wir alle mal hier), komme ich nicht umhin, ein hornaltes Bilderrätsel ins Bild bzw. ins Netz zu setzen.
Wir sehen links Rick Rubin, Produzent von u. a. Slayer, Beastie Boys, dem späten Johnny Cash und bedauernswerterweise der »Death Magnetic«-Pleite von Metallica und rechts ein weitverbreitetes Moped, welches in unserer ehemaligen Republk gebaut wurde.

Die Lösung ist zugegebenermaßen etwas neben der Schiene und ortographisch auch alles andere als brilli, aber der gute Wille sollte zu sehen sein. ;0)
Also, was sehen wir?
Wir sehen links Rick Rubin, Produzent von u. a. Slayer, Beastie Boys, dem späten Johnny Cash und bedauernswerterweise der »Death Magnetic«-Pleite von Metallica und rechts ein weitverbreitetes Moped, welches in unserer ehemaligen Republk gebaut wurde.

Die Lösung ist zugegebenermaßen etwas neben der Schiene und ortographisch auch alles andere als brilli, aber der gute Wille sollte zu sehen sein. ;0)
Also, was sehen wir?
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