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24.10.2015

Hat der Papst nen Schatten?

Na so was. Der Vatikan dementiert Gerüchte über einen möglichen Hirntumor des Papstes. Man weiß ja nicht, was da für ein dunkler Fleck in der Röntgenaufnahme entdeckt wurde. Womöglich das, was der Volksmund nen Schatten nennt? Oder hat die NSA die Pontifex-Rübe infiltriert und dort ne kleine Satellitenschüssel versteckt? Oder sind es womöglich die Wurzeln von Hörnern (was die ein oder andere Kopfbedeckung erklären würde)? Oder ist der Fleck auf dem Röntgenbild das eigentliche Gehirn, der Rest drumherum so was wie die klebrige Masse im Toffifee um die Nuss? Oder hamse die Aufnahme einfach mit der von Bachmann´s Lutz vertauscht?

Man weiß es nicht, wird es nie erfahren, aber das sind Meldungen, die es wert sind ausdiskutiert zu werden. Gleich heute Abend, der entsprechende Pressebericht ist ja schon ein paar Tage alt. Aso: Alles gute natürlich, Cheffe! ;o)

Nattefrost »Sanctum 666« (»Blood & Vomit«, 2004)

08.10.2014

Xavier Jesusnaidoo (oder: Rödelheim Hartreim Gehirn)

Den Gourmets der teutonischen TV-Kulur jüngst als Juror bei Deutschland sucht die nächste Eintagsfliege untergekommen (Hip-Feinschmeck-Hopper schätzen sein Frühwerk im Dunstkreis der Rödelheim-Posse), ansonsten als Musikant, solo und/oder als Sohn Mannheims bekannt: Xavier Naidoo, das unbekannte Wesen.

Hier und da ließ er es sich schon nicht nehmen, seine verqueren - freilich biblisch begründeten - Theorien zum Status der Gesellschaft vom Stapel zu lassen. Kann er ja grundlegend, Meinungsfreiheit, auch für Jünger Gottes Sohnes, so steht es in der Verfassung unserer bunten Republik geschrieben. Nur gehen Politik und Religion nicht immer patschehändchenhaltend nebeneinander her. Was den meist sonnenbebrillten und kopfbedeckten (was genau versucht er damit eigentlich zu kaschieren?) Troubadour nicht davon abhielt zum Feiertag der Republik (für unsere Leser in befreundeten Nachbarländern: der 3. Oktober) inmitten einer Veranstaltung in Nähe des Kanzleramtes seine reichlich medikamentös verursacht wirkenden religiös/politischen (zutreffendes bitte individuell auf dem Display markieren/durchstreichen) zu deklamieren.

Mit an Bord: gut informierte Bürger, mutmaßliche Rechtspopulisten, sogenannte Volksdichter und wahrscheinlich auch noch ein paar Glaubensbrüder. Dünnes Eis. Mal abgesehen davon, was wahr, was falsch ist, olle Xavier beweist zumindest, dass wenn man in einer Blase spirituell beflügelten, sowie selbstgerechtem Gutmenschentum dahin zu vegetieren gedenkt, am Ende nur eine derbe Gehirnwasserabsenkung übrig bleibt, denn immerhin macht er sich wohlwissend ob seiner Prominenz zum Sprachrohr sehr finsterer Stimmen, was ja wohl nicht das Ziel eines selbsternannten Kriegers der Liebe sein kann.

Strecken wir darauf unsere Mittelfinger gen Mannheim. Pfui, Xavier, ab in die Ecke! ;o)

Nattefrost »Goat Worship« (»Terrorist – Nekronaut Pt. I«, 2005)

13.10.2013

Pfaffe am Arsch

Nun schimpft die Welt, zumindest die mediale in Deutschland, auf den Limburger Bischof. Verschwenderisch und selbstgerecht ist er, wird behauptet (im übrigen hört man [Zufall, ich schwör] Teile des Limburger Glockenspiels im letzten akustischen Machwerk des Hauses).

Sensationelle Erkenntnis nach 2000 Jahren Kirche! Aber noch überraschender, als das Tun dieses gottgesandten Hühnerfickers ist es doch, dass als Reaktion auf die Enthüllungen um seine millionenschweren Entgleisungen auf einmal Heerscharen von Menschen aus der Kirche austreten, oder wahlweise sogenannte Protestandacht halten. Wasn da los? Das muss man sich im Jahre 2013 mal ohne Zoom reinziehen. Guts Nächtle, armes Deutschland!



Nattefrost »Satan Is Endless, Satan Is Timeless«

06.04.2012

die Rotzbremse des Schreckens ;o)

Da hat sich Günter Grass (mit SS hinten, gelle) ja ein Ei (entschuldigense bitte das eher flache Bildnis, welches aber österlich bedingt kaum unbenutzt bleiben konnte) gelegt. Ein Gedicht über Israel, nein gegen Israel sollte es sein, geschrieben mit letzter Tinte (O-Ton des Maestros) und, kawumm, mit der Intensität eines tollwütigen Bienenschwarmes senkt sich Kritik aus allen Himmelsrichtungen auf seinen alten Schnauzbart, wer hätte das gedacht.


Was man von seinen Ansichten auch halten mag, die manch einer sicher als ganauso unnötig, wie exportierte und vom Steuerzahler teilfinanzierte Atom-U-Boote empfinden wird, interessant ist so was immer wieder, es legt das Kryptonit der deutschen Volksseele blank. Danke, Herr Grass, es gab wieder mal was zu lachen, es muss ja nicht zwangsläufig lustig sein, wir sind mit wenig zufrieden! Mahlzeit! ;o)


Nattefrost »Terrorist« (»Terrorist, Nekronaut Pt. 1«, 2005)

02.10.2010

örpl invades danish capitol

Irgendwie mülle ich den Blog momentan tierisch zu. Hab wohl was nochzuholen oder vorzutippen oder einfach nur ein bisschen Durchzug im Oberstübchen. Man weiß es nicht. Soundrack dazu ist die im vorhergehenden Eintrag erwähnte Platte der Herren F. & N. - brilli ohne Ende!

Morgen geht es in Richtung Norden. Ganauer gesagt Richtung Dänemark, was mich als Gitte Hænning-Fan natürlich vor Vorfreude in Wallung bringt. Mittlerweile habe ich auch gelernt, mit dem diesbezüglichen Spott meiner dahingehend intoleranten Mitmenschen umzugehen. Wo früher noch seelische Narben entstanden, bin ich mittlerweile gelassen, lege den Tonarm aufs Gitte-Vinyl und wir, also Gitte und ich, wissen, die können uns alle mal! Aber ich schweife wahrscheinlich ab...


Gitte »So schön kann doch kein Mann sein« (gleichnamige Single, 1974)

Oh doch, Baby!

Was macht man sonst in Kopenhagen, außer natürlich die dortige Braukultur zu zerlegen? Auf dem Plan steht auf jeden Fall, die Szene aus »Nightwatch«, als die zwei Helden (einer davon gespielt vom großartigen Kim Bodnia) ans Hans Christian Andersen-Denkmal pinkeln, nachzustellen. Was auch sonst? Mal gucken, was sonst noch geht, Fotos gibt es hinterher. Weiß noch nicht, ob ich da ins weltweite Netz kann, weil zum einen nicht immer welches da sein muß und zum anderen mein Körper vielleicht nach den vielen Eindrücken, Getränkesorten und Gitte-Liedern am Ende des Tages nicht mehr in der Lage sein wird, hier rumzulurksen. Gucken wir mal. Morgen nach dem Frühstück noch mal Meldung vom heimischen PC, dann mal sehen.

Und bitte: keine Tränen zum Abschied, es geht uns allen an die Nieren! ;O)

Fenriz´red Planet/Nattefrost: Engangsgrill

Die Herren Nattefrost und Darkthrones Fenriz haben ziemlich unbemerkt (zumindest hab ich nichts mitbekommen, hier in meiner Lehmhütte) ein Split-Album an den Start gebracht. Reinhören kann man bei Myspace. (Link hinter dem Banner)



Sehr geschmeidig!

PS: Gerade gesehen: in der Dresdener Blognachbarschaft kommt ihnen ein Bibelwerfer entgegen! Bitte nicht überholen und rechts fahren. Unser Verkehrsfunk informiert sie, wenn die Gefahr vorüber ist. ;o)