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26.09.2018

Neuer Johannesfriedhof, Meißen, Teil 2




Priklyutshenya Elektronikov »Winter« (»Happy New Year«, 2010)
[Приключения Электроников »Зима (Потолок ледяной)« (»С Новым Годом!«, 2010)]

19.09.2018

12.09.2018

Neuer Johannesfriedhof, Meißen, Teil 1

King Dude & Josephine Olivia »Good And Bad« (»Music To Make War To«, 2018)

08.09.2018

Alter Johannesfriedhof Meißen, Teil 1



Im Meißener Stadtteil Cölln befindet sich gegenüber der St.-Urban-Kirche der alte Johannesfriedhof. Nicht sehr groß, aber sehr abwechslungsreich ausgestattet...




 
In Solitude Serpents Are Rising»« (»The World. The Flesh. The Devil«, 2011)

17.03.2013

Herr, lass Hirn regnen!

Hossa! Das Bistum Dresden-Meißen hat einen neuen Bischof! Liest man den Artikel bei der Onlinepräsenz der Sächsischen Zeitung, könnte man zu der Erkenntnis gelangen, dass das Blatt komplett aus Kirchensteuer oder Betteldoseninhalt finanziert würde. Obwohl man sonst ach so kritisch den Finger immer möglichst kurz in alle möglichen Wunden drückt.

Wo waren denn zur Zeremonie, welche den eherenwerten Pfaffen recht herzlich an der Elbe begrüßten und den argentinischen Auswechselratze priesen, die vielzitierten Neonazis, Menschenkettenfans und SGD-Ultras? Klar, erstere im Tharandter Wald zum Wehrsport - bei dem Wetter! Zweitere waren sicher da, um zu beten und zu preisen. Letztere sitzen schon langsam vor, morgen ist schließlich der dreibeinige Hund der 2. Liga, der 1. FC Köln im heimischen Stadion zu Gast. Könnte auch alles wurst sein, wenn nicht sonst immer unter dem Mantel der Gutmenschlichkeit berichtet werden würde. Immerhin: ein geschützter Arbeitsplatz für einen behinderten Menschen mehr, ein kleines Lichtlein der Nächstenliebe in dieser finsteren Welt.

Soweit zur Provinz. Wie hip doch da die Hauptstadt sein kann. Dort setzte sich David Hasselhoff, welcher ja seinerzeit quasi im Alleingang die Mauer einriß für den Erhalt der East Side Gallery (dem letzten verbliebenen Stück der Berliner Mauer) ein. Da stinken wir an der Elbe so was von ab. Was ist schon ein alter Sack mit Krumme und alberner Mütze gegen einen alten Sack mit Schnaps und Rettungsring? Eben.

Schönen Sonntag noch! ;o)

Rummelsnuff »Wolgastrom« (»Sender Karlshorst«, 2010)

02.06.2012

Spaargebirge

Der heutige Ausflug führte ins Spaargebirge (Gebirge ist mächtig gepranzt, aber es zählt als solches und zwar als kleinstes Sachsens) zwischen Weinböhla und Meißen.

Los geht´s z. B. in Sörnewitz, von wo ein netter Rundweg (vielleicht 5km kurz, dafür ein bisschen hoch und runter) beschritten werden kann. Darauf gelangt man zum »Boselgarten«, einem kleinen botanischen Garten mit einheimischen Pflanzen, welcher von der TU Dresden bewirtschaftet wird. Hat man diesen passiert (Banausen und Allergiker können auch dran vorbei laufen, hehe), gelangt man zur Boselspitze, wo sich folgender Ausblick bietet (bei guter Sicht bis zur Sächsischen Schweiz!)...

»Boselblick« Richtung Drježdźany

Von da aus geht es immer schön auf dem, hüstel, Kamm entlang. Wald, Wiese, hier und da ein Ausblick auf die knapp zweihundert Meter tiefer liegende Elbe. Das nächste Highlight ist die Juchhöh, der höchstgelegene Punkt dieser Wanderung. Von da aus gibt es einen Postkartenblick in Richtung Meißen, Elbe und Weinberge inklusive.

Ausblick gen Meißen von der »Juchhöh«

Irgendwann geht es bergab bis hin zum Elberadweg, später nochmal hinauf zum Kapitelberg, was mit einem weiteren traumhaften Ausblick über das Elbtal belohnt wird. Zurück in Sörnewitz sind (zumindest in meinem Falle) inklusive verlangsamten Schrittes im botanischen Garten und allen Ausblicken ungefähr drei Stunden vergangen.

Da der Weg auch hin und wieder nicht im Schatten verläuft sei es empfohlen, diesen Rundweg nicht gerade im Hochsommer abzulaufen. Ansonsten eine uneingeschränkte Empfehlung! ;o)


Repugnant »Premature Burial« (»Epitome Of Darkness«, 2006)

06.09.2011

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum...

Wie man hört, hat der Europäische Gerichtshof, der ja hin und wieder auch mal fragwürdig Recht spricht, was natürlich nie fragwürdig, weil ja stets rechtens ist, jedoch manches mal verwundert, aber das nur am Rande (nein der Faden ist nicht verloren, höchstens verknotet, ach was sag ich: präzise eingefädelt!), beschlossen, dass Honig, der auch nur in geringen Mengen genmanipulierte Pollen enthält, in Zukunft keine Zulassung mehr bekommt, was auch bedeutet, dass nach Ablauf aktueller Zulassungen keine neuen mehr erteilt werden; de facto verschwindet die volksmündisch als Genhonig bezeichnete Bienenkotze auf längere Sicht vom einheimischen Brötchen. [Artikel vom Spiegel dazu: klickklack!]

Wie kam das? Sind mehrere Entscheidungsträger Allergiker? Die haben ohnehin schon die Niete gezogen, wenn sie beispielsweise Pollen irgendeiner chinesischen Blüte in ihrem Honig zu sich nehmen, anschließend an einer heimischen Birke vorbeitaumeln und der Körper so rein gar nichts mit dem, was man dort einatmet anfangen kann. Schatz, haaaben wir noch Papiertaschentücher, haaaatschi, tschuldigung, Schatz...

Wenn dann noch genmanipulierte Pollen, bzw. deren weiterveredelte Einzelteile verarbeitet werden, will man gar nicht wissen, wer gleich die nächste Neurodermitis abgreift. Das kann einfach nicht gut sein. Nebenbei hat eine kürzliche Recherche im Laden um die Ecke ergeben, dass selbst auf der Rückseite des sogenannten Bio-Honigs (die Vorderseite gaukelte was von glücklich gestreiften Insekten aus Meißen vor) der beliebte Aufdruck »enthält Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern« nicht fehlte. Die Kistenwaschung aus praktisch der ganzen Welt für über 5 (fünf!) Euro - schönen Dank auch. Das selbe steht auch auf jedem Discounterhonig. Wenn man da schon beschissen, oder zumindest irreleitend informiert wird, was ist dann das Prädikat Bio noch wert? Ab wann wird da genmanipulierte Substanz verwendet und ab wann nicht mehr?

Da unkt die Landbevölkerung sicher, sollnse ihren Honig doch beim Imker um die Ecke kaufen. Schwierig im Lebensraum Stadt - hab kaum eine Biene gesehen, man freut sich ja schon über ein Eichhörnchen.

Wie auch immer, das Urteil des EuGH ist sicher ein Signal oder ein Schritt in die richtige Richtung, zweifelsfrei aber auch Indikator dafür, wie verdorben die Manieren der Lebensmittelindustrien mittlerweile sind.

Im Artikel des Spiegel liest man unter anderem: [OnlineZeitungZitatVerwendungsBlinkerAN] »Die ernährungs- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der FDP im deutschen Bundestag, Christel Happach-Kasan, forderte eine Überarbeitung der Gesetze zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Eine Politik der "Nulltoleranz" bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sei "wirklichkeitsfremd".« [ozzvbAUS] Sicher, sicher, die FDP ist für ihren Humor bekannt, wirklichkeitsfremd jedoch ist, dass jeder Arsch das in unsere Nahrungsmittel panscht, was gerade den größten Profit abwirft. Oder hat schon mal jemand Honig gesehen, dessen Grundlage das ist, was eine, sagen wir mal blau-rot gestreifte Biene einer Sebnitzer Kunstblume abgemolken hat? Eben. Dass sollnse mal schön alleine essen. Man sieht ja was dabei herauskommt...


Heino »Wir sind des Geyers schwarzer Haufen«
(»Sing mit Heino - Nr. 2«, 1525)


Weiß nicht mehr von wem der Spruch war, aber heute passt er mehr denn je...

Läuft dir der Honig von der Schnitte,
lass ihn laufen
danke
bitte.