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26.10.2011

Bay Area Witch Thrash


Ziehen Sie sich Castle aus den United States of A. rein!

Cremige Rockmusik mit lieblichen, weiblichen Vocals und Schafen auf dem Plattencover. Das kann unmöglich verkehrt sein!


Castle »Total Betrayal« (»In Witch Order«, 2011)

21.09.2011

Frontpost III

Erstmal eins vorweg: Wir können hier nicht weiter machen, als wäre nichts gewesen. Wie man gerade in ausgesuchten Boulevardmagazinen erfährt, ist die Beziehung zwischen Stefanie Hertel und Stefan »live an der Trompete« Mross offiziell beschädigt, zu Ende, oder vulgo im Arsch. Peng! Untreue des Meisters soll der Grund sein. Böser Stefan!

Habs jetzt nur mit halbem Ohr verfolgt, glaube aber gehört zu haben, dass mehrere Schafe und Ziegen Strafantrag wegen sexueller Übergriffe gestellt haben, aber das kann natürlich auch nur ein Gerücht sein.

*GEDENKSEKUNDE*

Außerdem ging es heute durch alle Untiefen Bremer Sehenswürdigkeiten, inklusive einer Turmbesteigung über 253 Stufen im Dom. Wird einem unten schon schlecht, oben noch mal, aber der Ausblick lohnt sich.

Dabei fiel noch auf, dass man gar kein Kabel brauch, um Bilder ins Netz zu wuchten, die moderne Peripherie verfügt über einen SD-Kartenslot. War mir bis dato gar nicht aufgefallen. Älter werden hat auch was mit technischem Unverständnis zu tun. Nun aber, da es ist, wie es ist, kann ich ein Beweisfoto liefern...


Und, lieber til_o.: Habe zwei Edekas gefunden, war in einem drin. Das brachte satte drei Testbiere, aber eine herbe Entäuschung an der Waage. Sie sprach nicht, spuckte nur Zettel aus. So ist das. Da hatten wir stolze vierzig Jahre stolzen Sozialismus in der stolzen DDR und jetzt, über zwanzig Jahre später, quasi schon nach der Halbzeitpause hat der Osten niedrigere Tariflöhne, während im Westen die Waagen stumm blieben. Was läuft da schief, Herr Kohl? Fotos folgen... (kann zwar übertragen, aber nicht bearbeiten)


Zupfgeigenhansel »Bürgerlied« (»Es wollt ein Bauer früh aufstehn«, 1982)

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Abendessen im Balkanrestaurant. Bohnen mit Hackfleisch. Lecker, aber gewiss nicht norddeutsch. Dafür einheimisches Zwickelbier. Auch schön: Bremen ist grün, grün, grün. Bedeutend für Bier in freier Natur. ;o)

25.08.2011

Määäh!

07.05.2011

Osamakaputt

Wie kann man sich das eigentlich vorstellen, wenn der meistgesuchteste Mann der Welt ingoknito lebt? Hat der da ne andere Kopfbedeckung und vielleicht nen anderen Bart? Schnurrbärte sollen ja wieder in sein. George Clooney und Brad Pitt tragen welche, stand in der Gala.

Immer mal zum Arzt gehen hilft auf diesem Gebiet weiter. Also nicht für den Bartwuchs, den hat man, oder nicht, sondern um zu wissen, was so in oder out ist, in der prominenten Welt. Gala, Bunte, natrürlich alle von vor einem Vierteljahr, dafür aber gratis - und wenn man Glück hat sogar eine Ausgabe des National Geographic. Man soll ja beizeiten und vor allem öfter mal zum Arzt gehen, Vorsorge gegen alles mögliche, aber ist man einmal dort, Darmspiegelung hin oder her, freut man sich doch über die ganzen Zeitschriften. Da kann man dann z. B. mal im Netz damit glänzen, zu wissen, dass Schnauzbärte im Jahre 5 nach Wolfgang Petry wieder der Bringer sind, was uns wieder auf olle Osama bringt.


Dieser wohnte da also relativ unbemerkt. Wenn schon nicht die CIA, warum wusste dann nichtmal der sorbische Geheimdienst bescheid? Vielleicht weil ihn seine Nachbarn einfach nicht verpfiffen haben. Vielleicht haben die einen anderen Umgang untereinander, nicht wie hier in Deutschland, wo gleich drei Gardinen wackeln, wenn man etwas schräger einparkt, als es der Hausmeister erlaubt. Womöglich war bin Laden also gar nicht verkleidet, oder entbärtet und man begegnete ihm ganz lässig auf dem Basar. »Moin Osama, geht´s gut?« »Muss ja, verfluchte Amis, sitzen mir im Nacken... und selbst?« »Prima! Schalke gesehen? Schöner Mist!« »Nu ja, kann ja keinen Fernseher haben, die überwachen ja alles, aber der Schwager hat Sky...«

Nun haben sie ihn also erlegt. War Guido Knopp auch vor Ort? Immerhin waren Traudl Junge, Geli Raubal und Eva Braun es Wert, »Hitlers Frauen« als mehrteilige Doku zu veröffentlichen. Hitler, wurde ja seinerzeit auch zum meistgesuchtesten Mann der Welt gekürt, wikt da fast bescheiden bis arm. Wieviele Teile könnte man da über »Osamas Frauen« drehen, Herr Knopp? Unglaublich, das ZDF stellt ein Jahr lang jede Woche eine Frau des großen Terrorfürsten vor, anmoderiert von Guido Knopp. Booah! Wahnsinnsidee, ich muß mal kurz anrufen... Hören wir uns inzwischen was zum Thema an.


J. B. O. »Osama« (»Head Bang Boing«, 2007)

Dann also der Zugriff... Das kann ich mir so was von bildlich vorstellen. Hab doch nicht alle »24«-Staffeln umsonst zwei mal gesehen! Da seh ich mich fast selbst vor Osamas Mauer, gebe dem Mann neben mir ein Fingerzeichen zwischen Stinkefinger und Baseballwurfcode, brülle die anderen Navy Seals erstmal an und wenn ich erst mal drin bin (wichtiger Satz »Ich geh´ jetzt rein«, kommt auch gut an jeder Supermarkttür o. ä.), dann gibts richtig böse was auf die Mappe. Wo der Killerspielspieler in mir zum Zuge käme. Den Finger am Scrollrad, choose your weapon, das größtmögliche ausgewählt, wenn man bei so was draufgeht, kommt man im Spiel ja an zufälliger Stelle wieder, im echten Leben bekommt die Familie eine Abfindung... und... KABOOM, osamakaputt. Rambazamba! Oder hatten die, wie damals im Spiel Worms, solche Sprengschafe?



Und wie geht man jetzt damit um? Wenn man nicht augenblicklich nackig durch den Regen saust und die amerikanische Hymne singt, Obama finden wir ja sowieso kritiklos gut, gerät man schnell in Verdacht, selbst ein Terrorist zu sein. Freut man sich aber dermaßen, finden das sensible Charaktere als pietätlos und einer christlich geprägten Gesellschaft unwürdig. Also guck ich für meinen Teil nur gezielt bedröppelt, wenn die Sprache auf das Thema kommt und wechsele dann zügigst das Thema. »Was halten Sie von der bin Laden-Sache?« »Ja, öhm, nein, der Terror... Und selbt, Schalke gesehen? Schöner Mist!« Da ist man fein raus.

Abschließend fällt mir da ein gravierender Fehler in meiner Gefühlslagenverarbeitung auf. Osama bin Laden verstarb zwei Tage vor dem Schalke-Rückspiel. Ironie, Zufall, Absicht? Wir werden es nie erfahren.

20.03.2010

Kunst zum Wochenende



Hier mal wieder zwei unveröffentliche Kunstwerke eines unbekannten Künstlers, die sich stilistisch quasi tangieren und das Thema Tierartikulation auf verblüffende Weise erforschen und hinterfragen... blablabla...