Posts mit dem Label Illumenium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Illumenium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

13.02.2019

Hulapalu

Huch, fast verpasst... Heute ist der 13. Februar, für den Rest der Welt einfach ein flockiger Mittwoch, für die Dresdener Bevölkerung Partyalarm!



Konzentriert sich der Polizeieinsatz bei einem ordinären Heimspiel der ruhmreichen SG Dynamo Dresden lediglich vom Hauptbahnhof bis zur bescheidenen Sportstätte, kann man heute blau blinkende Lichter vom Heidefriedhof (und nicht nur da - Friedhöfe haben heute verschärfte Aufmerksamkeit - Yeah, sie haben es verdient!) bis zur Innenstadt erleben. Mehr geht kaum. Da ist unser ausgeschlafener, stets topfrisierter Oberbürgermeister samt internationaler Leidensgenossen am Start, Demonstranten reichen sich die Hände zu einer Menschenkette (manchmal hat man auch mal einen Gegendemonstranten an der Hand, aber was soll´s - gelebte Integration), Kerzen werden angezündet, Gebete gemurmelt, Reden gehalten.

Nur von AFD-Andi sieht und hört man nichts. Ach ja, der war ja beim Semperopernball - interessanter wäre es heute gewesen - vielleicht kann man das im nächsten Jahr veranlassen. Nur als Idee. Ansonsten: Weitermachen, bitte nichts anzünden. Ich gehe jetzt Eichhörnchen füttern, an die denkt an solchen Tagen nämlich keiner. ;o)


Illumenium »Save Us From Religion« (»Jackal«, 2017)

29.08.2018

Das Ouija Experiment

Dieser Gruselstreifen wurde 2011 in den USA produziert und heißt im Original ebenso schlicht »The Ouija Experiment«.

Fünf Leute treffen sich, um ein Ouija-Brett zu probieren und dies mit der Kamera festzuhalten. Dabei gilt es, drei Regeln einzuhalten. Erstens: Frage nie den Geist, wie du sterben wirst. Zweitens: Fragen nie einen Geist, wie er gestorben ist. Drittens: Wenn die Sitzung vorüber ist, vergiss nie, dich ordentlich von Brett und Geist zu verabschieden, denn sonst bleibt ein Portal zwischen Geister- und unserer Welt offen. Regel drei wird natürlich missachtet und schon sind die Protagisten in akuter Lebensgefahr.



Der Film ist die größte Zeit im Found-Footage-Stil gehalten, was besonders in der ersten Filmhälfte die Unfähigkeit seiner Darsteller, die unbeholfen durch die langweilige (und elendig amateurhaft ausgeleuchtete) Kulisse tapsen, unterstreicht. Als nach 40 Minuten (!) die erste (!!) Geistererscheinung auftaucht wird es dann besser. Das Beste ist eigentlich das Ende. Kurz davor gibt es eine erklärende Rückblende (mal ohne Wackelkamera) und der Abgang des Obergeists hat wohl mehr Budget spendiert bekommen, als der gesamte Rest des Films.

Muss man nicht gesehen haben, wird in Teil 2 aber weitergeführt - also vorsichtshalber doch gucken. Und verabschieden nicht vergessen! ;o)

Illumenium »Firewall« (»Gehenna«, 2017)