Der Hai an sich hat es wahrlich nicht leicht, schon gleich gar nicht im Film, wird er dort eigentlich immer dazu verdammt, der Bösewicht zu sein. Das ist, der Name ist Programm, bei dieser italienisch-französischen Koproduktion (Originaltitel: »Shark rosso nell'oceano«, alternative Titel »Der Monsterhai«, »Apocalypse dans l'ocean rouge«, »Devil Fish«, huaaah!) aus dem Jahre 1984 nicht anders.
Vor der Küste Floridas werden hier und da verstümmelte Leichen aus dem Wasser geborgen. Eine Meeresbiologin und ein Techniker machen sich auf die Suche nach der Ursache. Doch finstere Schurken versuchen zu verhindern, dass der namensgebende Hai gefunden wird und sie haben ihre Gründe.
Das Ganze wirkt bemüht, mehr aber auch nicht. Endgültig in die B-Schiene wird dieser Streifen u. a. dadurch gedrückt, dass man den Hai praktisch nie zu Gesicht bekommt. Ein Blick aus (!) seinem Schlund hier, ein bisschen Gewaber da - mehr ist nicht drin. Und der Vorspann ist so was von 1984, man hält es kaum aus vor Begeisterung. Bleibt unterm Strich recht unspektakuläre Unterhaltung, wenn man alle anderen Filme schon gesehen hat. Außerdem lernt man durch solche Machwerke erst den Wert liebevollerer (meist modernerer) Produktionen dieses Genres zu schätzen. ;o)
The Proclaimers »King Of The Road« (»King Of The Road« EP, 1990)
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08.09.2014
01.08.2013
vorwochenendliches
Wollte mich gerade über einen spaßigen Wochenendeinklang beömmeln, aber... no!, it´s just Donnerstag! So was. Aber, wie auch immer, mitten im Sommerloch erscheinen heute zwei zumindest erwähnenswerte Meldungen in der einschlägigen Presse.
Zum einen, das Helmut Kohl (die Jüngeren werden vielleicht nicht wissen, wer das ist: der Mann, der nach Erich Honecker unsere Republik regierte... lange ist es her) die Hälfte unserer türkischstämmigen Freunde mittels schnöden Mammons aus (Achtung, flaches Wortspiel!) good old Germoney herauskomplimentieren wollte. Da wir aber ein armes Land sind, ging der Plan nicht auf und deshalb, liebe Kinderlein, gibt es heute noch an jeder Ecke einen erstklassigen Döner zu kaufen. Also, wir sagen es, gerade hier im Osten, viel zu selten: Danke, Helmut!
Zum anderen, unwesentlich anders gealtert, aber ob seiner sexuellen Strahlung immer noch auf freiem Fuß: Dottore S. Berlusconi. Sie können ihm nachreden, was sie wollen, sind halt penible Italiener, am Ende wird immer wieder feststehen: der Mann mag schuldig, aber unverzichtbar sein. Hat er was mit Helmut gemeinsam. Und mit Ribéry. Und Hoeneß. Und so weiter.
Und überhaupt.
The Proclaimers »Letter From America« (»This Is The Story«, 1987)
Zum einen, das Helmut Kohl (die Jüngeren werden vielleicht nicht wissen, wer das ist: der Mann, der nach Erich Honecker unsere Republik regierte... lange ist es her) die Hälfte unserer türkischstämmigen Freunde mittels schnöden Mammons aus (Achtung, flaches Wortspiel!) good old Germoney herauskomplimentieren wollte. Da wir aber ein armes Land sind, ging der Plan nicht auf und deshalb, liebe Kinderlein, gibt es heute noch an jeder Ecke einen erstklassigen Döner zu kaufen. Also, wir sagen es, gerade hier im Osten, viel zu selten: Danke, Helmut!
Zum anderen, unwesentlich anders gealtert, aber ob seiner sexuellen Strahlung immer noch auf freiem Fuß: Dottore S. Berlusconi. Sie können ihm nachreden, was sie wollen, sind halt penible Italiener, am Ende wird immer wieder feststehen: der Mann mag schuldig, aber unverzichtbar sein. Hat er was mit Helmut gemeinsam. Und mit Ribéry. Und Hoeneß. Und so weiter.
Und überhaupt.
The Proclaimers »Letter From America« (»This Is The Story«, 1987)
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