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16.03.2017
14.02.2014
der unsichtbare Nazi
Nennen wir ihn Rolf. Nein, besser, wir nennen ihn Zoltán (sein Vater war Ungar, seiner Mutter arische Urdeutsche mit mährischen Wurzeln), wie auch immer... er ist ein Sympathisant von allem, was mit N anfängt. Nein, Nutella nicht. Nehmen wir mal an, er hängt mit seinen Kumpels und seiner neuen Freundin Jaqueline im Geibelt-Bad in Pirna rum. Das einschägige Shirt im Spind, ein Hasseröder in der tätowierten Faust, den ölstandgecheckten Golf auf dem Parkplatz.
Szenenwechsel, Drježdźany, 13. Februar. Genau, der 13. Februar. Uwe und Mandy (Namen geändert, aber der Redaktion bekannt - das wollte ich schon immer mal in Klammern schreiben) fassen sich an den Händen. Aua, Uwe du Arsch! Jetzt hast du mich mit Wachs betropft, das tut weh, Alter! Sorry, du, Mandy, das ist doch wegen den Nazis. Ach so, dann geht´s, kein Problem. Welche Nazis eigentlich? Die zwei Ärsche mit dem Tapeziertisch am Strasburger Platz? Nein Mandy, das sind Jehovahs Zeugen, die finden wir gut, wir sind doch tolerant. Aso, na klar, die sind voll dufte - aber welche dann? Na die, die da drüben an der Hand von der Oberbürgermeisterin! Was der Stani ist ein Nazi, der ist doch katholisch? Nein, nicht am Ministerpräsidenten, an der Helma!
Uwe trinkt noch ein Bier und rülpst ein paar tierisch im Weg stehende Bullen an. Mandy sinniert inzwischen über Uwes unrasiertes Benehmen und über die netten Zeugen Tillichs, kommt aber alsbald in ihren Gedankengängen mächtig durcheinander, wobei sie Uwe erneut mit Wachs beträufelt, worauf dieser die rechte Hand des Gegendesmonstranten zu seiner Linken (voll peinlich: er stand verkehrt herum) losläßt, um ihr eine zu scheuern.
Währenddessen kratzt sich Zoltán, nein - Rolf, am Kopf und fragt seine Jaqueline: Mir ist, als wäre noch was gewesen, heute oder demnächst, aber ich komm nicht drauf. Die Angesprochene, von allen nur lieb Schaggi genannt bekommt glasige Augen. Mensch, du hast an den Scheißvalentinstag gedacht! Du bist der Größte! Dann fällt es dem Kahlkopf wieder ein: Ornee, wir wollten doch noch nach Dresden, Gegendemonstranten verprügeln! Aber letztenendes siegt der Durst, nein, die Vernunft. Bestellt noch ein Bierchen und macht noch nen Kopfsprung (Jaqueline sieht das so gerne).
Und wenn sie nicht gestorben sind... (blöd: sie werden ja immer wieder geboren), stehen die Zeugen Jehovahs noch morgen an der Kreuzung. ;o)
Slime »Polizei SA-SS« (»Soundracks zum Untergang«, 1980)
Szenenwechsel, Drježdźany, 13. Februar. Genau, der 13. Februar. Uwe und Mandy (Namen geändert, aber der Redaktion bekannt - das wollte ich schon immer mal in Klammern schreiben) fassen sich an den Händen. Aua, Uwe du Arsch! Jetzt hast du mich mit Wachs betropft, das tut weh, Alter! Sorry, du, Mandy, das ist doch wegen den Nazis. Ach so, dann geht´s, kein Problem. Welche Nazis eigentlich? Die zwei Ärsche mit dem Tapeziertisch am Strasburger Platz? Nein Mandy, das sind Jehovahs Zeugen, die finden wir gut, wir sind doch tolerant. Aso, na klar, die sind voll dufte - aber welche dann? Na die, die da drüben an der Hand von der Oberbürgermeisterin! Was der Stani ist ein Nazi, der ist doch katholisch? Nein, nicht am Ministerpräsidenten, an der Helma!
Uwe trinkt noch ein Bier und rülpst ein paar tierisch im Weg stehende Bullen an. Mandy sinniert inzwischen über Uwes unrasiertes Benehmen und über die netten Zeugen Tillichs, kommt aber alsbald in ihren Gedankengängen mächtig durcheinander, wobei sie Uwe erneut mit Wachs beträufelt, worauf dieser die rechte Hand des Gegendesmonstranten zu seiner Linken (voll peinlich: er stand verkehrt herum) losläßt, um ihr eine zu scheuern.
Währenddessen kratzt sich Zoltán, nein - Rolf, am Kopf und fragt seine Jaqueline: Mir ist, als wäre noch was gewesen, heute oder demnächst, aber ich komm nicht drauf. Die Angesprochene, von allen nur lieb Schaggi genannt bekommt glasige Augen. Mensch, du hast an den Scheißvalentinstag gedacht! Du bist der Größte! Dann fällt es dem Kahlkopf wieder ein: Ornee, wir wollten doch noch nach Dresden, Gegendemonstranten verprügeln! Aber letztenendes siegt der Durst, nein, die Vernunft. Bestellt noch ein Bierchen und macht noch nen Kopfsprung (Jaqueline sieht das so gerne).
Und wenn sie nicht gestorben sind... (blöd: sie werden ja immer wieder geboren), stehen die Zeugen Jehovahs noch morgen an der Kreuzung. ;o)
Slime »Polizei SA-SS« (»Soundracks zum Untergang«, 1980)
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Octapolis
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Zeugen Jehovas
11.08.2012
...und weg...!
So, melde mich ab für die nächsten Tage. Sollte im Urlaub drahtloses Netzwerk anliegen, gibt´s Meldung, wenn nicht, dann nicht. Vielleicht bloggt ja auch jemand weiter, ansonsten Sommerloch... Bis neulich, cheerio! ;o)
Und wie immer: keine Tränen zum Abschied, es geht mir auch an die Nieren... ;o)
Slime »Störtebeker« (»Alle gegen alle«, 1983)
Und wie immer: keine Tränen zum Abschied, es geht mir auch an die Nieren... ;o)Slime »Störtebeker« (»Alle gegen alle«, 1983)
09.03.2012
Hupe des Monats: Exbupräsi
Haha, da haben besonders musikalische Mitbürgerinnen und Mitbürger den Zapfenstreich für den verblichenen Bupräsi ja ordentlich veredelt. Die Vuvuzela kommt nochmal zu Ehren, wer hätte das gedacht! Dschingdarassabumm und so...
Guckt man sich dieses antiquierte Zeremoniell mal genauer an, kann es schon anheimelnd wirken. Diese ganzen wärmenden Lichtlein... Erste Assoziation: die Unsterblichen (gibt´s die eigentlich noch und wenn ja, warum nicht?)!
Und als des Bloggers bescheidenes Gehirn schon wild drauflos assoziierte, erschien noch folgendes Lied vorm inneren Ohr...
Summoning »Farewell« (»Let Mortal Heroes Sing Your Fame«, 2001)
Hin oder her, die Hupe des Monats ist Herr Wulff mit Sicherheit (hat mal einer seine Frau während der ganzen Aktion angeguckt - mit was für Batterien wird die eigentlich betrieben [aaahrgh!!! ein Fembot!]?)! Mit ein bisschen Glück und Gottes unerschöpflicher Barmherzigkeit war es vorerst vielleicht das letzte mal, dass man sich seiner Visage dank medialem Großgetöse kaum entziehen konnte.
Und nun: auf ins Sommerloch! ;o)
Slime »Untergang« (»Alle gegen alle«, 1983)
Guckt man sich dieses antiquierte Zeremoniell mal genauer an, kann es schon anheimelnd wirken. Diese ganzen wärmenden Lichtlein... Erste Assoziation: die Unsterblichen (gibt´s die eigentlich noch und wenn ja, warum nicht?)!
Und als des Bloggers bescheidenes Gehirn schon wild drauflos assoziierte, erschien noch folgendes Lied vorm inneren Ohr...
Summoning »Farewell« (»Let Mortal Heroes Sing Your Fame«, 2001)
Hin oder her, die Hupe des Monats ist Herr Wulff mit Sicherheit (hat mal einer seine Frau während der ganzen Aktion angeguckt - mit was für Batterien wird die eigentlich betrieben [aaahrgh!!! ein Fembot!]?)! Mit ein bisschen Glück und Gottes unerschöpflicher Barmherzigkeit war es vorerst vielleicht das letzte mal, dass man sich seiner Visage dank medialem Großgetöse kaum entziehen konnte.
Und nun: auf ins Sommerloch! ;o)
Slime »Untergang« (»Alle gegen alle«, 1983)
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Octapolis
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