Selten, aber hin und wieder lohnt es sich schon, als Tourist verkleidet, die eigene Stadt zu erkunden. Sofern man in Dresden wohnt. Ansonsten nicht verkleiden, einfach herkommen! ;o)
Noch etwas einheimische Folklore zum Abschluss...
Gossenboss mit Zett »Da wo ich wohn« (»Scheisse braucht Zeit«, 2011)
Guddi, nun aber noch der angekündigte Regenbogen (sah in natura logischerweise viiiel besser, monströser und vor allem hochauflösender aus, als mein beschissener Fotoapparat es zu konservieren imstande wäre!). Danach war es wieder blau (am Schattenfoto kann man sehen, dass die Sonne zum Fenster hereinschien) und als wir unerschrocken loszogen, um neue Abenteuer zu erleben, regnete es natürlich wieder. Man kann nicht alles haben.
Regenbogen von links
rechte Hälfte des Regenbogens (rechte Hälfte und nicht mal ne Gegendemo!)
Und noch ein paar übriggebliebene Schnappschüsse aus Nürnberg. Selbstredend abseits von dem, was der Pauschaltourist sonst so fotografiert. ;o)
Letztes Jahr, ungefähr zur selben Zeit bei ungefähr selber Wetterlage: preiswerter Rotwein und Sushi in Paris. Heute: preiswerter Rotwein und Gulasch in Dresden. Da weiß man glatt nicht auf Anhieb, was besser ist... Mal überlegen... ;o)
Seine
Gesicht de Saque
Notre Dame de Paris
Les halles
Notre Dame d. P.
St. Germain des Prés
vin rouge @ Seine, Notre Dame d. P. ;o)
Vielleicht, wenn der Teller immer schön abgegessen wird und der Wind günstig steht... vielleicht gibt´s dann nen Knall und einen Zeittunnel ins letzte Jahr, oder die Götter sind gnädig und der große Wind träg mich mit sich... ;o)
Bis dahin bleibt nur, alte Fotos anzugucken. Da fällt mir gerade der gute Vorsatz ein, den für den Touristen überlebensnotwendigen Wortschatz noch ein bisschen auffrischen zu wollen. Jambon=Schinken, Oeuf=Ei, Biére a la pression=Fassbier, Merde... Vive la France!
Abschließend noch ne olle Gurke aus der LoFiWühlkiste, hehe... Copyright (or left) oder auch nicht für alle verwendeten Samples lagen, liegen und werden ewig dümpeln beim Kollegen Paradroid. ;o)
Octapolis »Slumber Off« (1998)
PPS: Noch ein bisschen später erwischt und natürlich nicht minder LoFi (*dümmlcih dreingrinsender Smiley*)... Wolfsheim mit ihrem Quasisignaturetrack »The Sparrows And The Nightingales«... passt so was von nicht zum Thema, soll aber nicht unerwähnt bleiben.
Wolfsheim »The Sparrows And The Nightingales« (»The Sparrows And The Nightingales« Single, 1991)
Impliziert natürlich die allzeit gesuchten Führer-Assoziationen, sowie, rein ornitholgischen, mit diesem Blog eng verwobenen Querverweise zu... Spatzen, Nachtigallen, gelben Albatrossen... wo ist der Piepmatz, der mich führt (Längs denkt man an Wiesenhof!)... Bullshit, wir (nein, ich) habe(n) völlig den Faden verloren. Egal. Billy Jean is not my lover!
Folgender Post ist eher ein Eintrag ins eigene Brigadetagebuch, will heißen, für Außenstehende vielleicht nur bedingt interessant. Aber da wir uns hier ja als Blog für allgemein nur bedingt Interessantes verstehen, passt´s natürlich um so besser! ;o)
Geising aus sicherer Entfernung
Wenn schon nicht alles klappt, dann richtig! Das Ausflugskomitee des Channel666 bedankt sich beim Busfahrer, der am Haltepunkt Reick einfach durchbretterte, worauf uns die S-Bahn vor der Nase wegfuhr, was in kettenreaktionärer Folge eine Dreiviertelstunde Wartezeit in Heidenau auf den Anschluß zur Folge hatte. Arsch! Desweiteren möchten wir in der Dankesliste den VVO im allgemeinen, die Busfahrer Geisings im speziellen nicht aussparen. Fahrpläne, tatsächliche Busse und vor allem deren Beschriftung sind für den gemeinen Touristen eine Bockwurst mit sieben Siegeln.
Bummeltorpedo
Sei´s drum, da sind wir hart im nehmen, schleppen uns also von Geisung nach Zinnwald zu Fuß. Ist nicht weit, steil schon. Temperatur keine 20°C, Luftfeuchte locker 101%! Es tröpfelt ein mal leicht. Während der Zinnwalder Gottesacker inspiziert wird tröpfelt es schon mindestens drei mal, in Cínovec schüttet es, wie es nur geht. Das gucken wir uns, von einem größeren Sonnenschirm geschützt, an, dazu gibt es kühle Erfrischungsgetränke vom Faß und Schnitzel, wie sie unsere tschechischen Freunde am liebsten servieren: dick paniert und mindestens Schuhgröße 46! Mjam!
die graue Hölle von Cínovec
Der Rest des geplanten Fussmarsches, welcher u. a. noch einen Abstecher ins Georgenfelder Hochmoor beinhalten sollte wird also gefaltet und wir springen in den nächsten Bus. Ab Altenberg bringt uns der Zug nach Heidenau, wo uns die Anschluß S-Bahn, naaaa..., genau vor der Nase die Türen zuschlägt. Letztenendes etschließen wir uns die ohnehin schon bezahlten Tageskarten für den gesamten Verbundraum des VVO dazu zu nutzen, noch nach Bad Schandau zu gurken. Dort angekommen reißt der abendliche Himmel noch mal richtig auf und es gibt noch ein sonniges Bier an der Elbe.
Suchbild: finde den Frosch!
Letzenendes ein Wandertag mit ganz wenig Wandern, aber ziemlich viel öffentlichen Verkehrsmitteln. War auch mal interessant und so eine Zugfahrt durch das Müglitztal oder entlang der Elbe durch das Elbsandsteingebirge hat auch seine Reize, man sieht die Welt deutlich anders, als durch die Frontscheibe eines Autos (und alle Kontrollettis interessieren sich nur für deine Fahrkarte, niemals für irgendwelche Promillegrenzen, hehe...).
Haben wir wieder ein Abenteuer bestanden... Zum Schluß ein hübsches Video, welches zumindest musikalisch zum gestrigen Tag zu passen scheint! ;o)
Arkona »Stenka na stenku« (»Stenka na stenku« EP, 2011) [Аркона »Стенка на стенку« (»Стенка на стенку« EP, 2011)]
Wenn wir nicht gerade auf Wanderung sind, scheinen wir relativ oft auf Friedhöfen rumzuhängen, was unser ohnehin schon finsteres Image noch mörderisch weiter verfinstern sollte. Heute: Cimetière du Montparnasse im Süden von Paris. Man hat dort nicht die ganz große »Promidichte« eines Père Lachaise, aber dafür geht es hier im allgemeinen deutlich ruhiger, weil weniger touristenfrequentiert zur Sache.
Serge Gainsbourg hat, typisch für beliebte Musikanten, stets ein liebevoll geschmücktes Grab.
Die Künstlerin Niki de Saint Phalle schuf für ihren verstorbenen Assistenten Ricardo Menon diese Styropor-Skulptur.
Modernes und eher klassisches nebeneinander. Im Hintergrund sieht man den Tour Montparnasse (59 Stockwerke, 210 m hoch).
Hier liegen Jean Paul Sartre und seine Freundin Simone de Beauvoir. Irgendwie ist es Sitte, seinen Metrofahrschein, beschwert mit einem Kieselsteinchen, dort niederzulegen. Der vorn in der Mitte war meiner.
verschiedene Gräber
Gérard Barthelemy, wer auch immer er war. Da fehlt mir auf die Schnelle eine Info. Sah einfach interssant aus.