Ja, es gibt ihn wirklich, so viel verrät schon mal der Trailer dieses kanadischen Horrorfilms aus dem Jahre 2008.
Melanie wird von einem ehemaligen Dorfkameraden zurück in ihre alte Heimat gebeten, ihr Vater läge im Sterbe, was sich als Lüge entpuppt, ihr alter Herr (gespielt von Bruce Dern, Freunden der feingeistigen Unterhaltung als Lieutenant Rumsfield bekannt, hehe) steht allerdings im Verdacht für diverse Morde in der umliegenden Sumpflandschaft verantwortlich zu sein. Und wenn sie schon mal da ist, kann sie ja ein bisschen dabei helfen, ihren Vater zu finden, denn der hat sich einfach versteckt. Klar ist er unschuldig, denn bald machen die Hauptakteurin, die örtliche Polizei und auch die geneigten Filmfreunde Bekanntschaft mit dem Sumpfteufel!
Cast und Synchronisation gehen in Ordnung und vor allem der namesgebende Bösling ist kreativ erdacht und gelungen umgesetzt - immerhin betrug das Budget um die 2 Millionen US-Dollar. Kurzweiliges Vergnügen in anheimelnder Naturkulisse! (kann man sich z. B. bei Netzkino in voller Länge ansehen...)
Sex Pistols »Johnny B. Goode« (»The Great Rock 'N' Roll Swindle«, 1979)
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14.07.2016
Swamp Devil
reingefruttelt von
Octapolis
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Teufel
07.07.2016
Severed - Forest Of The Dead
Diesmal ein kanadischer Film aus dem Jahr 2005, in dem, der Name verrät es, sich Zombies durch bewaldetes Terrain meucheln.
Am Anfang steht etwas Kapitalismuskritik - ein Konzern testet wachstumsfördernde Substanzen an Bäumen. Ein Holzfäller verletzt sich mit der Kettensäge und bekommt prompt etwas jenes Dopingmittels in die offene Wunde, was dazu führt, dass er zum Zombie mutiert. Dazu kommen noch ein paar umweltschützende Demonstranten, genug Frischfleisch ist also vorhanden. Der Chef des Konzerns schickt nach Tagen seinen Sohn los, um nach dem Rechten zu sehen und lässt die Waldgebiete anschließend eiskalt abriegeln, um den Skandal zu vertuschen. So viel zur Story, reicht auch, es wurden schon Filme mit weniger gedreht.
Die Synchronsprecher sind teilweise etwas nervtötend, dafür gibt es jede Menge Gemetzel in wackeligen Kameraeinstellungen. Dass die Darstellung von Zombies heute eine höhere Messlatte als vor über einem Jahrzehnt überspringen muss - geschenkt. Insgesamt gar nicht sooo schlecht gemacht, was will man schon erwarten bei Produktionen dieser Klasse.
Inkubus Sukkubus »Starchild« (»Away with the Faeries«, 1998)
Am Anfang steht etwas Kapitalismuskritik - ein Konzern testet wachstumsfördernde Substanzen an Bäumen. Ein Holzfäller verletzt sich mit der Kettensäge und bekommt prompt etwas jenes Dopingmittels in die offene Wunde, was dazu führt, dass er zum Zombie mutiert. Dazu kommen noch ein paar umweltschützende Demonstranten, genug Frischfleisch ist also vorhanden. Der Chef des Konzerns schickt nach Tagen seinen Sohn los, um nach dem Rechten zu sehen und lässt die Waldgebiete anschließend eiskalt abriegeln, um den Skandal zu vertuschen. So viel zur Story, reicht auch, es wurden schon Filme mit weniger gedreht.
Die Synchronsprecher sind teilweise etwas nervtötend, dafür gibt es jede Menge Gemetzel in wackeligen Kameraeinstellungen. Dass die Darstellung von Zombies heute eine höhere Messlatte als vor über einem Jahrzehnt überspringen muss - geschenkt. Insgesamt gar nicht sooo schlecht gemacht, was will man schon erwarten bei Produktionen dieser Klasse.
Inkubus Sukkubus »Starchild« (»Away with the Faeries«, 1998)
01.06.2013
Silent But Deadly
![]() |
| schweigsam, tödlich, aber gut gelaunt |
In einem Kaff, wie man es nur auf dem amerikanischen Kontinent (oder vielleicht noch in der vorpommerschen Provinz) findet, lebt der wortkarge Thomas Capper. Seine einzigen Freunde sind, seit seine Mutter starb, zwei Ziegen. Sein Vater, ein Grobian, wie man in nur in solchen Kaffs findet, lebt dort mit ihm und zwei Russinen zusammen, welche er per Katalog bestellte. Allerdings sind diese lesbisch, was den Vater noch angepisster sein lässt und Thomas manchmal zum Spannen verleitet. Soviel zur grotesken Grundszenerie. Natürlich verliert der Knabe eines Tages die Nerven, löscht seine Mitmenschen aus, wobei er auch zum ersten mal spricht, jedoch nur die Namen der Mordwerkzeuge nennt. Silent but deadly eben.
blöderweise gips nur nen englischen Trailer, aber besser, als gar keinen
Auf seiner Flucht nimmt er einen Anhalter mit, der im am Set einer Hollywoodproduktion ein paar Dörfer weiter prompt einen Job verschafft. Dort ist besonders der Regisseur von ihm angetan, denn obwohl er keinen Ton sagt, erfüllt er die Wünsche des cholerischen Filmemachers zu dessen Zufriedenheit. Natürlich müssen auch dort bald ein paar Leute dran glauben. Dazu taucht ein kleinwüchsiger Sheriff samt einfältigem Deputy und einer Dokumentarfilmerin auf und fertig ist die kanadische Schlachteplatte.
Ich musste erstmal überlegen, was ich von diesem Film halten sollte. Er ist nicht innovativ, wirkt aber trotzdem frisch. Es gibt etliche Lacher, wenn man mit etwas derberem Humor kein Problem hat. Die Splatterszenen können sich wirklich sehen lassen und selbst die Schauspieler sind für diese Art von Film ganz okay. Ergo wird man 84 Minuten (P18, uncut - im Netz sieht man überall ein Cover mit 16er-Freigabe, möchte nicht wissen, wie da geschnippelt wurde) gut und kurzweilig unterhalten, eine launige Splatterkomödie für den Freitagabend eben.
Darkthrone »Canadian Metal« (»F. O. A. D.«, 2007)
PS: Schönen Kindertag zusammen! ;o)
22.11.2011
Junge, komm bald wieder! (oder auf amerikanisch: Rockettheo come back!)
Raketentheo kehrt zurück. Ja, genau, der, der immer gegelte Haare, ne Brille, ne Blondine und nen Doktortitel mit sich rumschleppte!!! Und der immer so toll Heavy Metal gehört hat!!!
Kunstpause - sacken lassen.
Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...
Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]
Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!
Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.
Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.
Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.
Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?
Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)
Kunstpause - sacken lassen.
Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...
Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]
Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!
Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.
Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.
Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?
Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)
reingefruttelt von
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