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22.09.2011

Frontpost IV

Momentan spricht der Ratzepapst live im Bundestag. Jürgen Trittin ist scheinbar eingeschlafen, aber immerhin konnte der Pontifex schon Lacher und Beifall erzeugen. Da wähnt man sich bei einer Comedyveranstaltung! Auch bildlich: Da steht ein alter Mann im Bademantel mit Antennenmütze vor der politischen Creme Deutschlands und wirft mit biblischen Gleichnissen zum Tagesgeschehen um sich und alle freuen sich.

Jaaa, jetzt, 17:09 unserer Zeit: Standing Ovations!!! (Christian Ströbele verließ den Saal leider vorzeitig. Gelebte Demokratie trifft antikatholisches Egopetting.) Wie bewegend, hach!

Außer dieser tränenrührenden Aktion gab es heute einen fulminanten Fussmarsch (lupenreine Zweimannantipapstdemo!) durch die Wesermetropole Bremen. Inklusive Steintorviertel, Ostertor, Innenstadt nochmal kreuz und quer, Friedhofsbesuch und einem wunderschönen Spaziergang am Werdersee. Abgesehen von zwei Schauern bei absolutem Sportmützenwetter. So lässt sich das aushalten...

Werdersee und Weserstadion

Wo ist eigentlich unser Stani, wenn selbst Kurt Beck die durchlauchte, faltige Hand schüttelt? Hat der sorbische Geheimdienst was dagegen? Fiel mir nur gerade auf, so unter böhmisch katholischen Brüdern... ;o)

Was auffällt, mag banal oder kulturfern wirken, ist, dass es hier im Gegensatz zu Dresden nicht aller paar Meter einen Supermarkt gibt. Hier und da ein Rewe oder Edeka, aber bei weitem nicht die perverse Lidl/Netto-Dichte, die man aus der Heimat kennt.

Wie auch immer, spätestens heute erlaube ich mir festzustellen, dass Bremen definitiv zu den schönsten, weil gemütlich und sehr grün, Städten Deutschlands zählt. Amen! ;o)


Inkubus Sukkubus »Jägermeister« (»The Beast With Two Backs«, 2004)

Preiset den Herrn! ;o)

20.09.2011

Frontpost II

Heute am Weserstadion Thomas Schaaf nicht beim Jogging gesehen. Seltsam. Nun musses doch sein (Jürgen, falls du das liest: Nimm´s mir nicht übel, bin halt für preiswerten Spaß zu haben, hehe...).



Sonstige Erkenntnis: beim Bremer Chinarestaurant schmeckt es auch nicht anders, als in der Heimat. Die 24 bleibt halt die 24. Wäre ja auch noch schöner, wenn hier die Stadtmusikanten süßsauer kredenzt würden. Ja ja, die Chinesen! Dazu gabs Haake Beck, was zumindest musikalisch korrekt ist... ;o)


Beck »Lazy Flies« (»Mutations«, 1998)

Ab morgen wird dann Kulur erlebt, wir werden uns unter Einheimische mischen und so tun, als wären wir selbst welche... ;o)

PS: Im Hotel-TV kann man jede Menge vom vielgerühmten Unterschichtenfernsehen empfangen. Da neigt man demütigst zur Dankbarkeit, einen internetfähigen Klappcomputer sein Eigen zu nennen - nicht auszuhalten! ;o)

14.04.2011

Vienna Calling, der 2. Versuch

So eine Nerverei mit der Videoabspielerei bei YouTube... Werde wohl in Zukunft in der Heimat präverifizieren (das Wort lass ich mir eintragen, hehe) müssen, was, dem Reiseziel angepasst, läuft und was nicht. Wie auch immer, hier noch mal unscharf, dafür in Farbe: Falco!


Falco »Vienna Calling« (»Falco 3«, 1985)

PS: Auch ein Highlight, wenn man da runter gondelt ist die Fahrt durch Tschechien. Dass unsere Nachbarn gerne jedwede Musik in Landessprache covern, verschlimmbessern oder gar verhunzen, ist nicht neu, sorgt aber immer wieder für kollektive Erheiterung. Kleiner LoFi-Mitschnitt demnächst hier... ;o)

Für´s erste: Kennt ihr den schon?


Viktor Sodoma »Papoušek Kakadu« (1973[?], hat nichts mit den fast gleichnamigen Ruhrpöttlern zu tun, hehe...)

PS: Sehe gerade, dass am 23. April, also schon sehr bald, 3. Geburtstags dieses Blogs sein wird. Ich schreib es nur schnell auf, damit ich es nicht wieder vergesse. Vielleicht sollte ich meinen Vaterstolz ein wenig beölen und mir einfach mal einen ausgeben... oder so. ;o)

04.07.2010

Willkommen in der Heimat!

Urlaub schon gebucht? Das wär doch was...


Gesehen & fotografiert an der Weißeritz, neben der Bienertmühle.

14.05.2010

Das Czorneboh Massaker

Einen Teil dieses Blogs (und, da sind wir vorbildlich: nicht nur die Herren) verschlug es gestern, im Rahmen einer kleinen Wandereung, auf den Czorneboh, u. a. in der Hoffnung, tief in der Lausitz vielleicht um manche Herrentagsunsitte herum zu kommen. Klappte so weit ganz gut, bis auf ein paar einzelne Athleten im Wald. Was sich aber an der Bergwirtschaft abspielte war dann mehr oder weniger die kulturelle Schaumkrone auf dem Feiertagsbier. Ein gewisser DJ Danilo entlockte seiner Anlage unterirdischste Ballermann-Musik. Ein kleiner Mitschnitt kann hier präsentiert werden. (Und, wenn man genau hinhört, hört man auch den Text: Sie hatte ganz ganz dick dicke Titten... aber wir dürfen so was veröffentlichen, wir sind nicht umsonst Deutschlands Brustblog Nummer 1, hehe)



So geht´s also zu in der Heimat von Stani und Helma. Muss man sich vielleicht nochmal außerhalb eines solchen Tages anschauen, der Rest wirkte gemütlich. Seltsames Erlebnis...

24.10.2009

Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer


Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, der Raps auf dem Feld