Das Beste an diesen verschissen hohen Temperaturen ist immer noch, dass alle irgendwo hin fahren und man dann bunte Karten von anderen Orten, an denen es mehr oder weniger auch verschissen heiß ist, bekommt. ;o)
Heute wieder ein paar bewegte Bilder. Die Seisenbergklamm enthält einen Teil, der sich dunkle Klamm nennt. Freunde des gepflegten Permaregenbogens können hier auf schmalen Stegen über gurgelndes Wasser wandeln und für finstere Sachen sind wir ohnehin zu haben... ein schöner Ausflug also!
PS: Gestern endlich mal ein ordentliches Gewitter in den Bergen erlebt, davon aber keine Bilder, weil zu langsam am Auslöser. Hat was, wenn man gemütlich und vor Regen geschützt auf dem Balkon steht! Heute endlich dadurch Abkühlung. Scheiß auf Sonne! ;o)
Emperor »I Am The Black Wizards« (»In The Nightside Eclipse«, 1994)
Dank Aufrüstung der Peripherie kann ich heute ein paar bewegte Bilder posten ...
So sehen sie aus: glückliche Kühe. Diese stattlichen Viecher haben doch tatsächlich Angst vor einem kleinen Fotoapparat, wenn man damit auf sie zu geht. Seltsam. ;o)
Außerdem noch ein kleiner Rundumguck durch die Berge. Einfach nur monumental und schön.
Angekommen. Anreise stressfrei, Koffer ausgepackt, Willkommensbier entkorkt. Und: die Berge haben WLan! Wenn das mal nichts ist... (das Bild zeigt übrigens nicht des Verfassers Unterkunft!) So denn, man liest sich... der Berg ruft!
Rancid »Ruby Soho« (»...And Out Come The Wolves«, 1995)
So, melde mich ab für die nächsten Tage. Sollte im Urlaub drahtloses Netzwerk anliegen, gibt´s Meldung, wenn nicht, dann nicht. Vielleicht bloggt ja auch jemand weiter, ansonsten Sommerloch... Bis neulich, cheerio! ;o)
Und wie immer: keine Tränen zum Abschied, es geht mir auch an die Nieren... ;o)
Auf etlichen Exkursionen durch die Natur- und Kulturgüter der näheren und weiteren Umgebung stellten der Kollege, militanter Meteorologe, Weinkenner, Kultur-, Sports- und Naturfreund (um nur ausgewählte seiner zahlreichen Studienfelder und Spezialstrecken zu nennen) Minimi und meine Wenigkeit Studien zu dem an, was der Versandhäusler und Marketingfuchs gern als Outdooroutfits (potzblitz: klingt wie ein Dorf in den Niederlanden!) bezeichnet, also atmungsaktive Jacken, reißfeste Rucksäcke, rutschfeste Mützen und krisenfeste Schuhe, an. Für alle, die sich dahingehend fortbilden wollen, empfehle ich Weihnachtsmärkte jeglicher Art, wo man schon, sobald das Auge geschult genug ist, anhand des durchschnittlichen Glühweinpreises Rückschlüsse auf die Preisklasse der getragenen Marken ziehen kann. Genaueres entnehmen Sie dem demnächst erscheinenden Band »Einfache Versuchsreihen, selbst gemacht« (voraussichtliche, dreiteilige Verfilmung für das ZDF unter der Regie von Helmut »Le Frisur« Dietl; Veronica Ferres spielt Heino Ferch).
Auch sind wir mittlerweile in der Lage schon von weitem das 2009er Jack Wolfskin-Jackenmodell vom 2010er Schöffel-Anorak nur anhand der Abstufung des vernähten Rottons zu unterscheiden. Man entwickelt auch ein Gefühl für eine gewisse Gesamtoutdoormodeästhetik (liegt an der belgischen Grenze). So geht es zum Beispiel gar nicht, zur schwarzblauen North Face-Windjacke die olivgrüne Wolfskin-Mütze zu tragen. Sieht auch farblich scheisse aus. Oder den 200-Euro-Meindl-Wanderschuh zur 5-Euro-Tinsulate-Mütze vom Discounterkarussell, was durchaus als politsches Statement eingeordnet werden kann, jedoch lange nicht als Ausrde gilt. Es gibt Sachen, die passen nicht. Man will ja schließlich kein Rotkraut zur Auster und keinen, um den sprichwörtlichen roten Faden wieder aufzunehmen, Glühwein zum Schwedeneisbecher. Der Beelzebub steckt wie immer im Detail, die Fashionpolizei ist stets auf Streife!
Genial und deshalb an dieser Stelle erwähnenswert sind Paare, gern älteren Baujahres, die den umgekehrten Partnerlook der selben Marke tragen. Sie schwarzrot, er rotschwarz, beide Salewa. Oder eine bestimmte Gruppe von Leuten, in karminroten Schöffel-Jacken, die gern am Ökoholunderglühweissweinstand zu finden sind. Erzählen viel, vertragen wenig.
Gesehen werden ist alles!
Warum grabe ich dieses winterlich angehauchte Thema gerade im Sommer aus? Während des eigenen Urlaubs, ganau dort, wo sich der Kuckuck zum Uhu macht, begegnete ich unlängst einer noch seltsameren Zurschaustellung eines solchen Leibchens. Während der Verfasser dieser Zeilen, nur aus einem Mindestmaß an Anstand und auch um der völligen Verbrennung durch die niederprasselnden Sonne bei knapp dreißig Grad im Schatten zu engehen, die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale durch ein paar fetzige Badehosen (oder wie es ein hier nicht namentlcih genannter Freizeitphilosoph einmal formulierte: untenrum kurzärmlig) und eine noch fetzigere Obertrikotage verhüllt, durch die Binnengewässer dümpelt, nähert sich entgegenkommend ein Herr im Kanu. Dieser trägt eine Mütze, was, wenn man ohnehin nichts am oder im Kopf zu verschenken hat, in der prallen Sonne durchaus nachzuvollziehen ist und sicher auch von drei von vier befragten Ärzten empfohlen wird. Seinen Korpus hat er allerdings in eine Jack Wolfskin-Windjacke (vemutlich aus der 2010er Kollektion) gepackt und diese bis zum Kinn zugezogen. Hut ab! Falls Onkel Jack nicht neuerdings Eiswürfel in die Achselstücken eingearbeitet hat, will man sich den darunter vor sich hin siedenden Rumpf nicht vorstellen.
Wir grüßen vorbeischippernd einander, so unter Binnenschiffern und Modekennern. Nach zweihundert Metern drehe ich mich noch mal um. Sein Wasserfahrzeug ist mittlerweile nur noch ein Punkt am Horizont, die gelbe Tatze auf der rechten Schulter ist aber noch gestochen scharf zu erkennen.
The Beatles »I Am The Walrus« (»Magical Mystery Tour«, 1967)
Zwei Wochen ohne Internet, das einzig benutzte Mediengerät ein olles Radio, kulinarische Kleinkunstexperimente und Mücken, groß wie man selbst, ach was sag ich - GRÖSSER! - das kennt mancher vielleicht aus der JVA, ich nenne das Urlaub. Dieser geht auch mal zu Ende, aber das ist relativ.
An dieser Stelle hat wohl auch keiner in meiner Abwesenheit weitergemacht, also bleibt mehr Platz am Scrollrad, hier wieder den üblichen Mumpitz vom Stapel zu lassen. Genauere Erkenntnisse später, ich geh jetzt erst mal jemandenen mit nem ordentlichen TV-Anschluss besuchen, um zu erleben, wie die ruhmreiche SGD in der Lausitz wahrscheinlich empfindlich auf die Jacke bekommen wird (sagt man das so: Jacke? Aber egal, siewissenwieichsmeine...).
Zum Schluss noch eines der persönlichen, musikalischen Urlaubshighlights... (Musik während der Fahrt, so viel Technik darf es schon sein!) ;o)
In Solitude »Witches Sabbath« (»In Solitude«, 2008)
PS: Stunden später... und sie bekamen auf die Jacke!
So, nun melde ich mich endgültig in den Urlaub ab. Da muss unbedingt was rührseeliges her, es geht mir ja auch an die Nieren... ;o) Also ein Zitat des Sohnes des Chefs vom Ganzen, gefunden auf einem Grabstein auf dem Hosterwitzer Friedhof. Das passt, hehe...
Da die mobile Peripherie extremst modernisiert wurde, ist es technisch möglich zwischendurch mal Frontpost zu schicken, aber wie wir wissen, ist allmächtige Netz nicht überall. So ist das in der Pampa. Schaunmermal...
Frank Schöbel »Ferien« (»Komm, wir malen eine Sonne«, 1976)
Haha, man gucke sich dieses mal an...! Der Beitrag ist aus der ARD-Sendung Polylux und schon fünf Jahre alt. Für solche Sachen wurde wohl der Begriff fremdschämen erfunden, hehe...
Feinstrecherchierter Journalismus: Alle in einen Topf, umgerührt und draufgehauen.
Schon GEZahlt? Aber klaro, dafür gerne!
Equilibrium »Blut im Auge« (»Sagas«, 2008)
So, nun Koffer packen, morgen gehts in die Sommerferien. Wenn es weiter so geht, werde ich die fellbesetzten Badehosen mitnehmen. Sieht sicher fesch aus zum Regencape, hehe...
Is jezz eigentlich noch EHEC, oder isses wieder weg?
Nachdem Entschädigungszusagen zugunsten der Gemüsebäuerlein in Millionenhöhe getroffen wurden, ist es schon wieder recht ruhig in den Medien geworden. Wie man an nebenstehenden Foto (wenn man drauf klickt, hat man es auch akustisch, hehe) sieht, haben norddeutsche Grundnahrungsmittel aber beim kleinen Mann, der ohnehin zum Argwohn neigt, nachhaltig an Vertrauenswürdigkeit eingebüßt. Wer entschädigt die Bierbrauer? Sie sind immerhin mindestens ein gewaltiger Wirbel am Rückgrat der Nation. Eben. Aber egal, sprechen wir nicht mehr drüber, Fräulein, bitte heften sie EHEC in die Ablage. Mal sehen was als nächstes kommt...
Überhaupt werden Weltthemen, wie die ein oder andere Naturkatastrophe, diverseste Tierkrankheiten, die dann ungerechterweise gerne mal auf den Menschen überschwappen oder das Ableben von Michael Jackson bis zum Erbrechen (natürlich vor Rührung!) ausgewalzt, man hat manchmal kaum eine Chance dem zu entkommen. Man erinnert sich auch immer wieder gern an Robert Enke, bzw. das riesige Bohei um seine Depressionen. Die ganze Nation wollte sich intensivst mit dem Thema auseinandersetzen und daran zu heller Erleuchtung finden. Nach einem Jahresrückblick war auch der Torwart der Herzen in der, ähäm, Versenkung verschwunden. Ergo fressen wir jetzt wieder in rauhen Mengen ungewaschene spanische Gurken, innen weiße norddeutsche Tomaten und garnieren das ganze mit rohen Sprossen. Das wird ein Spaß! Muuh!
Nun ist ja praktisch schon Wochenende, da will man sich mit solchen Unschönheiten auch nicht weiter aufhalten. Deshalb war ich gerade urlaubsvorbereitend in der Bücherei um etwas Lektüre auszusuchen, was alle Jahre wieder ein schönes Gefühl ist. Da kann auch mal ein Langweiler dabei sein, erstens weiß man es ja vorher nicht und zweitens, wenn´s für den Urlaub ist, stellt sich eher ein entspanntes Gefühl ein, als bei einem ordinären Bibliothekbesuch.
Kurz vorm rausgehen fiel mir dann noch das neue Broilers Album in die Hände. Mal sehen wie es ist, ich fürchte es wird erwachsener klingen, was in diesem Falle nicht unbedingt gleichbedeutend mit besser ist. Mal sehen, nee, hören...
Broilers »Harter Weg (Go!)« (»Santa Muerte«, 2011)
So und nun gibt es gleich Abendessen (unspektakulär, aber leeecker: Tatar [ohne BSE, dafür mit Kapern, hehe] und frischgebackenes Brot) und ne DVD dazu. Morgen geht´s dann mit Sportfreund Minimi in die Actionspur, oder, wie es woanders genannt wurde, werden wir durch die Gegend mäandern. Fotos aller Katastrophengastronomien, Friedhöfe und sonstigem Gedöns dann später hier... In diesem Sinne, mir nen guten Appetit, euch nen schönen Start ins Wochenende und... Händewaschen nicht vergessen! ;o)
Ich zeig mal ein paar Bilder von meiner Woche Schweizurlaub. Unser Nachbarland mit vielen Bergen hat meine Erwartungen übertroffen, sowohl mit der Schönheit der Landschaft als auch mit seinen Preisen. Die "kleinen Preise" sind wahrscheinliche nicht vom Plus in die Schweiz geflüchtet. Ich will aber nicht über die überteuerten Preise jammern, hätte ja nicht dorthin fahren müssen;)
Als Erstes ein Bild vom Jungfrauenjoch auf 3562 Meter über der Nordsee. Der Blick auf den Aletschgletscher. Da bleibt einem die Luft weg und nicht nur wegen der Aussicht.
Ich dachte dort, ich bin in China, Japan,Indien, USA oder Australien. Da konnte ich meine "Dresdner Freundschaftsenglisch " mal wieder perfekt einsetzen.
Als nächstes ein Bild von der Rosenlaui Gletscherschlucht.
Mein müdes Haupt legte ich in einen netten alten Bauernhaus nahe des Brienzersee nieder.
Vor meinem Domizil lagen ein paar Ochsen, die heute wahrscheinlich schon in einer schweizer Wurst sind.
Da sich Mitte der Woche das Wetter etwas verschlechterte (Hochnebel) stiegen wir einfach etwas höher und konnten so die schönen Berge über den Wolken bewundern.
Fazit: Ein schöner Fleck Erde für Leute die sich an Bergen und Tälern erfreuen und gute Kondition haben. Für Leute ohne Kondition gibt es fast überall eine Seilbahn(habe sie auch teilweise genutzt), welche aber die Reisekasse stark belastet. Kann die Schweiz nur empfehlen, aber vielleicht wartet man noch etwas auf einen besseren Kurs zum EURO.
Ein sehr schöner Fleck Erde, nur das mit dem Bier geht gar nicht. Aber wegen dem Alkohol sind wir ja auch nicht dort. Muss man eben ein paar Flaschen mitnehmen.
Für alle, die nicht in den Urlaub fahren müssen... Am 11. Juli 2009 ist die wohl beste Band der BRD erstmals live auf dem Territorium der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu erleben. Genauer wird das in Leipzig sein und dort Projekt Gießerstraße 16. Dazu gips noch zwei weitere Bands.
Da habe ich mal wieder (in Vorbereitung auf meinen diesjährigen - betrüblicherweise nicht stattfindenden - Urlaub) die alten Fotos angeschaut und dieses schöne Exemplar gefunden. Enstanden ist es während einer Exkursion nach Jordanien, an der ich im Jahre 2006 anlässlich meiner Tätigkeit als Althistoriestudentin teilnehmen durfte.
Unser letzter Tag in diesem wunderschönen Land ... später Nachmittag in der Wadi Rum ... Pause wegen des heißgelaufenen Motors eines der Jeeps, mit denen wir durch den Wüstensand gedüst waren. Euphorie und Melancholie zugleich ... und ne kleine Träne im Auge (und die kam wohl nicht nur vom Wind ...)
Ein unvergesslicher Moment und eine unvergessliche Reise.
Seufz ... na ich kann mir ja bissel Sand auf den Balkon schütten ...