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19.09.2015

Pilze vs. Unken



Unke 1: »Soll ja keine Pilze geben.«
Unke 2: »...in Tschechien wohl doch...«
Unke 1: »Auf dem Markt vorm Hygienemuseum sind keine.«
Unke 2: »Tschechen oder Pilze?«
Unke 1: »Beides...«
Unke 3: »Ist ja auch viel zu trocken gewesen, der Sommer.«
Unke 4: »Und so weiter und sofort...«



Allen Unkenrufen zum Trotz kann unser hauseigenes Pilzsuchundsammelkommando erfolgreichen Vollzug bei der Verhaftung von Steinpilzen und Maronen (und noch ein paar weniger Essbaren, mehr dazu im Nachbarblog) melden. Und, wenn man ganz genau guckt, findet man auch Pilse. ;o)

Mayhem »Carnage« (»Live In Leipzig«, 1993)

14.09.2013

Extra Life!

Pornophonique »Take Me To The Bonus Level Because I Need An Extralife« (»8-bit Lagerfeuer«, 2007)

24.07.2013

Doom 666: Pilzsaison eröffnet!

choose your weapon: boletus edulis luciferus

 Blood Ceremony »Oliver Haddo« (»Living With the Ancients«, 2011)

22.07.2012

Pilze, Pilze

Ja, es gibt schon Pilze - und alle in meiner Pfanne! *prahlhansraushängenlass* ;o) Eine Marone und ein Rudel Steinpilze, mjam.

der Normpilz...

...und sein kleiner Bruder

sah gut aus, enthielt aber ca. 666 Maden

Teile der Ernte

PS: Sollte die nächsten drei Tage kein Eintrag in diesem Blog zu finden sein, bitte sagt mal jemand einem Arzt bescheid. Dankeschön... ;o)


Praying Mantis »Thirty Pieces Of Silver« (»Time Tells No Lies«, 1981)

17.07.2012

One Way Trip 3D

Nachdem der Frühling gerade fließend in den Herbst übergehen zu scheint und die Tage ohnehin schon wieder kürzer werden, kann die Videothek des Vertrauens ein wärmendes Dach über dem Kopf bieten. Heute wieder was für Freunde des alpinen Slashers (wir hatten beim Kulturtee unlängst eine Diskussion darüber, aber »One Way Trip 3D« ist, obwohl eine schweizerischösterreichische Koproduktion, frei von Mundartsprechern und ist damit vorbehaltlos zu behandeln, hehe...).


Trälerli, wie der Schweizer sagt ;o)

Die Handlung beginnt genretypisch einfach: ein paar Jugendliche, verstärkt um ein mit dem Motorrad liegengebliebenes Pärchen, fahren ins eigenössische Hinterland um zwischen hehen Bergen und tiefen Wäldern einen Pilz namens Spitzkegeliger Kahlkopf zu finden und sich an ihm zu berauschen. Dazu ein paar Biere, ein amtliches Unwetter (ich vergaß den vorangehenden platten Reifen) und eben Nebenwirkungen der Pilzmahlzeit und schon hat der erste ein gebrochenes Nasenbein. Zur Handlung gesellt sich ein grummeliger Einheimischer (Hutträger, bewaffnet, huaaa!) und eine junge Dame (Tochter?), die nur zur Hälfte ansehnlich ist. Diese wohnen in einem einsamen Gehöft auf einem noch einsameren Berg. Bingo!

Insgesamt gibt es die üblichen Plattheiten, einem der Hauptakteure (der mit dem Bart) wünscht man aufgrund seines pseudoschlauen Gesülzes beizeiten die finale Begegnung mit seinem Henker und besagtes Unwetter reißt wie von Zauberhand mit Betreten des einsamen Gehöfts (genau... das auf dem noch einsameren Berg!) so abrupt ab, wie es erschien (danach auch in den Außenszenen nicht mal mehr Nässe und natürlich auch kein Wind). Aber solche Fettnäpfe gehören wohl zu diesem Genre, wie der Pilz zum Pils. Die 3D-Effekte tauchen nur punktuell auf, sind gut gemeint, hieven das Gesamtkunstwerk aber auf kein höheres Level.


Sabrina Reiter bei »Willkommen Österreich« mit Stermann & Grissemann

Immerhin trifft man in der Rolle der Valerie mit Sabrina Reiter eine alte Bekannte wieder (»In 3 Tagen bist du tot«, Teil 1 und 2). Auch sonst ist der Streifen nett besetzt und bietet insgesamt 85 Minuten solide Slasherunterhaltung in anheimelnder Kulisse mit einem ganz netten Finale.

Zum Abschluss noch der Link zur Film-Homepage (klick) und zum Eintrag in der Filmdatenbank bei Blairwitch.de (klack) und der gut gemeinte Rat, bei der nächsten Pilzjagd hin und wieder den Mobilfunkempfang im Auge zu behalten.


Surplus Stock »Let´s Kill Each Other« (»Let´s Kill Each Other« Single, 1982)

01.10.2011

Witches´ Coven, Riesling, so sah der Samstag bis jetzt aus...

Ich weiß, Blogtourette und so, aber nun noch schnell drei Bilder vom heutigen Ausflug in die Radebeuler Weinberge. Eigentlich war ein großangelegtes Pilzmassaker vorgesehen, jedoch ist, glaupich, gerade nicht die Witterung dafür (oder hat jemand was gefunden?).

durch die Rebstöcke geäugt

Skulptur »Himmelsgucker« neben der Sternwarte

durch diese hohle Gasse musste er kommen... Griechenland kann nicht wärmer sein!

Bilder von der aktuellen Rieslingernte gips nebenan.

Hätte ich mir alles bis morgen sparen können, aber nicht dieses Stück musikalischer Westschokolade! Vor wenigen Minuten bei Fenriz´ BandOfTheWeek entdeckt und schon im öchzigsten Durchlauf: Witches´ Coven aus Umeå, Schweden. Unglaublich! Persönlicher Wochenendhit und ab sofort in der ewigen Playlist! Yeah!!!


Witches´ Coven »Witches´ Coven« (»Fire Signs« Demo, 2011)

Nicht schlecht ist die Tatsache, dass man sich das erste, drei Tracks umfassende Demo »Fire Signs« offiziell und für umme runterladen kann. Ja ja, vinyl kills the mp3-industry... ;o)


So, nun isses aber wirklich gut für heute, hört euch Witches´ Coven an, merkt euch den Namen, kauft später das Vinyl - vor allem aber: trinkt mehr Riesling! ;o)

07.08.2011

Doom 666: Laussnitzer Heide Inferno

choose your weapon: marone kanone! ;o)

Dieser Blogeintrag findet nur statt um die volle Funktionstüchtigkeit aller Fingerchen nach dem Genuß selbst erlegter Pilze zu testen. Testtesttest... Scheint irgendwie zu gehen... Strike! ;o)


Darkthrone »Atomic Coming« (»The Cult Is Alive«, 2oo6)

21.05.2011

gemischtes zum Wochenende

Noch ein paar Fotos vom Bodensee. Das letzte davon, das mit dem Pilzimbiss lade ich speziell für til_o. hoch, der unlängst der gehobenen Lyrik abgeschwor, um sich für Verkaufsstellen zu interessieren.

Wenn ich dazu komme, sollte ich aber auch noch ein paar Fotos älterer Gebäude präsentieren, davon gab es etliche und schöne obendrein. Nicht, dass jemand denkt, die Ösis haben einen an der Bommel, weil sie in Pilzen wohnen, Bier mit Kaffee (oder so ein neues BWL-Gesöff, irgendwas mit Latte, oder Crema oder so, hehe) mischen und alle Ampeln immer auf grün stehen. ;o)




Nun aber, Wochenende! Sonne scheint ja schon wie blöde. Das Spaßmobil wird sich dann in Richtung der finsteren Natur der Lausitz bewegen. Gegrillt wird heute auch noch. Der blanke Schlendrian also! ;o)

In diesem Sinne, schönes Wochenende zsamm & bis frühestens Sonntag abend!


M. A. Numminen »Wovon man nicht sprechen kann«
(»The Tractatus Suite«, 1989)


Wovon man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen.


Immer dieses Musikvideogeposte... Aber sei es drum, der Platz ist da. Bin gerade noch über folgendes Schmuckstück gestolpert. Tony Kakko und Jani Liimatainen zocken »Victoria´s Secret« vom ewigen Liebliglingsalbum »Winterheart´s Guild« und »Letter To Dana« einzig und allein mit Gitarre und Stimme. Ein Gedicht!


Sonata Arctica »Victoria´s Secret/Letter To Dana« (live Tokio, 2004)

So, nun aber...

14.10.2010

eine Seltsamkeit

Mir war es fast schon wieder entfallen, aber es wäre eine Schande der Welt diesen Schnappschuss vorzuenthalten. Bin inmitten in der Dippoldiswalder Heide drüber gestolpert, als ich mit vorgehaltener Machete gegen arglistigen Pilzwuchs vorging. Es wippte mich vor Entsetzen fast ins Schnittgerinne... ;o)


Muss man wirken lassen. Was ist eigentlich schlimmer, als der Herr Ötzi selber? Sein Double? Was wäre, wenn es ein Lutz Jahoda-Triple gäbe? Warum muss immer mir so was passieren? Hä? Fragen über Fragen... Ismirschlecht!

Nochwas, passt zwar nicht dazu, aber grandioses findet hier immer Platz. Die Heideroosjes haben sich vor langer Zeit mal an einem deutssprachigen Stück versucht. Well done! Eine Schande, dass ich erst über ein Jahrzehnt später drauf gestoßen bin, hätte mir auch in der Zwischenzeit Freude gemacht. ;o)


Heideroosjes »Wurst & Käse« (»Kung-Fu«, 1997)

11.09.2010

Pilze unserer Heimat.

Für Freunde der Mykologie

Der Steinpilz.




Sie werden heute mit ihren vielen kleinen Freunden verspeist.

21.08.2010

Der frühe Vogel kann uns mal...

Na, das war doch wieder mal ein äußerst naturverbundener Tag gestern. Nachdem die angesetzte Pilzsuche (angefangen mit einem zünftigen Frühstück im Grünen) etwas schleppend startete, kam dann doch noch ein ordentliches Mittagessen dabei raus. Man sieht wieder, zeitig im Wald rumturnen bringt überhaupt nichts, die richtigen Stellen zu kennen, ist die Halbe Miete. Hier also die Fotos der Erstfunde und der daraus resultierenden Mahlzeit...

Minimis erster Fund des Tages: zwei sich romantisch zugewandte Brikenpilze, die die Last meines Stiefeles samt darin steckenden Körpers um ein Haar erlebt hätten. ;o)

erster eigener Fund, nach der Kleinigkeit von einer Dreiviertelstunde erfolglosem Suchens... aber dann...

Mit frischen Bohnen vom Gemüsehändler des Vertrauens (genau DER, hehe) zubereitete Pilzbohnen mit Reis, oder wie der Nouvelle Cuisine- bzw. Fernsehkoch sagen würde: Schwammerln im Bohnennest an Reis. Hat vorzüglich gemundet und ich kann heute noch ohne Lähmungserscheinungen diesen Blogeintrag tätigen. Dass man keinen Alkohol trinken soll, wenn man Pilze gegessen hat, ist im übrigen nur eine alte abergläubische Volkssage. Glaubense mir... ;o)

Hat Spaß gemacht und gut geschmeckt, auch wenn der Gemüsehändler (der mit den Bohnen zum Beispiel) fürs relativ kleine Geld auch bunte Pilzkörbchen im Angebot hat. Aber wir wollen ja nicht immer Beschmuh machen, hehe...

Abends war dann noch Hofabend. Dort gab es auch die Versuchsreihe mit dem Alkohol hinten drauf... ;o) Ein schöner Tag war das und der neue verbreitet bis jetzt etwa folgende Stimmung...

Agnetha Fältskog »Just One Heart« (»Eyes Of A Woman«, 1985)

...wennse wissen, was ich meine. ;o)

20.08.2010

Jennifer´s Body

Zuerst sei der Vollständigkeit halber noch der Rest des deutschen, elendig kreativen Verleihtitels ganannt, der da lautet »Jungs nach ihrem Geschmack«. Da denkt sich mancher im Vorbeilaufen, hui, jetzt macht dieser blöde Blog was mit Erotikfilmen. Was zwar durchaus ne Idee wäre, in diesem Falle aber irrtümlich wäre. Es handelt sich, wie sollte es anders sein, um einen weiteren Horrorfilm. Einsortiebar in irgendeine Unterschublade ist er kaum, die Protagonisten sind zwar jung, aber Slasher ist es keiner. Wie auch immer...

Die Story erzählt von den besten Freundinnen (die tragen sogar »BFF«-Anhänger, ich dachte, das wäre ne reine South Park-Erfindung) Needy und Jennifer. Diese gehen zum Konzert einer (auf C&A-Emo gestylten) Band. Da bricht Feuer aus und der angebetete Frontmann lädt die angeschwipste Jennifer ein, eine Runde im Bandbus mitzufahren. Macht sie natürlich, obwohl Needy ihr abrät. Mitten in der Nacht taucht sie dann blutverschmiert und auch sonst reichlich verändert wieder auf... Mehr möchte ich hier nicht erzählen, sonst nimmt man dem Film sein eigentlich Witz, der wohl in der Idee der Erzählung an sich liegt.

Minuspunkte sind etliche Klischees, die am laufenden Band bedient werden und der streckenweise verschleppte Erzählrhythmus. Geschmackssache sind auch die, besonders in der ersten Filmhälfte ständigen Verbalsauereien, die weder wirklichen Bezug zur Story haben und außerdem völlig aufgesetzt wirken. Ich meine, es ist albern eine typische amerikanische Kameraführung (also oberhalb von allem, und drumrum usw.) zu verwenden, was an sich nicht schlimm ist, wir sehen schließlich einen Horrorfilm, und dann seinen Protagonisten ständig irgendwelche Schweinereien in den Mund zu legen. Unterm Strich hat man nichts verpasst, wenn man diesen Film nicht sieht. Wer, wie ich gestern, die etwas über hundert Minuten übrig hat, erlebt seichte Horrorunterhaltung. Bei Wikipedia ist der Film als Horrorkomödie geführt. Die Stellen zum lachen konnte man allerdings an geschätzten drei Fingern abzählen.

Der Trailer...


...und der Link zu Blairwitch.de.

PS: Jetzt geht´s mit dem Pilzmesser (und zwar dem ganz großen) in den Wald. Möge die heilige Maria der gesegneten Pilzbrille mit uns sein!