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23.07.2016

all Punks welcome

Die Goldenen Zitronen »Für immer Punk« (» Porsche - Genscher - Hallo HSV«, 1987)

20.05.2015

ESC 2015, HF 1: Perkele!

Hatte mich diesmal gar nicht vorher mit den Beiträgen für den diesjährigen 60. Eurovision Song Contest befasst, was bei sehr viel Schatten und wenig Licht (musikalisch gesehen) wohl auch kein Fehler war. Aber dann: Finnland! Pertti Kurikan Nimipäivät ist eine Punkkapelle, deren vier Mitglieder mit Downsyndrom bzw. Autismus leben. So weit so selten, leider kamen sie nicht weiter, ließen jedoch den Suomipunkästheten mächtig mit der Zunge schnalzen. Und es ist auch schön, zwischen der drölften Ballade dann mal wieder wach zu werden! ;o)

Pertti Kurikan Nimipäivät »Aina mun pitää« (2015)

16.09.2012

Berlin


Die Wallerts »Friedrichshainhymne« (»Raubkopiert«, 2010)



Seeed »Dickes B« (2001)



Mykey Berlin »Berliner Schnauze« (2009)

Kurfürstendamm und Umgebung...


Die Skeptiker »Komm tanzen« (»Sauerei«, 1991)

03.11.2011

Heil, heil, heil! ;o)

Eigentlich wollte ich nicht so viel zwischen unsere Schundkapitel posten, aber es geht wieder mal nicht anders. Sonst müsste folgendes noch bis Dezember warten, was, wenn man es gesehen hat, zugegebenermaßen unverschämt lange - ach, was sag ich, viel zu spät wäre!

Es passt außerdem in unsere beliebte Reihe Kunst mit dem Führer. ;o)



Die Ärzte »Eva Braun« (»Oder was?«, 1984)

09.08.2011

Anarchy in the UK

Da rumpelts aber im vereinigten Königreich! UK Riots (unbedingt merken, und beim Keks in geselliger Runde mal fallen lassen) nennt es die dortige Presse. Bei dem, was man da so zu sehen bekommt, wird selbst mancher SGD-Ultra blaß vor Neid...



Warum so was kommt, und wenn, weshalb so heftig, darüber werden sich die Gelehrten noch eifrig die klugen Köpfe beim five o'clock tea zerbrechen und sicherlich die Welt an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen. Wenn es so weit ist. Doch erstmal gibt es Szenen zu bestaunen, die man eher aus dem nahen Osten erwartet. Die sogenannte westliche Welt hat eben so ihre eigenen Baustellen...



Wer denkt da schon noch an das Massaker von Norwegen, die Hungersnot in Ostafrika oder gar an Robert Enke?! Oder EHEC? Eben.

Ich will das hier jetzt nicht zu weit ausdehnen, man weiß über manches auch einfach zu wenig, bzw. nur dass, was einem die Medien auftischen. Was aber immer wieder überrascht ist, dass die darauf folgenden Reaktionen immer nach ein und dem selben Schema ablaufen. Erstmal kommt die Schockstarre auf allen Seiten. Danach wird das grundlegende Problem blitzschnell erkannt aufs Schärfste verurteilt. Und dann kommen sie... Leute, die sämtliche Internetaktivitäten verdammen, denn genau da, ja, möglicherweise auch gerade hier in diesem Moment, da Sie, werte Leser, diesen Zeilen aufmerksamst oder kurz vorm einnicken folgen, die Grundsubstanz jeglicher krimineller Handlungen ihren garstigen Samen sät. Also muss folgerichtig alles öffentlich gemacht werden. Wie soll das eigentlich in der Praxis aussehen?

Und mal ehrlich, Leute, wenn wir, also die kleinen unwissenden Bürger, auf ähnliche Mechanismen zurückgreifend erfahren würden, welche Gelder auf der Welt in welche Richtung fließen, welcher Betriebsrat wohin in den Puff eingeladen wird oder welche Supermarktangebote sich die Vizekanzlerin gerade online durchstöbert (wir wollten ja ein bisschen sparen, Weltwirtschaftskrise und so)? Dass manchem ein Zugriff auf jede, wirlich jede, Information auf diesem Planeten gut gefallen würde, kann man sich schon vorstellen, was damit für Missbrauch getrieben werden könnte, stellt man sich lieber nicht vor. Also lassen wir das lieber!


Beastie Boys »Riot Fight« (»Polly Wog Stew« EP, 1982)

PS: Nun kam man beim letzten Blogeintrag, welcher mit olle Billy Idol einen völlig anderen Grundstein hatte über eine kurze, aber knackige Assoziationskette auf Frank Schöbel und letztenendes auf den berühmten heißen Sommer. Wenn man genau hinguckt, schließt sich da auf wundersame Weise ein Kreis! ;o)

21.02.2011

Defekthexe vs. Octapolis

Die Defekthexe ist ne blöde Kuh! Das kann ich mit Gewissheit so sagen. Als sie vor ein paar Wochen scheinbar halbbesoffen quer vor der Innenseite meiner Wohnungstür lag, dachte ich noch, nu ja, lassemal, die geht schon wieder. Jetzt sitzt die Alte samt mehreren Koffern schon inmitten meiner Bude, lümmelt hämisch auf der Couch.

Werde mir so ein T-Shirt mit Wirtschaftsmotor als Frontaufdruck bestellen. Kaffeemaschine, Staubsauger, der Computer an sich, Drucker, nun auch noch das Netzteil des Internetempfangsgerätes, kaum was, was hier nicht kaputt ging. Da wird selbst ein shoppingrsistenter Typ wie ich zum Musterkonsumenten. Die Backröhre wurde übrigens auch gerade rapariert. Da weiß man kaum, was mieser ist: kein Kaffee, aber Blog befüllen, oder keinen Blog, aber mit Kaffee befüllt? Dass das Haustier zwischendrin noch krankte, fällt da kaum auf, da helfen Medikamente und Mutter Natur Hand in Hand. Der MP3-Player playte auch nicht mehr alle MP3s, fällt mir da gerade noch ein; Muss ich auch noch einen neuen besorgen. Wenn ich das erledigt habe, schmeiße ich die Defekthexe achtkantig raus, aufdringliche Hippe!

In diesem Sinne, Bahn frei, bin wieder da! ;o)

Und dann noch was wirklich obskures, was ich niemandem vorenthalten möchte... Am Wochenende bei langanhaltenden Feierlichkeiten zwischen mehreren Chiliportionen und noch mehreren Kaltgetränken wurde dies für genial befunden - weil es das einfach ist: ein Doppelpack, bestehend aus dem jungen Mike Krüger und dem damals schon alten Lutz Jahoda! 1977 explodierte der Punk in England? Das dürfte angesichts dieser Ergüsse zumindest hierzulande keine Sau interessiert haben! ;o)


Mike Krüger »Wenn die nach vorn fällt« (»Auf der Autobahn nachts um halb eins«, 1977)
Lutz Jahoda »Schmidtchen Schleicher« (keine Ahnung, auf welchen Tonträger das seinerzeit gebannt wurde, soll laut mittelkurzer Recherche auch 1977 gewesen sein)

13.10.2010

Kopfschuss


Stahlschwester »Kopfschuss« (»Demo«, 2010)

06.07.2010

Zwischen der BRD und Polen...


Feeling B »Ich such die DDR«

Musikgeschichte mit Untertiteln. Für die Millionen nichtdeutschsprachiger Leser dieses Blogs. ;o)

24.03.2010

doppelt genial

In der Raritätenkiste gefunden: »Computerstaat«, einmal im Original von Abwärts und in einer späteren Coverversion von Westbam zusammen mit dem unvergessenen Nils Ruf. Diese wurde damals im Rahmen der Pop2000-Reihe (erinnert sich noch jemand daran, das gabs als Buch und TV-Reportage) unter dem Namen Westbam@Kamikaze (Kamikaze war der Name der damiligen Nils Ruf-Sendung) veröffentlicht.


Abwärts »Computerstaat« (»Computerstaat« EP, 1979)


Westbam@Kamikaze »Computerstaat« (»Pop 2000« Compilation, 1999)

Selten, dass Original und Cover ähnlich tönen, aber auch ähnlich genial sind. Natürlich ist das spätere Video das bessere. ;o)