Was im Original einfach nur »The Texas Chainsaw Massacre« heißt, wurde 2003 als Remake des Klassikers »Blutgericht in Texas« (welcher im Original ebenfalls »The Texas Chainsaw Massacre« hieß, daher...) auf die Menschheit losgelassen.
1973: Fünf Teenies machen sich auf den Weg zu einem Lynyrd Skynyrd-Konzert (im Film taucht auch »Sweet Home Alabama« auf, der Song wurde erst 1974 veröffentlicht, Absicht oder nicht, man weiß es nicht...) im mittleren Westen der USA. Irgendwo in der texanischen Pampa läuft ihnen ein Mädchen vor das Auto und sie nehmen nach einigem Hin und Her die völlig verstörte Patientin mit. Zum Dank dafür zieht diese einen Revolver, mit dem sie, nach ihren letzten Worten »Ihr werdet alle sterben!«, ihr Hirn durch die Heckscheibe pustet.
Da es damals ja noch nicht so telefonisch erschlossen war wie heute, sucht die Gruppe an der nächsten, für diese Art von Film typisch verranzten, Tankstelle um Rat. Die Tankstellenchefin verweist sie an eine alte Mühle, wo sie Hilfe bekämen. Dort allerdings wartet Leatherface, der Mann mit der Ledermaske und der namensgebenden Kettensäge. Der Sheriff taucht auch noch auf, aber was weiß man so über Sheriffs am Arsch der Welt? Eben. Die Familie des Maskierten und eigentlich der ganze Ort haben es am Ende auf die immer kleiner werdenene Gruppe abgesehen...
Was soll man sagen... die Produktionskosten wurden zehnfach wieder eingespielt und das Vorhaben, den Stoff ins neue Jahrtausend zu retten, kann als gelungen bezeichnet werden. Das Original war sicher zu seiner Zeit ein wahrer Schocker, aber im Ganzen betrachtet mit reichlich Staub überzogen. Bilder und Cast (prominentestes Gesicht ist Jessica Biel, ihre Rolle sollte ursprünglich an Katie Holmes gehen, was sagt man dazu...) gehen in Ordnung, und spannanend (wenn man die Handlung nicht schon kennt), ist es eigentlich auch. Einziger Kritikpunkt ist dieses ewige ich geh da einfach mal in das Haus oder mache andere völlig idiotische Dinge, die mein Leben in einem Gruselstreifen deutlich verkürzen. Aber das ist ja irgendwie auch eine Kunstform, also was solls. ;o)
Nornír »Yggdrasil og Nornene« (»Verdandi«, 2019)
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03.02.2019
21.05.2013
The Tall Man
Heute soll es um einen Film gehen, der eher im (Mystery)Thriller-, als im Horrorbereich angesiedelt ist. Es geht um »The Tall Man«, welcher ziemlich frisch in jeder halbwegs sortierten Videothek zu finden sein sollte. Regie führte Pascal Laugier, welcher den Filmgourmets durch seinen teils bejubelten, teils umstrittenen, aber zweifelsohne nervenraubenden Kracher »Martyrs« bekannt sein wird.
Im Vorspann erfährt man, das jährlich tausende Kinder in den USA als vermisst gemeldet werden, jedoch ein Großteil nach kurzer Zeit wieder auftaucht. Aber einige tauchen auch nicht wieder auf. Besonders viele sind es in einem Kaff namens Cold Rock, wo nach dem Ende der Blüte des Ortes durch Schließung einer Mine nur noch soziales Elend und Tristesse den Alltag bestimmen. So entsteht im Laufe der Zeit die Legende des großen Mannes, welcher die Kinder zu sich holt. Daran glauben einige, andere vermuten aber eine weniger mystische Erklärung.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Krankenschwester Julia Denning (Jessica Biel), welche sich, ihrem Beruf entsprechend, um die Leute von Cold Rock kümmert. Sie ist verwitwet, ihr älterer Mann, der einst beliebte Arzt des Ortes schied irgendwann dahin, weshalb sie von einigen Mitbewohnern nicht in vollem Maße akzeptiert wird. Das tut ihrer liebevollen Art jedoch keinen Abbruch, ein besonders gutes Verhältnis pflegt sie zu einem stummen Mädchen namens Jenny. Außerdem lebt der Junge David bei Julia, welcher tagsüber von einem Kindermädchen betreut wird. Das alles ändert nichts daran, dass Julia eines Tages nachhaus kommt, das Kindermädchen gefesselt vorfindet und der Knabe von einer größeren, schwarz gekleideten Person entführt wird. (Haben wir alle »Blade: Trinity« gesehen? So was macht man mit Jessica Biel nicht so einfach, das sollte man wissen!) Sie nimmt die Verfolgung auf...
Mehr kann, bzw. will ich hier gar nicht verraten, sonst müsste ich zu viel von der recht wendungsreichen Handlung preisgeben. Auf jeden Fall sehenswert ist der Streifen, es gelingt dem Regisseur, die Spannung bis zum Schluss zu halten, obwohl sich ein Teil der Lösung schon nach der Hälfte offenbart, aber eben nur ein Teil. So bleibt es spannend bis zum Ende. Besetzung und Atmosphäre passen auch und wenn man so will, bekommt der abergläubische Teil der Menschheit auch ein wenig Fett weg, aber das nur am Rande. Lohnt sich anzuschauen!
Parabellum »Algo Sucederá Hoy« (»Hace Falta...?«, 1993)
Im Vorspann erfährt man, das jährlich tausende Kinder in den USA als vermisst gemeldet werden, jedoch ein Großteil nach kurzer Zeit wieder auftaucht. Aber einige tauchen auch nicht wieder auf. Besonders viele sind es in einem Kaff namens Cold Rock, wo nach dem Ende der Blüte des Ortes durch Schließung einer Mine nur noch soziales Elend und Tristesse den Alltag bestimmen. So entsteht im Laufe der Zeit die Legende des großen Mannes, welcher die Kinder zu sich holt. Daran glauben einige, andere vermuten aber eine weniger mystische Erklärung.
deutscher Vorschaufilm
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Krankenschwester Julia Denning (Jessica Biel), welche sich, ihrem Beruf entsprechend, um die Leute von Cold Rock kümmert. Sie ist verwitwet, ihr älterer Mann, der einst beliebte Arzt des Ortes schied irgendwann dahin, weshalb sie von einigen Mitbewohnern nicht in vollem Maße akzeptiert wird. Das tut ihrer liebevollen Art jedoch keinen Abbruch, ein besonders gutes Verhältnis pflegt sie zu einem stummen Mädchen namens Jenny. Außerdem lebt der Junge David bei Julia, welcher tagsüber von einem Kindermädchen betreut wird. Das alles ändert nichts daran, dass Julia eines Tages nachhaus kommt, das Kindermädchen gefesselt vorfindet und der Knabe von einer größeren, schwarz gekleideten Person entführt wird. (Haben wir alle »Blade: Trinity« gesehen? So was macht man mit Jessica Biel nicht so einfach, das sollte man wissen!) Sie nimmt die Verfolgung auf...
english trailer
Mehr kann, bzw. will ich hier gar nicht verraten, sonst müsste ich zu viel von der recht wendungsreichen Handlung preisgeben. Auf jeden Fall sehenswert ist der Streifen, es gelingt dem Regisseur, die Spannung bis zum Schluss zu halten, obwohl sich ein Teil der Lösung schon nach der Hälfte offenbart, aber eben nur ein Teil. So bleibt es spannend bis zum Ende. Besetzung und Atmosphäre passen auch und wenn man so will, bekommt der abergläubische Teil der Menschheit auch ein wenig Fett weg, aber das nur am Rande. Lohnt sich anzuschauen!
Parabellum »Algo Sucederá Hoy« (»Hace Falta...?«, 1993)
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