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03.08.2019

Alter Friedhof Kühlungsborn, Teil 2



Der alte Friedhof in Kühlungsborn beherbergt im hinteren Teil einen Soldatenfriedhof. Auf ihm ruhen 132 Opfer des zweiten Weltkrieges. Im Ort befanden sich während des Krieges mehrere Lazarette. Als man nicht mehr fähig war, die Verstorbenen in ihre Heimat zu überführen, begann man sie ab 1944 in Einzelgräbern beizusetzen, bis man dann 1945 zu sehendenes Grabfeld anlegte.





Messer Chups »Tchaikovsky Beat« (»Cocktail Draculina«, 2002)

28.06.2019

Kerepesi temető // Pyramide

Der Kerepescher Friedhof (so der deutsche Name) in Budapest ist eine gewaltige Anlage, mit noch gewaltigeren Bauwerken, Mausoleen und Denkmälern. Sogar ein Sepulkralmuseum ist dort untergebracht. Deshalb werden wir diesmal sortiert nach Themen, anstelle der gewohnt gemischten Rundgangfotos vorgehen.



Als erstes eine Pyramide (zu der mir leider die Eckdaten, sowie der genaue Name fehlen), die zu Ehren der im ersten Weltkrieg gefallenen Menschen errichtet wurde. Sieht von weitem spektakulär aus, steht man einmal drin, quält Sichtbeton das Auge, aber irgendwas wird sich irgendwer dabei gedacht haben... ;o)



// Batthyány Mauzóleum

Death In June »Tick Tock« (»All Pigs Must Die«, 2001)

07.12.2017

Waldfriedhof Lilienstein



In der Sächsischen Schweiz, am Fuße des Liliensteins, befindet sich ein kleiner Waldfriedhof. Dort wurden in einem Massengrab 117 Menschen beigesetzt, die am Ende des zweiten Weltkriegs bzw. kurz danach Hunger und Krankheit zum Opfer fielen. In der Nähe befand sich zu dieser Zeit ein Zwangsarbeits- und Internierungslager.

Der heutige Zustand der Gedenkstätte wurde 2015 im Rahmen einer Sanierung durch die Nationalparkverwaltung und regionale Firmen hergestellt.

Blick vom Friedhofstor zum Lilienstein.

Taake »Havet i Huset« (»Kong Vinter«, 2017)

28.07.2017

Friedhof Oberbärenburg, zweiter Teil



Der Friedhof in Oberbärenburg hat eine Eigentümlichkeit: Birkenkreuze mit Helmen. Diese sind die letzten Ruhestätten von 17 Soldaten. Zur Zeit des Krieges funktionierte man einige der heutigen Hotels des Ortes zu Lazaretten um. Einige Sterbedaten datieren nach Mai 1945, es handelt sich also um Soldaten, die ihren Verletzungen nach Kriegsende erlagen. Weiterhin sind vier im Nachbarort erschossene Männer begraben, die erst 1949 umgebettet wurden. Die Kreuze wurden auch während der DDR-Ära erhalten, waren jedoch Gegenstand von Diskussionen zwischen Staat und Kirche...




Superpunk »Judith, mach deinen Abschluss« (»Spielen«, 2011)

29.05.2017

Heidefriedhof // Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter der Sowjetunion



Auf dem Dresdener Heidefriedhof befindet sich diese Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter der Sowjetunion. Eingerichtet wurde sie 1989 und stammt aus der Hand der Bildhauerin Thea Richter.

Ljapis Trubezkoi »Manifest« (»Manifest«, 2008)
[Ляпис Трубецкой »Манифест« (»Manifest«, 2008)]

15.01.2014

Nach dem Krieg um sechs im Kelch!

Genau für diesen Zeitpunkt in dieser Schänke verabredete sich der brave Švejk (wir saßen heute in der ökoreligiösen Diskussionsrunde bis in die Morgenstunden und diskutierten über die korrekte Schreibweise des im deutschsprachigen Raum als Schweijk bekannten Mannes - die böhmischkatholisch Orthodoxen setzten sich durch) mit seinem Kumpan Woditschka (ha!), in der Hoffnung, dass alles, oder wenigstens einiges so werde, wie davor.

Nun sagt man unserer ruhmreichen Bundeswehr schon seit Längerem nach, dass sie das Land nur bis, sagen wir mal 17 Uhr, also nach Austrinken des zweiten Kaffees (oder Bieres, je nach Dienstgrad) zu verteidigen imstande ist. Gut, das sieht der unsichtbare Angreifer sicher ein. Der Taliban möchte auch mal Feierabend machen. Der Chinese braucht seinen Schlaf. Und alle, die uns sonst noch bedrohen, oder die unsere Armee bedroht und die quasi zurück drohen, werden nicht böse darüber sein, frisch geduscht und abgefüttert die allabendliche Quizsendung (da fällt mir gerade der gelbe Zettel am Monitor auf: unbedingt und unverzüglichst für mehr Quizsendungen einsetzen!) auf der heimischen Sitzgelegenheit nicht zu verpassen. Haben also alle was davon, gut so.

Nun möchte unsere Stahlhelmexpertin Ursula »an meiner Frisur hält der Bus zwölf mal am Tag« von der Leyen mehr Teilzeitangebote und auch Kinderbetreungsmöglichkeiten für unsere Truppe ermöglichen. Wie stellt man sich das vor? Hier, Sie da, mit dem Bart, können sie mal bitte mit schießen aufhören, der kleine Sanitätersohn wird gerade gewindelt? Und Sie, werte Dame mit Benzinkanister und verwirrtem Blick, könnten Sie das Streichholz bitte weglegen, das Kind der Scharfschützin hat gerade eingekackt? Das kann ja heiter werden. Und wenn man sie so sieht, die frischgebackene Verteidigungsministerin inmitten ihrer Schergen, nein, Schäfchen natürlich, oder beim Zapfenstreich mit dem Nachtsichtgerät a. D. Thomas »meine Brille verkleinert deine Frisur« de Maizière, dann überkommt einen schon das anheimelnde Gefühl, welches nur eine liebende Familie bieten kann.

Darauf ein dreifaches: Präsentiert das Gewehr! ;o)

Sodom »Bombenhagel« (»Persecution Mania«, 1987)

18.11.2012

Bundeswehr vs. Böse

Was sagt man denn dazu, dass die Regierung in Erwägung zieht, demnächst im Konflikt zwischen unseren türkischen und syrischen Freunden mithilfe der Bundeswehr mitmischen zu wollen (Artikel z. b. hier: klickklack)?

Ganz normal kann das doch nicht sein. Spalten wir (mit wir sind natürlich nicht wir, sondern unsere gewählten Volksvertreter gemeint, die ja dann auch wieder wir sind, irgendwie) immer allen den Schädel, denen wir vorher Waffen und Munition verhökert haben? Meine Fresse, wie vielfältig eine lobbybespaßte Regierung mit einem C im Namen doch die Bibel nach Belieben interpretiert. Nicht töten, aber Zahn um Zahn und so weiter... dem Kapitalismus untergeordnete Wertgefühle und Menschenrechte unter dem Vorwand von Solidarität (dieses Wort schlagen wir im Lexikon für völlig veraltete Floskeln nach) - Respekt, ihr Wichser - für wie dämlich haltet ihr die Menschen im Lande eigentlich? Offenbar aber für dämlich genug, was eine flockige Mehrheit bei den nächsten Wahlen auch dankbar belegen wird (Wahlergebnisse 2013 gibt der Channel666 auf Anfrage schon heute raus, hehe...).

KMFDM »Helmut mein Helmut« (»Opium«, 1984)

23.05.2012

Pizza Pizza


Was für ne Grütze. Wenn man sich den Unfug erlauben würde, an den Halbfinalabstimmungen des Eurovision Song Contest die gute Laune Europas zu messen, gäbe es die nächsten 666 Jahre keinen Krieg mehr. Je flacher desto besser. Und warum kann die Schweiz denn keiner leiden? Gilt in der vielbejubelten Finanzkrise das Land der Nummernkonten nicht so sexy? Als die DJ Bobo schickten hab ich das ja verstanden... ;o) Wie auch immer, nach so vielen Jahren, die ich das schon verfolge, hab ich noch nie so ein bescheiden bestücktes Halbfinale gesehen. Kann der Donnerstag nur noch besser werden.

Immerhin hat´s Essen geschmeckt! ;o)


ABBA »Arrival« (»Arrival«, 1976)

02.02.2012

Neuer Annenfriedhof, Rest

Heute mal noch die letzten Reste vom Neuen Annenfriedhof. Dann soll´s erstmal wieder gut sein, mit der Zurschaustellung der Totenruhe. ;o)

italienische Soldaten, getarnt mit Efeu

den konnte wahrscheinlich niemand leiden

Mahnmal des unbekannten Bergspions

Gut, hätten wir das auch geklärt. Einen Vorteil haben wir den Toten gegenüber: Wir frieren uns hier oben zwar den Arsch ab, haben aber wenigstens keine Würmer drin... ;o)


Billy Joe Royal »Dark Glasses« (gleichnamige Single, 1962)

ach so, ehe es in Vergessehnheit gerät...


Wir wollen ja nicht pietätlos wirken und wir hatten das auch schon mal, aber im Zusammenhang mit Soldaten und Vietnam, assoziert der kunstsinnige Mensch sicherlich spontan Kurt Schramm, seines Zeichens Arbeiterdichter, Träger der roten Mainelke (ist das eigentlich so ein Doppelding, die Mainelke als solche gibt sich wohl schon ob ihrer roten Farbe als solche zu erkennen!?!), sowie mehrfacher Teilnehmer am Betriebsessen, bzw. dessen feingeistiges Gedicht »Der Krieg«...

»Der Krieg«
Bomben fallen
Vietnam Vietnam
Kurt Schramm
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Equilibrium »Wurzelbert« (»Sagas«, 2008)

22.11.2010

Sabaton, Atze, Theo, Streitkräfte kaputt, bloginternes und ein bisschen synthetisches Gepolter.

Gleich nach dem, was sicherlich als ProAdi ausgelegt werden könnte, und bei einigen Leuten genau den ruckartigen Reflex, so etwas so auslegen zu wollen, anspricht, noch einen AntiAdi hinterher. Damit es wieder stimmt, das AdiGleichgewicht...


Sabaton »Uprising« (»Coat Of Arms«, 2010)

Obwohl mit musikalisch der Titeltrack noch besser gefällt, weil er mehr ballert (ich weiß, ich kann nur grob...gar nicht wahr, hehe). Große Melodie, fettes Riff!


Sabaton »Coat Of Arms« (»Coat Of Arms«, 2010)

Warum gerade heute Sabaton? Natürlich Karlheinz zu Haargel und Guttenberg und seiner Maßnahme, ab dem 1. Juli nächsten Jahres die Wehrpflicht abzuschaffen, zu Ehren. Warum hat das 20 Jahre gedauert? Außerdem sind wir damit einer der wenigen Blogs, in dem Atze und Theo nebeneinander in einem Beitrag auftauchen, glaupich zumindest. ;o)

Noch was anderes... Da wollte ich gerade die Zeile über den registrierten Stammlesern in Gorillas im Nebel umtitulieren, da waren es auch schon drei! (Dunkelziffer sicher 6[66]-stellig, hehe... Guten Tag erstmal... ;o) ) Da es sich um eine Dame handelt nun also ne passendere Überschrift... (an Herrn Oldfield angelehnt, bin nicht besoffen, hehe).

Und weil ich gerade so vor mich hinblogge, muss noch ein Video sein. Dieses sah ich vor ein paar Monaten zum ersten mal in einem Fastfoodtempel, Wochen später noch mal wo anders und seit dem geht´s nicht mehr weg. Dabei weiß ich nicht mal, wie ich´s finden soll, aber wahrscheinlich mindestens brilli, hua, bangbang!


Mark Ronson & The Business Intl feat. Q-Tip »Bang Bang Bang« (»Record Collection«, 2010)

Da hätten wir mal wieder ne bunte Musikmischung binnen weniger Tage und eine Lehrstunde in Sachen Wie befülle ich relativ sinnfrei meinen Blog? geschafft. Egal, dafür isses ja! ;o)

16.04.2010

Und ewig grinst die Trauerweide...

Kann mir mal einer erklären, was das winselige Getue um die deutschen Soldaten in Afghanistan soll?

Sicherlich gibt es ein paar Vereinbarungen innerhalb der vielzitierten Völkergeimeinschaft und auch der NATO, die unsere Regierung dazu veranlassen, am anderen Ende der Welt militärisch präsent zu sein. So weit so gut.

Kann mich noch dünne an einen Slogan erinnern, der im Zuge der Erziehung innerhalb der DDR (oder wie Zeitzeugen zu berichten wissen: zu Friedenszeiten) gerne und immer wieder propagiert wurde: Von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen. Gut, in Afghanistan gibt es keinen deutschen Boden und ob dieser humanitäre Einsatz wirklich Krieg ist, darüber sind sich die (ups, jetzt hätte ich beinahe Gelehrten getippt...) Politiker von Gabriel bis Schäuble selbst nicht einig. Also nur Krümelkackerei? Wie auch immer, wir haben Glück, in einer Zeit zu leben, in der man nicht mehr zwangsverpflichtet wird, weder zum Grundwehrdienst und schon gleich gar nicht zum darüber hinaus gehenden Dienst an der Waffe. Nun kenne ich keinen Soldaten persönlich, der momentan in Afghanistan stationiert wurde, aber doch ein paar wenige, die zum Beispiel beim KFOR-Einsatz den Kosovo kennenlernen durften. Einer wie der andere nur mit einer Motivation: Geld. Oder gibt es wirklich Leute, die da aus blanker Überzeugung sind? Kaum vorstellbar. Selbst unser Ölscheitel von und anbei zu neben Guttenberg wäre doch lieber im muggelig temperierten Büro des Finanzministers als in einer windigen Militärmaschine zwischen den Kontinenten zu Hause. Aber das ist sein Problem.

Fast schon humorig vom lieben Gott: der Flieger mit den jüngst verwundeten Soldaten, weiß noch nicht, wann er landet und alles wegen einer Wolke vulkanischen Gedöns aus Island. Die sollten wir umgehend angreifen!

Öffentliche Sicherheit hin, Terroristen her: Für mich ist jedes Mitleid mit unserer Truppe überflüssig. Und damit schönes Wochenende, euch dort, mir hier...


Manowar »Holy War« (»Fighting The World«, 1987)

26.08.2009

Der See/Der Krieg

Längst schon fällig, aber noch nicht zu spät... Wo, wenn nicht hier, sollte der Arbeiterdichter Kurt Schramm zitiert werden? Schramm war nicht nur verdienter Dichter des Volkes, sondern auch Träger der roten Mainelke und mehrmalig erfolgreicher Teilnehmer am Betriebsessen.

Heute zwei Perlen des Meisters...

»Der See«
Der See, er lockt zum Bade
Ausgetrocknet, schade

»Der Krieg«
Bomben fallen
Vietnam Vietnam
Kurt Schramm

So, das musste sein, schließlich handelt es sich hier um einen Weltniveaublog. Schönen Mittwoch noch!