Ziemlich frisch in der Videothek steht die Zombieromanze »Warm Bodies«. Zombieromanze? Kalte Körper, warme Herzen, haha. Man kann sich von der Kategorisierung oder gerne auch von der P12-Freigabe abschrecken lassen, muss man aber nicht.
Am Anfang lernt man einen Zombie kennen, welcher, wie seine Gattung dies nun mal tut, sinnlos durch die Hallen eines Flughafens irrt. Er berichtet aus Ich-Perspektive, dass er seinen Namen vergessen hat, tot sei, aufgrund irgendeiner Epidemie an deren Ursache er sich ebenfalls nicht erinnern kann. Und er wirft die grundphilosophische Frage auf, welchen Sinn das alles hat und warum es so sein muss, wie es ist. Ein befremdlicher Anfang, denn schließlich neigen Zombies nicht zu tiefgründigen Gedankengängen.
Und wie es sich für eine amtliche Zombie-Apokalypse gehört, gibt es auch ein Camp von Überlebenden. Diese werden von Colonel Grigio (irgendwie deplaziert: John Malkovich) angeführt. Als dieser wieder mal ein kleines Kommando bewaffneter Jugendlicher, darunter seine Tochter Julie losschickt, kreuzen sich die Wege des Zombies und des Mädchens. Er verspeist das Gehirn ihres Freundes, was ihm die Möglichkeit verschafft, an dessen Erinnerungen teilzuhaben. Dann kommt es, wir ahnen es, wie es kommen muss: er sieht Julie und auf einmal übermannt es ihn, er weiß gar nicht, wie ihm geschieht - love is all around - aber er rettet sie und bringt sie zu einem alten Flugzeug in dem er haust. Dort spielt er dem verängstigten, aber dankbaren Mädel erstmal gepflegte 80er-Jahre-Platten vor. Irgendwann presst er auch ein paar Worte heraus und mit der Zeit menschelt er immer mehr, wie auch einige der anderen Zombies. Natürlich bereitet das Probleme, denn ehe der bleiche Romeo seine Julia für sich gewinnen kann sind da unter anderem noch der Colonel, sowie einige, nicht so verliebte Zombies zu überzeugen.
Klingt vielleicht übel bescheuert, aber so reizlos ist die Idee gar nicht, der Film hat durchaus seinen Reiz und ist gut in Szene gesetzt. Die Schauspieler gehen auch in Ordnung (wie gesagt, warum Herr Malkovich da mitspielen muss...). Würde nur dieser ewig hollywoodeske Mief nicht den süßlichen Duft der Verwesung so übertünchen... ;o)
The Troggs »With A Girl Like You« (1966)
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02.07.2013
13.11.2011
Sahra & Oskar in love
Aber hallo!
Zwischen Volkstrauertag und kollektiver Politflatulenz zum Thema Terror von rechts, zeigt sich, dass die Herzen der Liebenden wahrhaft links schlagen: liebe Frau Wagenknecht, alles Gute! Lieber Herr Lafontaine, passense auf die Gesundheit auf!
Rührung! ;o)
Zwischen Volkstrauertag und kollektiver Politflatulenz zum Thema Terror von rechts, zeigt sich, dass die Herzen der Liebenden wahrhaft links schlagen: liebe Frau Wagenknecht, alles Gute! Lieber Herr Lafontaine, passense auf die Gesundheit auf!
Rührung! ;o)
08.08.2010
Wort am Sonntag
Wie immer hat man am Ende des Wochenendes wieder was dazugelernt. Gehört sich so in einer ordentlichen Daily Soap. Diesmal: organischer Sound ist wichtiger als ein preiswerter Grundrhythmus, Flut ist Flut bleibt Flut, nachts gleichmäßig atmen ist auch eine Form von zarterem Heavy Metal, nicht so streng mit Christen sein, SGD ojemine!, DVB olé olé, Fidel Castro ist wohl der Duracell-Hase unter den Revolutionsführern...
Wandelt man das in Zahlen um [höhere-Mathematik-Blinker AN], kommt man unweigerlich zu folgendem Ergebnis: SECRET SERVICE! [höhere-Mathematik-Blinker AUS],
Secret Service »Flash In The Night« (1981)
Ich hab euch lieb... ;o)
Wandelt man das in Zahlen um [höhere-Mathematik-Blinker AN], kommt man unweigerlich zu folgendem Ergebnis: SECRET SERVICE! [höhere-Mathematik-Blinker AUS],
Secret Service »Flash In The Night« (1981)
Ich hab euch lieb... ;o)
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Octapolis
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30.04.2010
Stuttgart, die SGD, Lieder über Liebe und was auf die Fresse
Sicherlich handeln weltweit die meisten Lieder von Liebe, damit verbundenen Gefühlen und deren praktischer Umsetzung (davon gefühlte 99% singt Roland Kaiser). Dann gibt es Lieder über Städte. Berlin, Paris, sicher ganz weit vorne. Wer aber singt über Stuttgart? Kennt da jemand ein Lied? Ich kenne keines und ehrlich gesagt, jetz wo ich dort bin, fällt mir auch keines ein. Was will man auch schon singen, über eine Stadt, die den Charme eines überfahrenen Igels hat? Nun regnet es auch noch...
Immerhin: Auf dem Weg dahin mehrere schwarzgelbbeflaggte Autos gesehen und an der Raststätte nur aufgrund des Nummernschildes freundlich begrüßt worden. Aber mal im Ernst, Jungs... Wo liegt die Grenze zwischen Clubtreue und Masochismus? Trotzdem alles gute in Heidenheim! (und Respekt davor, sich vormittags schon erstaunliche Mengen einheimischen Bieres in die Wampe zu füllen)
PS: Nebenher lamentiert Peter Klöppel über bevorstehende Randale. Hoffentlich auch in seinem Vorgarten, diese Nervensäge. Dazu noch ein Familienvater, der so humorig veranlagt ist, Polizisten mit brennbaren Flüssigkeiten zu besprühen und anschließend mit Knallern zu bewerfen. Das alles schön erkärt und dokumentiert, wenn da nicht mancher eine Anregung für die Mai-Demo bezieht... Früher hätten wir den Genossen gewunken, heute gibts was auf die Fresse, Zeiten ändern sich... Burn, Guido, burn!
Immerhin: Auf dem Weg dahin mehrere schwarzgelbbeflaggte Autos gesehen und an der Raststätte nur aufgrund des Nummernschildes freundlich begrüßt worden. Aber mal im Ernst, Jungs... Wo liegt die Grenze zwischen Clubtreue und Masochismus? Trotzdem alles gute in Heidenheim! (und Respekt davor, sich vormittags schon erstaunliche Mengen einheimischen Bieres in die Wampe zu füllen)
PS: Nebenher lamentiert Peter Klöppel über bevorstehende Randale. Hoffentlich auch in seinem Vorgarten, diese Nervensäge. Dazu noch ein Familienvater, der so humorig veranlagt ist, Polizisten mit brennbaren Flüssigkeiten zu besprühen und anschließend mit Knallern zu bewerfen. Das alles schön erkärt und dokumentiert, wenn da nicht mancher eine Anregung für die Mai-Demo bezieht... Früher hätten wir den Genossen gewunken, heute gibts was auf die Fresse, Zeiten ändern sich... Burn, Guido, burn!
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