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25.12.2015

▶ Welle Erdball // 1000 Engel

Welle Erdball »1000 Engel« (»Film, Funk & Fernsehen«, 2016)

17.09.2015

Sinister

Für die höchst unsinnigen Verleihzusätze kennt Wikipedia die Bezeichnung Langtitel; der erste Teil von »Sinister« (welchem wir uns hier schleunigst widmen, denn diese Woche wird bereits die Fortsetzung in deutsche Kinos bugsiert) trägt diesen: »Wenn Du ihn siehst, bist Du schon verloren«. Nun ja, ein beschissener Langtitel lässt nicht zwangsläufig Rückschlüsse auf den Inhalt eines Films zu. Noch kurz die groben Eckdaten: Produktionsjahr war 2012, es handelt sich um eine angloamerikanische Produktion und als prominentes Zugpferd hat man Ethan Hawke vor den Karren spannen können.



E. H. verkörpert einen Schriftsteller, der samt Familie in ein Haus zieht, in dem sich ein Verbrechen zutrug, um darin Inspiration für den rettenden Bestseller zu ziehen. Auf dem Dachboden findet er eine Kiste, welche einen Super8-Projektor samt Filmrollen beinhaltet. Darauf sind u. a. Familien mit zwei Kindern, ein Mann mit gruseliger Maske, sowie ein okkultes Zeichen zu sehen und - zack! - hat Mr. Hawke, der hier Mr. Oswalt heißt, die Scheiße an den Schuhen kleben...

Klassischer Gruselstoff, dank nicht zu geringen Budget, lebhaft in Szene gesetzt, aber teilweise etwas zu bemüht wirkend. Bleibt noch Luft nach oben; warten bzw. freuen wir uns auf Teil zwei (ach so, ehe ich den dazu gehörigen Langtitel schuldig bleibe, er lautet »Achtung, spielende Kinder!«)...

Okay, was wollen wir abschließend (oder begleitend) hören? Genau... ;o)

Welle: Erdball »Super 8« (»Die Wunderwelt der Technik«, 2002)

27.12.2014

► Welle: Erdball // Ich rette Dich (Teil 1)

Welle Erdball »Ich rette Dich (Teil 1)« (»Ich rette Dich!«, 2014)

26.02.2014

Ich mach mich schön

Welle Erdball »Ich mach mich schön« (»Tanzmusik für Roboter«, 2014)

16.02.2014

Der Flipperkönig

Welle Erdball »Der Flipperkönig« (»Tanzmusik für Roboter«, 2014)

18.10.2013

Computerklang

Mal abgesehen von einem sehenswerten Musikkurzfilm an sich, ist der Abspann besonders beachtenswert!

READY. ❏ ;o)

Welle Erdball »Computerklang« (»Tanzmusik für Roboter«, 2013)

08.10.2013

4x Lärmbelästigung

Mal wieder ein paar empfehlenswerte Musikvideos, weder nach Genre, noch nach sonst was sortiert und sicher auch nicht immer aktuell, aber immerhin... ;o)

Fangen wir mal mit den norwegischen Satansbraten Okkultokrati und dem Titeltrack ihres aktuellen, Ende 2012 erschienen Albums an. Es brät.

Okkultokrati »Snakereigns« (»Snakereigns«, 2012)

Gewohnt knuffig, was die filmische Umsetzung angeht, ist das Video (die Band wird sicher den Begriff Kurzfilm bevorzugen, nehme ich mal an) »Die Liebe der 3. Art« von Welle Erdball. Sehr schön, dass Windkraftanlagen zu sehen sind. Wenn man aus Hannover kommt, sollte so was zum Lebensgefühl gehören - warum haben die Scorpions nie welche verwendet? ;o)

Welle Erdball »Die Liebe der 3. Art« (»Tanzmusik für Roboter«, 2012)

Freie Bahn, Fuss auf dem Gas... oder wahlweise Kurzsprint zwischen Tanzfläche und Bar. Für beides eigenet sich folgender Track der Niederländer Neophyte, hab es selbst probiert, beides. Von wann diese Granate genau stammt, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden, aber es handelt sich wohl um die Nachfolgeband des Götterprojekts De Klootzakken. Und somit kulturell wertvoll.

Neophyte »Alles kapot«

Irgendwo in Tschechien wurde ein Liveauftritt von Dordeduh mitgefilmt. Wobei festzustellen ist, dass der Sound streckenweise (besonders am Anfang?) an alte Crematory erinnert und außerdem das tschechische Publikum fünf Bier vor acht zu nichts zu gebrauchen ist. Aber man kann ja nicht alles haben... ;o)

Dordeduh »Flăcărarii« (»Dar De Duh«, 2012)

27.05.2013

Das unsichtbare Visier

Das ist ja mal abgefahren... (wir achten dabei auf die Doppeldeutigkeit des Wortes abgefahren, wenn es um die Deutsche Bahn geht)! Gerade dieser Tage kackte das »Okular der Republik« Thomas de Maizière (guckt immer so, als würde seine Sehhilfe pünktlich einmal im Monat ein paar der vielzitierten Mitropa-Aschebecher menstruieren) beim Thema Drohnen mächtig ab.



Was die alte Dame des öffentlichen personenbefördenden Nah- und Fernverkehrs nicht davon abhält, in Zukunft Drohnen zur Überwachung ihrer Züge einsetzen zu wollen. Nicht etwa, um festzustellen, warum diese zu spät am falschen Bahnsteig auftauchen - nein - um alle festzunageln, die mehr als einmal »Beat Street« gesehen haben und wahllos Waggons mit Graffitis besprühen. Gut, nehmen wir mal an, das die Drohnen der Bahn kein waffenfähiges Plutonium an Bord haben und daher eher die Sparvariante darstellen - erstaunlich ist es schon, dass der stets am Rande zur Unwirtschaftlichkeit arbeitenden Bahn nicht zu teuer ist, was sich der furchteinflößende Nachfolger des Raketentheos nicht leisten darf.

Blöd nur: ich musste die ganze Zeit an die rührselige Szene denken, als sich Jack Bauer von Mrs. President verabschiedete, sie ihn, jedoch er nur ein verschwörerisches Funkeln am Himmel sah. Und auch daran, dass irgendein kulturbeschlagener Ästhet einst an eine Autobahnbrücke »Welche Hure, welcher Bock, schuf den 1. FC Lok?« sprühte. Aber das, liebe Kinderlein, ist eine ganz andere Geschichte.

Welle Erdball »Starfighter F-104G« (»Die Wunderwelt der Technik«, 2005)

26.04.2013

wonderful world - heute: erstaunliches Cotta

War eingeladen, den gestrigen Abend in geselliger Runde in Dresden West zu verbringen. Dazu ein paar Erkenntnisse in nicht chronoligischer (wir vergleichen bitte die Uhren - danke!) Abfolge.



Dort angekommen (gerade als junger Mensch lernt man ja jeden Tag noch was Neues!) verteilten womöglich leicht verwirrte oder gut informierte Personen Infozettel, wie den hier abgebildeten. Edeka ist Krieg! War nicht neu, schon mal nachmittags um vier dreiseitig mit vollen Einkaufswagen vor dem Süßwarenregal eingeklemmt worden? Natürlich!



Nichts desto oder gerade deshalb und so... gab es natürlich, der jugendlichen Unerschrockenheit zu danken, allerhand Buntes aus dem Kriegsgebiet auf dem Tisch zu bestaunen. Kleiner Tipp am Rande: Zigeuner(obwohl ich mir ob der politischen Korrektheit dieses Begriffes nicht ganz sicher bin)sauce mit Himbeerbrause geht gar nicht! Schreib ich hier auf, damit ich´s beim nächsten Mal nachlesen kann.



Aber nun zum eigentlich erstaunlichen Teil. Ist ja Frühling, also blüht es. Und wo es blüht, sind die lieben Bienen nicht weit. So weit so normal. Die hier lebenden Exemplare sind wahrscheinlich durch irgendwelche Lebensmittelreste aus dem Kriegsgebiet größer (fotografieren konnte ich keine - zu gefährlich - sooolche Stachel!)



Durch ihre Größe haben sie aber eine andere Arbeitsweise, als die handelsübliche Biene. Wie man sieht, benutzt sie Gläser an Stricken. Diese werden eines nach dem anderen befüllt, schrittweise, und wenn das hinterste voll ist, kommen vier Trägerbienen hängen alle Gläser eine Position um, nach dem sie das volle mitgenommen haben und ersetzen den letzten leergewordenen Platz durch ein leeres Glas. Und das teilweise mehrere Stunden am Tag. Das Ganze lassen die Einheimischen dann in kühlen Kellern reifen... eine Spezialität, wie es sie sonst nirgends gibt!



Ich bin ein bisschen abgeschwiffen, glaupich. Um es kurz zu machen: Danke für die Einladung und den Honig! ;o)

Welle Erdball »8-bit Märchenland« (»Nur tote Frauen sind schön«, 2003)

02.09.2012

...noch zwei Videos und dann ins Bett...

Wollte es mir eigentlich mal abgewöhnen, mehrmals am Tag zu posten, aber wie das so ist, zunehmendes Alter macht das Gedächtnis auch nicht geschmeidiger und eh ich es bis morgen früh wieder vergessen habe...

Neues Welle Erdball Video zum einen. Gut wie immer (doch Hannover ließ er aus, haha).


Welle Erdball »Deutsche Liebe« (»Der kalte Krieg«, 2011)

Ragdolls zum anderen. Ist ne Band aus Schweden und der Song soll laut Angaben bei YouTube ein Tribut an Paul Ankas »Diana« sein. Gute Ausrede auch... kickt trotzdem!


Ragdolls »Michelle« (»Dead Girls Don´t Say No«, 2011)

Und weil noch ein bisschen Platz ist... Der Channel666-Auslandskorrespondend Paradroid erspähte im polnischen Wrocław ein Grafitti an einen Schriftzug, welcher Funeral Dance Music anpries. Dahinter verbirgt sich ein Projekt namens Der Slapstick, welches interessant elektronisch schwurbelt und ich nun hier in seinem Auftrag gerne wärmstens weiter empfehlen möchte. ;o)


Der Slapstick »Burnin´ Puppets« (2012)