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29.06.2017

Monsieur Pierre geht online

Aktuell kann man in deutschen Kinosälen »Monsieur Pierre geht online« (frz. Original: »Un profil pour deux«) sehen. Auffälligster Name dieser Komödie ist Pierre Richard. Alte Bekannte sieht man immer gern, also nichts wie hin! ;o)

Im Zentrum der Handlung steht der Maestro selbst - er spielt einen alten Herren, welcher seit dem Tod seiner Frau das Haus praktisch nicht mehr verlässt. Ums Nötigste, wie Einkäufe, kümmert sich seine Tochter. Mit seiner Enkelin redet der alte Kauz nicht mehr, da ihm nicht passt, dass sie ihren Freund abserviert hat. Nun hat eben jene Enkelin einen neuen Freund, einen eher erfolglosen Drehbuchautor. Da dieser ständig knapp bei Kasse ist, bittet ihn die Mutter dem Alten gegen ein kleines Salär Computerunterricht zu geben.



Nach anfänglichen Schwierigkeiten (kennt vielleicht mancher, der schon mal versucht hat jemandem ein oder zwei Generationen vor einem selbst ähnliche Dinge zu erklären) führt es dazu, dass der alte Pierre via Onlinepartnerbörse eine junge Belgierin kennenlernt. Da er sich aus Unsicherheit aber mit dem Bild und Alter seines Computerlehrers angemeldet hat, muss er diesen überreden für ihn zum ersten Date nach Brüssel zu fahren...

Das Ensemble ist charmant, die Handlung manchmal komisch, manchmal herzig. Seichte Unterhaltung mit einem sehr zuckerwattigem Finale - perfektes Sommerkino! ;o)

Jacques Brel »Les bergers« (1976)

18.04.2014

Formidable

Vielleicht das musikalisch Anschmeichelndste, was nach Jacques Brel aus Belgien kam... Ostrogoth mal ausgenommen... ;o)

Stromae »Formidable« (»Racine carrée«, 2013)

28.08.2010

3 Monts

Wir haben mal wieder ein rundes Jubiläum in unserem kleinen Biertest, so wurde gestern Bier Nummer 2200 entkorkt und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn es gibt noch Brauereien, die ihre Spezialitäten auch optisch anspruchsvoll verpacken. Schließlich trinkt das Auge mit.

Der Name des edlen Gebräus lautet 3 Monts und den Testbericht dazu liest man hier. Es stammt aus Belgien, genauer gesagt aus dem in Flandern zu findenden St. Sylvestre. Die haben auch eine schöne Internetseite (klickklack).

Der passende Soundtrack zu dieser Leckerei kann nur von einem kommen, weil er selber Belgier ist und auch noch vom Gerstensaft singt: Jacques Brel.


Jacques Brel »La bière« (1968)

PS: Demnächst wird der Kollege Paradroid dann mehrere Taschen mit Flaschen aus den US of A präsentieren und wenn nicht alle Stricke reißen, kommen dann meinerseits noch ein paar Exoten dazu. Außerdem steht unser 2222. Bier vor der Tür, da wirds irgendwas besonderes geben und wir sollten das im Rahmen einer kleineren Runde testen und begießen. ;o)

21.05.2010

Belgien, Deckung!

Mindestens die Hälfte dieses Blogs wird dieser Tage eine kilometerlange Furche durch deine Kartoffeläcker fräsen! Soundtrack dazu: Jacques Brel, hehe...


Jacques Brel »Vesoul« (irgend ne alte Platte, 1968)