Das ist nicht die Hölle, das ist Holland! Das ist mal ein schönes Zitat und stammt aus dem niederländischen Slasher »The Windmill Massacre« aus dem Jahr 2017.
Jennifer, eine junge australische Frau, die vor ihrer Vergangenheit flüchtet, arbeitet in den Niederlanden als Kindermädchen. Als der Vater merkt, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt, ergreift sie erneut die Flucht. Rein zufällig schließt sie sich einer kleineren Reisegruppe an, die mit einem Bus, samt einheimischen Fahrer, eine Tour durch das ländliche Holland, dem echten Holland, wie der Fahrer behauptet, unternehmen will. Natürlich werden auch Windmühlen besichtigt und, wir ahnen es bereits, in der Nähe eines etwas heruntergekommenen Exemplars gibt der Bus den Geist auf...
Einzig die, oft total unlogische bzw. hirnlose Verhaltensweise der Protagonisten, regt, wenn auch für dieses Genre nicht unüblich, zuweilen auf. Wenn man schon merkt, dass da etwas nicht stimmt, rennt man nicht kopflos in die nächste Hütte und macht erstmal Feuer, vor dem man sich dann mitten in der Nacht gegenseitig anbrüllt, zumal der nächste Ort nur eine Stunde Fußmarsch entfernt ist. Andererseits, ohne solche Tollpatschigkeiten, würden die Handlungen solcher Filme oft nicht funktionieren, also kann man das auch als Mittel zum Zweck akzeptieren.
Ansonsten kann man insgesamt absolut nicht meckern, die Schauspieler sind gut, auch das Setting rund um die namensgebende Windmühle ist gut gelungen - alles in allem eine angenehm unangenehme Atmosphäre. Die Charaktere bekommen auch genug Profil verliehen und auch der Plot kann sich sehen lassen. Schöne und kurzweilige Unterhaltung.
Kann man sich unter anderem via Netzkino zusammen mit einem leckeren Käseschnittchen schmecken lassen.
Sigur Rós »Vaka« (live, 2006)
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18.08.2021
24.03.2021
Scream Week
Für den deutschen Markt fand man diesen äußerst innovativen Titel (es kursieren noch zwei Alternativtitel namens »Summer Party Massacre« und »You´re Next«), in Abwandlung des niedeländischen Originals »Sneekweek«. Diese »Sneeker Woche« gibt es tatsächlich, es handelt sich um eine jährlich stattfindende (wenn mal gerade kein Corona für Flaute sorgt) Segelregatta im friesischen Sneek, dem Schauplatz für diesen Slasher aus dem Jahr 2016.
Eine Gruppe Jugendlicher zwingt sich zu einer gegenseitigen Mutprobe, die darin besteht, möglichst lange in einem Zuber, gefüllt mit Eiswasser, auszuhalten. Einer von ihnen überlebt das nicht, aber sie schwören sich gegenseitig darauf ein, dies als Unfall zu vertuschen.
Zwei Jahre später machen sie sich auf zu einer gemieteten Villa in Sneek um teilweise an der Regatta teilzunehmen, oder zumindest an den dazu gehörigen Partys. Es wird getrunken und auch die ein oder andere nicht ganz legale Substanz konsumiert. Im Verlauf des Wochenendes beißen einige von ihnen allerdings durch Fremdeinwirkung ins friesische Gras und Panik macht sich breit...
Die holländische Interpretation von »Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast« funktioniert und unterhält bestens. Alles ist schön popcornig, die nötigen Klischees werden bedient, die Bilder, sowie die Kills sind gut in Szene gesetzt und das Tempo schmissig, dazu passend gibt es ordentlich Techno auf die Ohren. 108 Minuten gute Stimmung für Genrefreunde.
Asphyx »The Nameless Elite« (»Necroceros«, 2021)
Eine Gruppe Jugendlicher zwingt sich zu einer gegenseitigen Mutprobe, die darin besteht, möglichst lange in einem Zuber, gefüllt mit Eiswasser, auszuhalten. Einer von ihnen überlebt das nicht, aber sie schwören sich gegenseitig darauf ein, dies als Unfall zu vertuschen.
Zwei Jahre später machen sie sich auf zu einer gemieteten Villa in Sneek um teilweise an der Regatta teilzunehmen, oder zumindest an den dazu gehörigen Partys. Es wird getrunken und auch die ein oder andere nicht ganz legale Substanz konsumiert. Im Verlauf des Wochenendes beißen einige von ihnen allerdings durch Fremdeinwirkung ins friesische Gras und Panik macht sich breit...
Die holländische Interpretation von »Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast« funktioniert und unterhält bestens. Alles ist schön popcornig, die nötigen Klischees werden bedient, die Bilder, sowie die Kills sind gut in Szene gesetzt und das Tempo schmissig, dazu passend gibt es ordentlich Techno auf die Ohren. 108 Minuten gute Stimmung für Genrefreunde.
Asphyx »The Nameless Elite« (»Necroceros«, 2021)
23.12.2020
Stille Nacht, Horror Nacht
Anstelle des üblichen Kitsches zur Weihnachtszeit widmen wir uns heute mal einem gepflegten Film zum Thema. Im Original hört er auf den Namen »Silent Night, Deadly Night« und zog mehrere Nachfolger, teilweise Direct-to-DVD nach sich. Gedreht wurde das Ganze 1984, schließlich sind wir hier nicht nur in einem der beliebtesten Weihnachtsblogs Deutschlands, sondern auch dem Zeugnis der Zeit verpflichtet (hüstel).
Wir lernen den Killer in seiner Kindheit und damit sehr persönlich kennen, ein gravierender Unterschied zu zig anderen Slashern. Er entkommt nur knapp einem durchgeknallten Killer, der im Kostüm des Santa Claus seine Eltern massakriert, muss aber alles mit ansehen und ist dementsprechend traumatisiert. Seine Kindheit verbringt er darauf hin in einem christlichen Waisenhaus. Dort wird ihm aber nicht im Sinne der moderenen Psychotherapie geholfen, vielmehr setzt es Schläge, nur eine einzelne Nonne bemüht sich um ihn, kommt jedoch nicht gegen den garstigen Sadismus der Oberin an. Jedes Jahr, wenn es weihnachtlich wird, entwickelt der Junge seltsame Züge. Als er achtzehn Jahre alt ist, triggert ihn sein Trauma dermaßen heftig; er greift zur Axt... im Kostüm des Weihnachtsmannes.
Aaaalso... fangen wir mal mit dem Positiven an: Die Story ist schlüssig, selten bekam ein Killer im Slashergenre so ein tiefes Psychogramm spendiert, man könnte, wenn man nicht zu viel Glühzeugs konsumiert hat, glatt Empathie ausschütten. So macht alles mehr Sinn, von diesem Ansatz hätte sich manch spätere Produktion mal eine Scheibe abschneiden können. Außerdem sind die Kills, so wie es damals üblich war, nett erdacht, sowie visuell gut in Szene gesetzt.
Nicht so prall sind das stumpfe Schauspiel, die Synchronisation samt der Dialoge, sowie die absolut unter dem Schnee vergrabenen Soundeffekte, sowie der Soundtrack. Andererseits: Vielleicht was das in der ersten Hälfte der 1980er Jahre einfach so?
Wie auch immer, allen, die morgen etwas Zeit zwischen Schwiegermutter und Bescherung stilvoll überbrücken wollen, sei dieses Zeitzeugnis z. B. via YouTube ans Herz gelegt!
Abseits des Films: Allen LeserInnen dieses Blogs wünsche ich ein paar geruhsame Tage, bleibt gesund, nutzt die verordnete Ruhe für Filme, Musik und Friedhöfe. ;o) Alles wird gut... wurde es immer...
Perchta »Åtem« (»Ufång«, 2020)
Wir lernen den Killer in seiner Kindheit und damit sehr persönlich kennen, ein gravierender Unterschied zu zig anderen Slashern. Er entkommt nur knapp einem durchgeknallten Killer, der im Kostüm des Santa Claus seine Eltern massakriert, muss aber alles mit ansehen und ist dementsprechend traumatisiert. Seine Kindheit verbringt er darauf hin in einem christlichen Waisenhaus. Dort wird ihm aber nicht im Sinne der moderenen Psychotherapie geholfen, vielmehr setzt es Schläge, nur eine einzelne Nonne bemüht sich um ihn, kommt jedoch nicht gegen den garstigen Sadismus der Oberin an. Jedes Jahr, wenn es weihnachtlich wird, entwickelt der Junge seltsame Züge. Als er achtzehn Jahre alt ist, triggert ihn sein Trauma dermaßen heftig; er greift zur Axt... im Kostüm des Weihnachtsmannes.
Aaaalso... fangen wir mal mit dem Positiven an: Die Story ist schlüssig, selten bekam ein Killer im Slashergenre so ein tiefes Psychogramm spendiert, man könnte, wenn man nicht zu viel Glühzeugs konsumiert hat, glatt Empathie ausschütten. So macht alles mehr Sinn, von diesem Ansatz hätte sich manch spätere Produktion mal eine Scheibe abschneiden können. Außerdem sind die Kills, so wie es damals üblich war, nett erdacht, sowie visuell gut in Szene gesetzt.
Nicht so prall sind das stumpfe Schauspiel, die Synchronisation samt der Dialoge, sowie die absolut unter dem Schnee vergrabenen Soundeffekte, sowie der Soundtrack. Andererseits: Vielleicht was das in der ersten Hälfte der 1980er Jahre einfach so?
Wie auch immer, allen, die morgen etwas Zeit zwischen Schwiegermutter und Bescherung stilvoll überbrücken wollen, sei dieses Zeitzeugnis z. B. via YouTube ans Herz gelegt!
Abseits des Films: Allen LeserInnen dieses Blogs wünsche ich ein paar geruhsame Tage, bleibt gesund, nutzt die verordnete Ruhe für Filme, Musik und Friedhöfe. ;o) Alles wird gut... wurde es immer...
Perchta »Åtem« (»Ufång«, 2020)
reingefruttelt von
Octapolis
Labels:
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Weihnachten,
Weihnachtsmann
13.01.2019
Halloween (2018)
Als bekannt wurde, dass ein weiterer, mittlerweile elfte, Halloween-Teil herauskommen sollte, machte sich bei mir leichte Skepsis breit. Klar, solche Reihen werden bis zum Erbrechen fortgesetzt, mal besser, mal schlechter. Dann erfuhr man, dass die Handlung eine alternative Fortsetzung zum Original darstellen sollte (was so irgendwie keinen Unterschied beim Slasher macht) und zudem Jamie Lee Curtis ins Boot geholt wurde... Das ließ zwar hoffen, aber erst der Trailer und letztenendes auch der Film konnten dann überzeugen. Geht doch!
Im Gegensatz zur Originalhandlung entkam Michael nicht, sondern wurde inhaftiert. Bei einer Verlegung gelingt ihm 40 Jahre später die Flucht. Ziel: Haddonfield. Dort hat er es erneut auf Laurie Strode abgesehen und metzelt sich den Weg zu ihr frei. Nur hat die Gute die letzten Jahrzehnte nicht geschlafen und so empfängt sie bestens verbarrikadiert und bewaffnet ihren ewigen Widersacher...
Klar, wo Halloween draufsteht, liegt die Messlatte automatisch ein Stück höher, Jamie Lee Curtis wuppt das Projekt aber schon mal allein über diese. Dazu kommt eine gelungene Kulisse (der Innenhof der Psychatrie ist ja wohl sehr schön) sowie der löbliche Ansatz den Charakter des Michael Myers, sowie die damit verbundene Grundstruktur der Handlung, nicht auf Krampf modernisieren zu wollen. So bekommt man exakt das, was man erwartet, schließlich reden wir hier von wirklich klassischem Stoff.
Operation gelungen - Patient atmet! ;o)
Samael »Samael« (»Hegemony«, 2018)
Im Gegensatz zur Originalhandlung entkam Michael nicht, sondern wurde inhaftiert. Bei einer Verlegung gelingt ihm 40 Jahre später die Flucht. Ziel: Haddonfield. Dort hat er es erneut auf Laurie Strode abgesehen und metzelt sich den Weg zu ihr frei. Nur hat die Gute die letzten Jahrzehnte nicht geschlafen und so empfängt sie bestens verbarrikadiert und bewaffnet ihren ewigen Widersacher...
Klar, wo Halloween draufsteht, liegt die Messlatte automatisch ein Stück höher, Jamie Lee Curtis wuppt das Projekt aber schon mal allein über diese. Dazu kommt eine gelungene Kulisse (der Innenhof der Psychatrie ist ja wohl sehr schön) sowie der löbliche Ansatz den Charakter des Michael Myers, sowie die damit verbundene Grundstruktur der Handlung, nicht auf Krampf modernisieren zu wollen. So bekommt man exakt das, was man erwartet, schließlich reden wir hier von wirklich klassischem Stoff.
Operation gelungen - Patient atmet! ;o)
Samael »Samael« (»Hegemony«, 2018)
23.01.2018
7eventy 5ive
Durchschnittliche Slasher erfüllen ihre Attribute mal besser, und gerne mal schlechter. Daher weiß man vorher nie, was man bekommt. Und es gibt eine Reihe von Schauspielernamen, von denen sich ableiten lässt, das sich die Qualität der Produktion nicht im unterirdischsten Bereich bewegt. In diesem Falle Rutger Hauer, Ladies & Gentlemen! Warum nicht mal einen kleinen Metzelfilm ins Spätwerk einordnen... ;o)
Als die Kinder von Partygästen Telefonstreiche machen, ruft sie ein verärgerter Mann zurück, um anschließend höchstselbst, bewaffnet mit einer Axt, zu erscheinen und die gesamte Feiergesellschaft, ergo die Eltern, abzumurksen. Der Film steigt also mit einer ziemlich heftigen Metzelfrequenz und einem amtlichen Blutbad in die Handlung ein. Die Polizei tappt übrigens im Dunkeln.
Zehn Jahre später... Junge Menschen feiern eine Party. Auch hier stehen Telefonstreiche im Mittelpunkt der Unterhaltung. Eines davon besteht darin, jemanden Fremden anzurufen, ihm Angst zu machen und 75 (daher der Titel) Sekunden in der Leitung zu halten. So weit so witzig - wir ahnen es bereits - das ruft natürlich unseren Axtmörder auf den Plan. Detective Criton (Rutger Hauer) sieht Parallelen zu den unaufgeklärten Morden von vor zehn Jahren und ermittelt mit seiner Kollegin drauf los, was die fleißigen Polizisten letztendlich zur Party und damit zum Killer führt. Wenn das mal gut geht... ;o)
Wie schon angedeutet, unterschreitet die Qualität ein gewisses Grundniveau nicht. Die Handlung ist dünn, aber Tempo und Splattereffekte kaschieren das ganz gut. Kann man sich bedenkenlos reinpfeifen (u. a. via Netzkino)...
Heavy Tiger »Let The Sunshine In« (2016)
Als die Kinder von Partygästen Telefonstreiche machen, ruft sie ein verärgerter Mann zurück, um anschließend höchstselbst, bewaffnet mit einer Axt, zu erscheinen und die gesamte Feiergesellschaft, ergo die Eltern, abzumurksen. Der Film steigt also mit einer ziemlich heftigen Metzelfrequenz und einem amtlichen Blutbad in die Handlung ein. Die Polizei tappt übrigens im Dunkeln.
Zehn Jahre später... Junge Menschen feiern eine Party. Auch hier stehen Telefonstreiche im Mittelpunkt der Unterhaltung. Eines davon besteht darin, jemanden Fremden anzurufen, ihm Angst zu machen und 75 (daher der Titel) Sekunden in der Leitung zu halten. So weit so witzig - wir ahnen es bereits - das ruft natürlich unseren Axtmörder auf den Plan. Detective Criton (Rutger Hauer) sieht Parallelen zu den unaufgeklärten Morden von vor zehn Jahren und ermittelt mit seiner Kollegin drauf los, was die fleißigen Polizisten letztendlich zur Party und damit zum Killer führt. Wenn das mal gut geht... ;o)
Wie schon angedeutet, unterschreitet die Qualität ein gewisses Grundniveau nicht. Die Handlung ist dünn, aber Tempo und Splattereffekte kaschieren das ganz gut. Kann man sich bedenkenlos reinpfeifen (u. a. via Netzkino)...
Heavy Tiger »Let The Sunshine In« (2016)
14.01.2018
The Redwood Massacre
Als Untertitel bekommen wir hier »Das Böse lässt sich nicht töten« kredenzt. Klingt dämlich, ist aber tatsächlich nah an der Wahrheit, denn der maskierte Killer in diesem Film scheint Jan Böhmermann zu den Worten »Unzerfickbar wie wenn Mario ein Stern frisst« inspiriert zu haben. Produziert wurde der Streifen 2014 unter schottischer Flagge.
Vor zwanzig Jahren wurde in Redwood eine Familie von einem Axtmörder niedergemetzelt. An diesen Schauplatz begeben sich nun fünf Freunde, um zu campen. Ganz alleine sind sie natürlich nicht, nebst dem Killer treibt sich noch eine weitere Gestalt in der Gegend herum...
Hab ich was zur Story vergessen? Nein - in der Regel reicht das für diese Art von Film. Wie eingangs schon erwähnt, der Bösling ist ein wahres Stehaufmännchen, was zum einen etwas überzogen wirkt, zum anderen der Tapsigkeit seiner Opfer zuzuschreiben ist, genretypische Erbkrankheit. Unterm Strich wirklich preiswerter Gulasch, andererseits unterhaltsam genug, um gesehen zu werden.
The Rolling Stones »Play With Fire« (»Out Of Our Heads«, 1965)
Vor zwanzig Jahren wurde in Redwood eine Familie von einem Axtmörder niedergemetzelt. An diesen Schauplatz begeben sich nun fünf Freunde, um zu campen. Ganz alleine sind sie natürlich nicht, nebst dem Killer treibt sich noch eine weitere Gestalt in der Gegend herum...
Hab ich was zur Story vergessen? Nein - in der Regel reicht das für diese Art von Film. Wie eingangs schon erwähnt, der Bösling ist ein wahres Stehaufmännchen, was zum einen etwas überzogen wirkt, zum anderen der Tapsigkeit seiner Opfer zuzuschreiben ist, genretypische Erbkrankheit. Unterm Strich wirklich preiswerter Gulasch, andererseits unterhaltsam genug, um gesehen zu werden.
The Rolling Stones »Play With Fire« (»Out Of Our Heads«, 1965)
28.12.2017
Ich weiß was du letzten Sommer getan hast
Geschlagene zwanzig Jahre alt ist dieser Film mittlerweile. Als dem Slasher, Dank Wes Craven Mitte der 1990er noch mal etwas Popcorn eingehaucht wurde, gab es eine Handvoll qualitativ guter Genrevertreter mit einer gewissen Hochglanzoptik, »Ich weiß...« ist einer davon. Ich spar mir auch an dieser Stelle die Namen der damligen Jungstars aufzuzählen und was sie heute so machen... längst Geschichte! ;o)
Vier Jugendliche fahren nach einer Party auf einer Uferstraße entlang und kollidieren dabei mit einem jungen Mann. Nicht ganz sicher, was nun zu tun sei, werfen sie ihn ins Meer und beschließen nie wieder ein Wort darüber zu verlieren.
Ein Jahr später bekommen alle einen mysteriösen Brief. Jemand weiß also, was sie letzten Sommer taten und damit ist die Jagd eröffnet...
Der Streifen hat die Zeit überdauert, zwei Dekaden später betrachtet entdeckt man nur wenig Staub, was ja nicht selbstverständlich ist. Hier bekommen Slasherfreunde eigentlich alles geboten, was das finstere Herz begehrt: ordentliche Charaktere (mit einem damals sehr zeitgemäßen Casting), einen amtlichen Killer, hübsche Kulissen und einem geschmackssicheren Soundtrack.
Stilsicherheit bewies man schon beim Eröffnungssong... Type O Negative, Ladies & Gentlemen! ;O9
Type O Negative »Summer Breeze« (»Bloody Kisses«, 1993)
Vier Jugendliche fahren nach einer Party auf einer Uferstraße entlang und kollidieren dabei mit einem jungen Mann. Nicht ganz sicher, was nun zu tun sei, werfen sie ihn ins Meer und beschließen nie wieder ein Wort darüber zu verlieren.
Ein Jahr später bekommen alle einen mysteriösen Brief. Jemand weiß also, was sie letzten Sommer taten und damit ist die Jagd eröffnet...
Der Streifen hat die Zeit überdauert, zwei Dekaden später betrachtet entdeckt man nur wenig Staub, was ja nicht selbstverständlich ist. Hier bekommen Slasherfreunde eigentlich alles geboten, was das finstere Herz begehrt: ordentliche Charaktere (mit einem damals sehr zeitgemäßen Casting), einen amtlichen Killer, hübsche Kulissen und einem geschmackssicheren Soundtrack.
Stilsicherheit bewies man schon beim Eröffnungssong... Type O Negative, Ladies & Gentlemen! ;O9
Type O Negative »Summer Breeze« (»Bloody Kisses«, 1993)
31.07.2017
All The Boys Love Mandy Lane
Aus dem Jahr 2006 stammt dieser Teenie-Slasher. In der Hauptrolle erleben wir Amber Heard, die wohl heute eher als die Ex von Johnny Depp die Klatschspalten, als die Kinosäle der Republik füllt, aber das nur am Rande.
Der Titel verrät es bereits: alle Jungs an der High School haben nur Augen für die blonde Mandy Lane. Diese lässt allerdings allesamt abblitzen. Nur mit einem Außenseiter, Emmet, versteht sie sich ganz gut. Der gute Emmet überredet einen Mitschüler, bei einer Party, vom Hausdach in den Pool zu hechten, was natürlich schiefgeht. Der Knabe trifft das Wasser nicht und die Freundschaft zwischen Emmet und Mandy hat einen Knacks.
Gewisse Zeit später fährt Mandy mit ein paar Freunden auf eine Farm um dort zu feiern (Feier meint in diesem Falle: blöd rumlabern, Drogen, Sex, Saufen - und das wird für den Zuschauer irgendwie anstrengend, weil übertrieben). Und irgendein fieser Killer beginnt Mandys Freunde abzumurksen...
Was soll man sagen? Mandy sieht toll aus, keine Frage, aber wie bereits erwähnt, mittendrin fühlt man sich schon ein bisschen gelangweilt oder genervt. Bleibt unterm Strich ein netter Genrevertreter ohne weitere Zwänge, aber mit Style, wie man schon am Soundtrack erkennt. ;o)
Bobby Vinton »Sealed With A Kiss« (»Sealed With A Kiss«, 1972)
Der Titel verrät es bereits: alle Jungs an der High School haben nur Augen für die blonde Mandy Lane. Diese lässt allerdings allesamt abblitzen. Nur mit einem Außenseiter, Emmet, versteht sie sich ganz gut. Der gute Emmet überredet einen Mitschüler, bei einer Party, vom Hausdach in den Pool zu hechten, was natürlich schiefgeht. Der Knabe trifft das Wasser nicht und die Freundschaft zwischen Emmet und Mandy hat einen Knacks.
Gewisse Zeit später fährt Mandy mit ein paar Freunden auf eine Farm um dort zu feiern (Feier meint in diesem Falle: blöd rumlabern, Drogen, Sex, Saufen - und das wird für den Zuschauer irgendwie anstrengend, weil übertrieben). Und irgendein fieser Killer beginnt Mandys Freunde abzumurksen...
Was soll man sagen? Mandy sieht toll aus, keine Frage, aber wie bereits erwähnt, mittendrin fühlt man sich schon ein bisschen gelangweilt oder genervt. Bleibt unterm Strich ein netter Genrevertreter ohne weitere Zwänge, aber mit Style, wie man schon am Soundtrack erkennt. ;o)
Bobby Vinton »Sealed With A Kiss« (»Sealed With A Kiss«, 1972)
01.04.2017
Flashback - Mörderische Ferien
Als in den Neunzehnhundertneunzigern dank Scream, Urban Legends oder Ich weiß, was du letzten Sommer...-Filme das Slashergenre wieder auf Kurs gebracht hatten, wurde im Jahr 2000 dieser Streifen produziert. Dabei wurden die Hauptrollen u. a. mit Schauspielerinnen aus »Gute Zeiten - Schlechte Zeiten« besetzt und die Handlung in eine alpine Kulisse verfrachtet, da ahnt man nichts Gutes. Doch, auch wenn alles so furchtbar deutsch sein mag, mit etwas Abstand kann man sagen: Das Ganze ist solide in Szene gesetzt und hat heute noch einen guten Unterhaltungswert.
Da haben wir schon mal nen deutschen Film... aber nur nen englischen Trailer. Sachen gibt´s...
Jeanette ist, seitdem ihre Eltern ums Leben kamen, als sie noch ein Kind war, in Behandlung in einer Psychatrie. Ihr Doktor unterstützt ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben, indem er ihr einen Job als Französischlehrerin für drei verwöhnte Teenies aus reichem Hause vermittelt. Das gibt Reibungspunkte, aber auch ein bisschen Romantik mit dem ältesten Sohn. Egal, denn bald geschehen seltsame Dinge und kurz darauf macht sich ein Killer mit einer Sichel auf die Jagd nach Jugendlichen...
Prähistorie deluxe... Uncut-VHS- Version. ;o)
Auch wenn hier nur verwurstet wird, was tausend mal woanders geklappt hat, so unterhält der Film und macht alles richtig, was man im Slasher-Genre richtig machen kann, auch wenn man das aufgrund der Herkunft und des Casts nicht unbedingt vermutet (oder nachher auch noch zugibt haha). Das Ende ist ebenfalls sehr schön, Sie merken schon, der Verfasser dieser Zeilen kann das Material ungeschnitten wärmstens weiterempfehlen! Kann man u. a. bei Netzkino gucken... Oder auf VHS, wenn man hat. ;o)
The Easybeats »Sorry« (»Volume 3«, 1966)
Da haben wir schon mal nen deutschen Film... aber nur nen englischen Trailer. Sachen gibt´s...
Jeanette ist, seitdem ihre Eltern ums Leben kamen, als sie noch ein Kind war, in Behandlung in einer Psychatrie. Ihr Doktor unterstützt ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben, indem er ihr einen Job als Französischlehrerin für drei verwöhnte Teenies aus reichem Hause vermittelt. Das gibt Reibungspunkte, aber auch ein bisschen Romantik mit dem ältesten Sohn. Egal, denn bald geschehen seltsame Dinge und kurz darauf macht sich ein Killer mit einer Sichel auf die Jagd nach Jugendlichen...
Prähistorie deluxe... Uncut-VHS- Version. ;o)
Auch wenn hier nur verwurstet wird, was tausend mal woanders geklappt hat, so unterhält der Film und macht alles richtig, was man im Slasher-Genre richtig machen kann, auch wenn man das aufgrund der Herkunft und des Casts nicht unbedingt vermutet (oder nachher auch noch zugibt haha). Das Ende ist ebenfalls sehr schön, Sie merken schon, der Verfasser dieser Zeilen kann das Material ungeschnitten wärmstens weiterempfehlen! Kann man u. a. bei Netzkino gucken... Oder auf VHS, wenn man hat. ;o)
The Easybeats »Sorry« (»Volume 3«, 1966)
reingefruttelt von
Octapolis
Labels:
Deutscher Film,
Horrorfilm,
Slasher,
The Easybeats,
VHS
26.11.2016
Mask Maker
Dieser Slasher wurde 2010 veröffentlicht. Regie führte Griff Furst, welcher Feinschmeckern mit Husarenstücken wie »Swamp Shark« oder »Ghost Shark« ein liebliches Perlen auf die Zungen zauberte.
Evan kauft für den Spottpreis von 10000 Dollar seiner Freundin Jennifer ein altes Haus mit einem kleinen Anwesen drumherum. Dieses ist etwas schaurig, aber immerhin eine nette Geldanlage. Zur Einweihung kommen dann auch noch ein paar Freunde um Jennifers Geburtstag zu feiern und ein wenig mit anzupacken. Was niemand ahnt: Vor vielen Jahren wohnte hier eine Frau, der man nachsagte eine Hexe zu sein und die dieses schließlich mit dem Leben bezahlen musste. Und sie hatte einen Sohn, deformiert im Gesicht - und er lebt noch! Dem passt es natürlich nicht, dass auf seinem Grundstück irgendwelche Feierlichkeiten abgehalten werden und außerdem findet er für ein frisches Gesicht jederzeit Verwendung. Dann kann es ja losgehen...
Viel Neues bietet dieser Streifen nicht, viele Zitate, wenig Innovation, aber - und darauf sollte es bei dieser Filmgattung ankommen - kurzweilige Unterhaltung, ordentlich was mit dem Beil, sowie ein Fünkchen Humor hier und da und einen genehmen Killer. Diesem wurde so viel Tiefe verliehen, wie eben nötig und auch der Rest des Casts geht ordentlich über die Ziellinie. Hab in den vergangenen Jahren wesentlich miesere Slasher ertragen (auch wenn in manch einschlägigen Gruselportalen die Meckerer in der Überzahl sind), dieser hier ist solides Handwerk. Und es ist doch immer wieder schön, am Anfang Prognosen abzugeben, wer überlebt am längsten, wer geht als erstes drauf und - Michael Myers hebt die Hand zum wortlosen Gruß - wie oft steht der Schurke wieder auf?!
Okkultokrati »We Love You« (»Raspberry Dawn«, 2016)
Evan kauft für den Spottpreis von 10000 Dollar seiner Freundin Jennifer ein altes Haus mit einem kleinen Anwesen drumherum. Dieses ist etwas schaurig, aber immerhin eine nette Geldanlage. Zur Einweihung kommen dann auch noch ein paar Freunde um Jennifers Geburtstag zu feiern und ein wenig mit anzupacken. Was niemand ahnt: Vor vielen Jahren wohnte hier eine Frau, der man nachsagte eine Hexe zu sein und die dieses schließlich mit dem Leben bezahlen musste. Und sie hatte einen Sohn, deformiert im Gesicht - und er lebt noch! Dem passt es natürlich nicht, dass auf seinem Grundstück irgendwelche Feierlichkeiten abgehalten werden und außerdem findet er für ein frisches Gesicht jederzeit Verwendung. Dann kann es ja losgehen...
Viel Neues bietet dieser Streifen nicht, viele Zitate, wenig Innovation, aber - und darauf sollte es bei dieser Filmgattung ankommen - kurzweilige Unterhaltung, ordentlich was mit dem Beil, sowie ein Fünkchen Humor hier und da und einen genehmen Killer. Diesem wurde so viel Tiefe verliehen, wie eben nötig und auch der Rest des Casts geht ordentlich über die Ziellinie. Hab in den vergangenen Jahren wesentlich miesere Slasher ertragen (auch wenn in manch einschlägigen Gruselportalen die Meckerer in der Überzahl sind), dieser hier ist solides Handwerk. Und es ist doch immer wieder schön, am Anfang Prognosen abzugeben, wer überlebt am längsten, wer geht als erstes drauf und - Michael Myers hebt die Hand zum wortlosen Gruß - wie oft steht der Schurke wieder auf?!
Okkultokrati »We Love You« (»Raspberry Dawn«, 2016)
26.01.2016
Chain Letter - The Art Of Killing
Dieser Horrorfilm, made in USA, aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich, wie der Titel bereits suggeriert mit Ketten. Der englischsprachige Anhang ist nur der, ähem, deutsche Verleihtitel, das Original hört schlicht auf den Namen »Chain Letter«.
Als mehrere Teenies per Mail oder SMS einen Kettenrief, mit der freundlichen Ermahnung diesen an fünf Leute zu verschicken erhalten oder, wenn sie dies nicht tun, mit dem Tod zu bezahlen erhalten, löschen ein paar diese Nachricht, was sich als Fehler herausstellen wird. Der Chain Man murkst sie dann ab, wie gesagt, mithilfe von Ketten. Klassische Slasherkost.
Man kann nicht behaupten, der Film sei komplett scheiße gemacht, jedoch hat man es völlig versäumt, dem Killer eine Art Profil zu verschaffen, was bei dieser Art von Film wichtig gewesen wäre. Die deutsche Synchronisation (inklusive einiger wirklich überflüssiger bis dämlicher Mono- und Dialoge) ist grenzwertig geraten. Und, auch wenn wir heute wieder nur rummeckern, man kann den Eindruck gewinnen, dass hier ein paar wirklich gute Einfälle auf die Schnelle zusammen geschustert und auf Spielfilmlänge ausgewalzt wurden...
Clan Of Xymox »Cry In The Wind« (»Clan Of Xymox«, 1985)
Als mehrere Teenies per Mail oder SMS einen Kettenrief, mit der freundlichen Ermahnung diesen an fünf Leute zu verschicken erhalten oder, wenn sie dies nicht tun, mit dem Tod zu bezahlen erhalten, löschen ein paar diese Nachricht, was sich als Fehler herausstellen wird. Der Chain Man murkst sie dann ab, wie gesagt, mithilfe von Ketten. Klassische Slasherkost.
Man kann nicht behaupten, der Film sei komplett scheiße gemacht, jedoch hat man es völlig versäumt, dem Killer eine Art Profil zu verschaffen, was bei dieser Art von Film wichtig gewesen wäre. Die deutsche Synchronisation (inklusive einiger wirklich überflüssiger bis dämlicher Mono- und Dialoge) ist grenzwertig geraten. Und, auch wenn wir heute wieder nur rummeckern, man kann den Eindruck gewinnen, dass hier ein paar wirklich gute Einfälle auf die Schnelle zusammen geschustert und auf Spielfilmlänge ausgewalzt wurden...
Clan Of Xymox »Cry In The Wind« (»Clan Of Xymox«, 1985)
24.08.2015
30 Days To Die
Heute gucken wir einen Slasher aus dem Jahre 2009, made in USA. Regie führte Griff Furst, Freunden der gepflegten Haireportage später durch »Ghost Shark« und »Swamp Shark« ans Herz gewachsen.
In der Eröffnungssequenz sehen wir einen Sheriff, welcher maskiert in ein Haus eindringt und ein Mädchen bestialisch ermordet. Dann lernen wir Madison kennen, die aufgrund ihrer Aggressivität per Gerichtsbeschluß in ein Erziehungscamp verfrachtet wird. Dieses trägt den Namen Crystal Lake. An dieser Stelle zieht es dem Genrefreund gepflegt die Schuhe aus, aber weiter im Text. Dort wird sie von ihren Mitinsassinen traktiert und auch die männlichen Bewacher sind nicht gerade eine Hilfe. Die Anstaltsleiterin schert das alles nicht die Bohne und so flieht die junge Lady eines Nachts. Darauf trifft sie den Mördersheriff und der maskierte Unhold meuchelt sich durch die Kulisse.
Die Handlung ist hölzern umgesetzt, trieft vor dümmlichen Klischees, versöhnt aber, so viel kann verraten werden, immerhin mit einem gekonnten Ende. Alles in allem kein Muss, aber immerhin noch ganz solide für eine B-Produktion. Mir fehlen momentan fundierte Angaben, aber meine Version war auf jeden Fall (teilweise recht ungeschickt) geschnitten, was sich in diesem Fall aber kaum auf die Gesamtqualität ausgewirkt haben wird.
Und noch was aus der Rubrik »Unnützes Halbwissen«: Hauptdarstellerin Kady Zadora ist die Tochter von Pia Zadora. Boah! ;o)
La Jauría del Vicio »Como ríen las montañas« (»Censura«, 2010)
In der Eröffnungssequenz sehen wir einen Sheriff, welcher maskiert in ein Haus eindringt und ein Mädchen bestialisch ermordet. Dann lernen wir Madison kennen, die aufgrund ihrer Aggressivität per Gerichtsbeschluß in ein Erziehungscamp verfrachtet wird. Dieses trägt den Namen Crystal Lake. An dieser Stelle zieht es dem Genrefreund gepflegt die Schuhe aus, aber weiter im Text. Dort wird sie von ihren Mitinsassinen traktiert und auch die männlichen Bewacher sind nicht gerade eine Hilfe. Die Anstaltsleiterin schert das alles nicht die Bohne und so flieht die junge Lady eines Nachts. Darauf trifft sie den Mördersheriff und der maskierte Unhold meuchelt sich durch die Kulisse.
Die Handlung ist hölzern umgesetzt, trieft vor dümmlichen Klischees, versöhnt aber, so viel kann verraten werden, immerhin mit einem gekonnten Ende. Alles in allem kein Muss, aber immerhin noch ganz solide für eine B-Produktion. Mir fehlen momentan fundierte Angaben, aber meine Version war auf jeden Fall (teilweise recht ungeschickt) geschnitten, was sich in diesem Fall aber kaum auf die Gesamtqualität ausgewirkt haben wird.
Und noch was aus der Rubrik »Unnützes Halbwissen«: Hauptdarstellerin Kady Zadora ist die Tochter von Pia Zadora. Boah! ;o)
La Jauría del Vicio »Como ríen las montañas« (»Censura«, 2010)
19.04.2014
Smiley - Das Grauen trägt ein Lächeln
Es gibt Filme, die hat man sich immer schon mal vorgenommen anzuschauen, aber so bald man einen anderen Streifen als Alternative hat, entscheidet man sich immer wieder dagegen. Das kann an Vorurteilen oder irreführenden Covermotiven oder sonst was liegen. So ging es mir persönlich mit »Smiley« (dt. Anhang, darf natürlich nicht fehlen: »Das Grauen trägt ein Lächeln«, warum auch nicht, wenn es was zu lächeln gibt), zig mal dran vorbei gelaufen, heute war aber endlich der Tag...
Die Story ist ziemlich knapp erzählt. Das Internet als böses Werkzeug benutzend meuchelt Smiley Leute ab, deren Gegenüber auf einer Chatplattform drei mal hintereinander »I did it for the lulz« (Plural der wahrscheinlich schon wieder aus der Mode gekommenen Netzfloskel »lol« [also »laughing out loud«], das der Vollständigkeit halber) in die Tasten hackt. Klingt komisch, ist aber so. Candyman (oder für die Bürger von South Park Biggie Smalls, haha) winken aus dem Spiegel.
Im Zentrum der Handlung stehen zwei Studentinnen, die natürlich kaum anders können, als dies zu probieren und, wir ahnen es an den Fingernägeln kauend: es klappt und das zufällig ausgewählte Opfer wird von einer Gestalt mit einem entstellten Gesicht in Form eines Smileys abgemurkst. Und so weiter.
Vorweg: für einen launigen Nachmittag taugt der Film allemal zur seichten Unterhaltung. Schauspieler und Ablauf stimmen mit dem überein, was man von einem US-Slasher neueren Datums erwarten kann. Allerdings gibt es auch ein bisschen was zu meckern, z. B. wirkt der Umgang mit dem Thema Internet irgendwie naiv, oder anders gesagt nicht zeitgemäß aufbereitet, die vielleicht versuchte kritische Auseinandersetzung mit diesem Medium verraucht dadurch. Außerdem sind die Reaktionen teilweise nervig unlogisch, wo eben noch blanke Panik herrscht, wird in der nächsten Szene schon unerschrocken ein Haus per zufällig herumliegender Taschenlampe durschsucht, anstatt sich mal Verstärkung zu holen und einfach den Lichtschalter zu betätigen... Aber mit solchen Oberflächlichkeiten sollte man es in diesem momentan halbtoten Genre ohnehin nicht zu ernst nehmen.
Summa summarum: Kann man sich aufgrund der handwerklichen Solidität anschauen, nur die ganz helle Lampe sollte man hier nicht erwarten. Und nun:
Angerfist »Buckle Up And Kill« (»No Snares No Glory«, 2012)
Die Story ist ziemlich knapp erzählt. Das Internet als böses Werkzeug benutzend meuchelt Smiley Leute ab, deren Gegenüber auf einer Chatplattform drei mal hintereinander »I did it for the lulz« (Plural der wahrscheinlich schon wieder aus der Mode gekommenen Netzfloskel »lol« [also »laughing out loud«], das der Vollständigkeit halber) in die Tasten hackt. Klingt komisch, ist aber so. Candyman (oder für die Bürger von South Park Biggie Smalls, haha) winken aus dem Spiegel.
Im Zentrum der Handlung stehen zwei Studentinnen, die natürlich kaum anders können, als dies zu probieren und, wir ahnen es an den Fingernägeln kauend: es klappt und das zufällig ausgewählte Opfer wird von einer Gestalt mit einem entstellten Gesicht in Form eines Smileys abgemurkst. Und so weiter.
Vorweg: für einen launigen Nachmittag taugt der Film allemal zur seichten Unterhaltung. Schauspieler und Ablauf stimmen mit dem überein, was man von einem US-Slasher neueren Datums erwarten kann. Allerdings gibt es auch ein bisschen was zu meckern, z. B. wirkt der Umgang mit dem Thema Internet irgendwie naiv, oder anders gesagt nicht zeitgemäß aufbereitet, die vielleicht versuchte kritische Auseinandersetzung mit diesem Medium verraucht dadurch. Außerdem sind die Reaktionen teilweise nervig unlogisch, wo eben noch blanke Panik herrscht, wird in der nächsten Szene schon unerschrocken ein Haus per zufällig herumliegender Taschenlampe durschsucht, anstatt sich mal Verstärkung zu holen und einfach den Lichtschalter zu betätigen... Aber mit solchen Oberflächlichkeiten sollte man es in diesem momentan halbtoten Genre ohnehin nicht zu ernst nehmen.
Summa summarum: Kann man sich aufgrund der handwerklichen Solidität anschauen, nur die ganz helle Lampe sollte man hier nicht erwarten. Und nun:
I did it for the lulz...
...I did it for the lulz...
I did it for...
...nein, das mach ich nicht, wenn dann morgen in der Zeitung steht, dass es eine Leserin oder einen Leser dieses Blogs erwischt hat, würde es dann wirklich unheimlich... und eingepullert ist schließlich schnell... ;o)
25.02.2014
You´re Next
Gleich zu Anfang... falls sich noch jemand krampfhaft fragt, von wem der immmer wieder angestimmte Song ist... Dwight Twilley Band! Nur, um das geklärt zu haben... und er ist zum Zeitpunkt dieser Niederschrift stolze 37 Jahre alt, was wieder mal zeigt, dass original manchmal wertvoller als retro sein kann, aber das nur am Rande, darum geht es hier und heute eigentlich nicht. Reinhören lohnt sich trotzdem!
Dwight Twilley Band »Looking For The Magic« (»Twilley Don´t Mind«, 1977)
Aus dem Jahre 2011 stammt der US-amerikanische Streifen »You´re Next«. Seine Veröffentlichung hierzulande war erst zwei Jahre später, was wohl irgendwelche kommerzorientierten Gründe hatte, aber auch egal ist. Und er hat - das ist schon mal erwähnenswert - keinen weiteren saudämlichen deutschen Zusatztitel.
Die Familie Davidson, bestehend mehreren erwachsenen Kindern und deren Partnern trifft sich in einem abgelegenen Ferienhaus, um den Hochzeitstag der ebenfalls anwesenden Eltern zu feiern. Beim gemeinsamen Abendessen gibt es dann ein bisschen Zoff, was aber zu vernachlässigen ist, denn schon fliegt der Pfeil einer Armbrust dem Ersten der Gäste mitten in die Stirn. Abgeschossen von einer finsteren Gestalt mit Tiermaske. Dann kommt noch eine finstere Gestalt mit Tiermaske ins Spiel, diesmal mit einer Machete und einer weitere mit einer Axt.
Wir ahnen es bereits: die Metzelfrequenz ist hier recht hoch. Die Auflösung beizeiten offensichtlich und das Ende, wenn auch schlüssig, vorhersehbar. Aber der Film unterhält mit einer passablen Besetzung und vor allem mit einer Hauptakteurin (Fachjargon Survivor Girl, yeah!), die endlich mal alles das macht, was sonst immer dazu führt, dass man sich so schrecklich vor dem Heimkino aufregt, wenn es eben nicht gemacht wird (vgl. Überlebensregeln gegenüber maskierten und zudem bewaffneten Gegnern, Band 3, Seite 212).
Entdeckt man hier einige Motive des klassischen Slashers (wohin das Ganze auch gemeinhin eingeordnet sein wird), ist es unterm Strich keiner, aber wie das so ist mit den Schubladen... Kurzum: nicht High End, aber unterhaltsam, recht kurzweilig und guckbar...
Scheiße auch, was war denn das jetzt für ein Reflex an der Scheibe??? ;o)
Albert Hammond »The Peacemaker« (»The Free Electric Band«, 1973)
Dwight Twilley Band »Looking For The Magic« (»Twilley Don´t Mind«, 1977)
Aus dem Jahre 2011 stammt der US-amerikanische Streifen »You´re Next«. Seine Veröffentlichung hierzulande war erst zwei Jahre später, was wohl irgendwelche kommerzorientierten Gründe hatte, aber auch egal ist. Und er hat - das ist schon mal erwähnenswert - keinen weiteren saudämlichen deutschen Zusatztitel.
Die Familie Davidson, bestehend mehreren erwachsenen Kindern und deren Partnern trifft sich in einem abgelegenen Ferienhaus, um den Hochzeitstag der ebenfalls anwesenden Eltern zu feiern. Beim gemeinsamen Abendessen gibt es dann ein bisschen Zoff, was aber zu vernachlässigen ist, denn schon fliegt der Pfeil einer Armbrust dem Ersten der Gäste mitten in die Stirn. Abgeschossen von einer finsteren Gestalt mit Tiermaske. Dann kommt noch eine finstere Gestalt mit Tiermaske ins Spiel, diesmal mit einer Machete und einer weitere mit einer Axt.
Wir ahnen es bereits: die Metzelfrequenz ist hier recht hoch. Die Auflösung beizeiten offensichtlich und das Ende, wenn auch schlüssig, vorhersehbar. Aber der Film unterhält mit einer passablen Besetzung und vor allem mit einer Hauptakteurin (Fachjargon Survivor Girl, yeah!), die endlich mal alles das macht, was sonst immer dazu führt, dass man sich so schrecklich vor dem Heimkino aufregt, wenn es eben nicht gemacht wird (vgl. Überlebensregeln gegenüber maskierten und zudem bewaffneten Gegnern, Band 3, Seite 212).
Entdeckt man hier einige Motive des klassischen Slashers (wohin das Ganze auch gemeinhin eingeordnet sein wird), ist es unterm Strich keiner, aber wie das so ist mit den Schubladen... Kurzum: nicht High End, aber unterhaltsam, recht kurzweilig und guckbar...
Scheiße auch, was war denn das jetzt für ein Reflex an der Scheibe??? ;o)
Albert Hammond »The Peacemaker« (»The Free Electric Band«, 1973)
23.03.2013
Stitches
Clowns und Horrorfilme - eine langlebige, immer wieder launige Kombination. Der irische Slasher »Stitches« trägt daher den bescheuerten (wie die meisten deutschen Zusätze für Verleihtitel) Beinamen »Böser Clown«. Der Streifen geht nur etwas über 80 Minuten, was aber kein Manko ist, sondern in diesem Falle eher unnötige Längen ausspart. Auch wenn der Trailer mit nem P16-Siegel startet, so hat er aber meines Erachtens in der Videothek nen P18-Aufkleber, aber egal, wir sind ja alle schon groß...
Bei einem Kindergeburtstag spielen die zappeligen, nervigen Kinder dem geladenen Clown, der sie nur minder bespaßen kann einen Streich, welcher leider damit endet, dass Stitches, der Clown, in ein großes Messer stürzt und stirbt. Ein Unfall. Jahre später gibt Tom, das Geburtstagskind von damals eine Party, da er sturmfrei hat. Seine Angst vor Clowns, bedingt durch besagten Unfall, hält er mit Tabletten in Schach. Nutzt ihm aber nichts, denn jetzt erfährt der Zuschauer etwas über einen Clownskult, welcher es Stitches selbstredend ermöglicht höchstpersönlich Rache zu üben.
Klingt vielleicht total beknackt, ist es irgendwie auch. Die Splatterszenen sind kaum abendbrottischtauglich, das Tempo des Films ist auch genehm und auch, wenn hier Innovation so klein wie mäglich geschrieben wurde, so wird der geneigte Genrefan bestens Unterhalten. Kurzweil und ein gut abgehangener Humor wurden hier gut verrührt, also warme Empfehlung für kalte Tage! ;o)
Wenn dieser Film mal nicht für ne Fortsetzung wie geschaffen ist...
November Növelet »Initially (Bluish Eyes)« (»Kosmoloko« Sampler, 2004)
Bei einem Kindergeburtstag spielen die zappeligen, nervigen Kinder dem geladenen Clown, der sie nur minder bespaßen kann einen Streich, welcher leider damit endet, dass Stitches, der Clown, in ein großes Messer stürzt und stirbt. Ein Unfall. Jahre später gibt Tom, das Geburtstagskind von damals eine Party, da er sturmfrei hat. Seine Angst vor Clowns, bedingt durch besagten Unfall, hält er mit Tabletten in Schach. Nutzt ihm aber nichts, denn jetzt erfährt der Zuschauer etwas über einen Clownskult, welcher es Stitches selbstredend ermöglicht höchstpersönlich Rache zu üben.
Klingt vielleicht total beknackt, ist es irgendwie auch. Die Splatterszenen sind kaum abendbrottischtauglich, das Tempo des Films ist auch genehm und auch, wenn hier Innovation so klein wie mäglich geschrieben wurde, so wird der geneigte Genrefan bestens Unterhalten. Kurzweil und ein gut abgehangener Humor wurden hier gut verrührt, also warme Empfehlung für kalte Tage! ;o)
Wenn dieser Film mal nicht für ne Fortsetzung wie geschaffen ist...
November Növelet »Initially (Bluish Eyes)« (»Kosmoloko« Sampler, 2004)
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17.07.2012
One Way Trip 3D
Nachdem der Frühling gerade fließend in den Herbst übergehen zu scheint und die Tage ohnehin schon wieder kürzer werden, kann die Videothek des Vertrauens ein wärmendes Dach über dem Kopf bieten. Heute wieder was für Freunde des alpinen Slashers (wir hatten beim Kulturtee unlängst eine Diskussion darüber, aber »One Way Trip 3D« ist, obwohl eine schweizerischösterreichische Koproduktion, frei von Mundartsprechern und ist damit vorbehaltlos zu behandeln, hehe...).
Trälerli, wie der Schweizer sagt ;o)
Die Handlung beginnt genretypisch einfach: ein paar Jugendliche, verstärkt um ein mit dem Motorrad liegengebliebenes Pärchen, fahren ins eigenössische Hinterland um zwischen hehen Bergen und tiefen Wäldern einen Pilz namens Spitzkegeliger Kahlkopf zu finden und sich an ihm zu berauschen. Dazu ein paar Biere, ein amtliches Unwetter (ich vergaß den vorangehenden platten Reifen) und eben Nebenwirkungen der Pilzmahlzeit und schon hat der erste ein gebrochenes Nasenbein. Zur Handlung gesellt sich ein grummeliger Einheimischer (Hutträger, bewaffnet, huaaa!) und eine junge Dame (Tochter?), die nur zur Hälfte ansehnlich ist. Diese wohnen in einem einsamen Gehöft auf einem noch einsameren Berg. Bingo!
Insgesamt gibt es die üblichen Plattheiten, einem der Hauptakteure (der mit dem Bart) wünscht man aufgrund seines pseudoschlauen Gesülzes beizeiten die finale Begegnung mit seinem Henker und besagtes Unwetter reißt wie von Zauberhand mit Betreten des einsamen Gehöfts (genau... das auf dem noch einsameren Berg!) so abrupt ab, wie es erschien (danach auch in den Außenszenen nicht mal mehr Nässe und natürlich auch kein Wind). Aber solche Fettnäpfe gehören wohl zu diesem Genre, wie der Pilz zum Pils. Die 3D-Effekte tauchen nur punktuell auf, sind gut gemeint, hieven das Gesamtkunstwerk aber auf kein höheres Level.
Sabrina Reiter bei »Willkommen Österreich« mit Stermann & Grissemann
Immerhin trifft man in der Rolle der Valerie mit Sabrina Reiter eine alte Bekannte wieder (»In 3 Tagen bist du tot«, Teil 1 und 2). Auch sonst ist der Streifen nett besetzt und bietet insgesamt 85 Minuten solide Slasherunterhaltung in anheimelnder Kulisse mit einem ganz netten Finale.
Zum Abschluss noch der Link zur Film-Homepage (klick) und zum Eintrag in der Filmdatenbank bei Blairwitch.de (klack) und der gut gemeinte Rat, bei der nächsten Pilzjagd hin und wieder den Mobilfunkempfang im Auge zu behalten.
Surplus Stock »Let´s Kill Each Other« (»Let´s Kill Each Other« Single, 1982)
Trälerli, wie der Schweizer sagt ;o)
Die Handlung beginnt genretypisch einfach: ein paar Jugendliche, verstärkt um ein mit dem Motorrad liegengebliebenes Pärchen, fahren ins eigenössische Hinterland um zwischen hehen Bergen und tiefen Wäldern einen Pilz namens Spitzkegeliger Kahlkopf zu finden und sich an ihm zu berauschen. Dazu ein paar Biere, ein amtliches Unwetter (ich vergaß den vorangehenden platten Reifen) und eben Nebenwirkungen der Pilzmahlzeit und schon hat der erste ein gebrochenes Nasenbein. Zur Handlung gesellt sich ein grummeliger Einheimischer (Hutträger, bewaffnet, huaaa!) und eine junge Dame (Tochter?), die nur zur Hälfte ansehnlich ist. Diese wohnen in einem einsamen Gehöft auf einem noch einsameren Berg. Bingo!
Insgesamt gibt es die üblichen Plattheiten, einem der Hauptakteure (der mit dem Bart) wünscht man aufgrund seines pseudoschlauen Gesülzes beizeiten die finale Begegnung mit seinem Henker und besagtes Unwetter reißt wie von Zauberhand mit Betreten des einsamen Gehöfts (genau... das auf dem noch einsameren Berg!) so abrupt ab, wie es erschien (danach auch in den Außenszenen nicht mal mehr Nässe und natürlich auch kein Wind). Aber solche Fettnäpfe gehören wohl zu diesem Genre, wie der Pilz zum Pils. Die 3D-Effekte tauchen nur punktuell auf, sind gut gemeint, hieven das Gesamtkunstwerk aber auf kein höheres Level.
Sabrina Reiter bei »Willkommen Österreich« mit Stermann & Grissemann
Immerhin trifft man in der Rolle der Valerie mit Sabrina Reiter eine alte Bekannte wieder (»In 3 Tagen bist du tot«, Teil 1 und 2). Auch sonst ist der Streifen nett besetzt und bietet insgesamt 85 Minuten solide Slasherunterhaltung in anheimelnder Kulisse mit einem ganz netten Finale.
Zum Abschluss noch der Link zur Film-Homepage (klick) und zum Eintrag in der Filmdatenbank bei Blairwitch.de (klack) und der gut gemeinte Rat, bei der nächsten Pilzjagd hin und wieder den Mobilfunkempfang im Auge zu behalten.
Surplus Stock »Let´s Kill Each Other« (»Let´s Kill Each Other« Single, 1982)
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13.04.2012
Freitag der 13.
Freitag, der 13. - gute Gelegenheit, sich mal wieder einen schönen Abend mit Jason Voorhees zu machen. ;o) Eigentlich wird´s überhaupt mal wieder Zeit für ne Fortsetzung...
Trailer zum ersten Teil (1980)
Trailer zum ersten Teil (1980)
28.10.2011
Cold Prey 3
Lange drauf gewartet, jetzt endlich gesehen: Cold Prey 3!
Es handelt sich hier um ein Prequel (obwohl mir sämtliche Quels prinzipiell auf die Nerven gehen...) zu den ersten beiden Teilen, in dem man am Anfang erstmal erfährt, was einen kleinen Jungen aus Jotunheimen zum bösartigen Anorakkiller mutieren ließ. Wir ahnen es - er hatte natürlich eine beschissene Kindheit.
Dann nähern sich auch schon seine Opfer, sechs junge Leute, die sich einige Zeit nach der Vorgeschichte das alte Hotel, welches schon in Teil 1 ausgiebig zu Ehren kam, ansehen wollen. Allerdings bleiben sie nicht lange dort, weil es dreckig und unheimlich ist und es obendrein noch Ratten gibt. Also beschließen sie, im Freien zu übernachten. Und, wen haben wir denn da? Genau... Da schaut man sich die Truppe mit geschultem Auge in Ruhe an und grübelt, wer als erstes dran glauben muss. In wie vielen Filmen waren es die, die sich unbedingt abseits der anderen befummeln mussten - eine eherne Regel, die auch hier eingehalten wird. Die Protagonisten sind bald verstreut in der idyllischen Landschaft und es beginnt ein munteres Jagen. Der Gesamtplot ist recht gut gelungen, das Ende schlüssig und die perfekte Steilvorlage dafür, sich die ersten beiden Teile mal wieder anzusehen. Die Gesamtoptik ist auch wieder ganz nett, was vor allem an den Farbtönen der Umgebung liegen dürfte.
Für alle, die nicht genügend Zeit haben, den ganzen Film zu sehen, gibt es auch einen kompletten, deutschsprachigen Trailer...
Fazit: gelungen, unterhaltsam, mehr davon! Da von einer Trilogie gesprochen wird, bleibt anzunehmen, das jetzt Schluß sein soll, was schade wäre. Obwohl gerade dieses Genre nicht um Ausreden verlegen ist, um irgendwelche Helden weiterleben zu lassen, also abwarten (und nicht alleine Kim Wilde hören)! Und wenn Cold Prey 4, dann vielleicht bitte wieder mit Ingrid Bolsø Berdal, die war am abgebrühtesten! ;o)
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01.05.2011
SCRE4M
Heureka! Fast wäre es an mit vorbeigeraschelt, aber Plakatwerbung sei dank, gibt es nächste Woche einen Pflichttermin im Kino: Scream 4! Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, alle wieder mit an Bord und es soll noch mal zwei Fortsetzungen geben. Das ich das noch miterleben darf...
Freut sichs!
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15.08.2010
In 3 Tagen bist du tot 2
Vorab sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, jedes Wort beim ersten hören zu verstehen, weil, wie auch schon bei Teil 1, der alpenländischen Mundart freie Fahrt gewährt wird. Das reicht manchem sicher, um den Film gar nicht erst anzuschauen. Hat man sich aber erstmal dran gewöhnt, sorgt dieser Umstand sogar für eine gewisse Atmosphäre. Was das Stichwort wäre, denn neben der gelungenen Besetzung (unkaputtbar: Sabrina Reiter als Nina) ist vor allem die dichte, teils ruhige, teils morbide Atmosphäre die größte Stärke des Films. Natürlich erfreuen auch die Außenaufnahmen das Auge des Hobbyalpinisten, hehe.Zur Handlung: Nina wollte eigentlich die Ereignisse aus Teil 1 vergessen. Trotzdem reist sie wild entschlossen von Wien ins verschneite Tirol, um ihre alte Freundin Mona zu suchen, nachdem diese am Telefon ein ominöses Nina, hilf mir schnell! hinterließ. Dort führt die Spur zu einem noch viel verschneiteren Gasthof, der von Monas Verwandtschaft geführt wird. Und was wissen wir als Kenner solcher Filme und Freunde der gelegentlichen Wanderung ins sächsische Hinterland über Leute, die an solchen Orten leben? Geeeenau...
Zum Glück folgt ihr der liebe Polizist, der sich umgehend auf die Socken macht, als Ninas Mutter deren verschwinden bemerkt und es ihm mitteilt.
Sicher hat der Film die ein oder andere unlogische Stelle. So geht die Hauptakteurin ein paar mal völlig unerschrocken in anderer Leute Häuser, als wäre das das normalste der Welt. Und Überlebensregeln wie Wenn du schon einen Schlüsselbund hast und damit ein Schloß aufbekommst, schmeiß das Schloß möglichst weit weg und nimmt den Schlüssel mit (er hat dir schon mal das Leben gerettet!) werden sträflichst missachtet aber nicht weiter bestraft, wennse wissen, was ich meine.
Insgesamt hat sich die Fortsetzung deutlich vom Slasher wegbewegt, ist eher Psycho Thriller, als Horrorfilm. Nur in den entscheidenden Szenen wird mit Ekligkeiten nicht gegeizt. Wie auch immer, insgesamt eine gewaltige Steigerung gegenüber dem keineswegs schlechten ersten Teils und ein Schmankerl, was Atmosphäre und Bilder, sowie Gesamtästhetik angeht.
Der Trailer:
Hier der Videoclip zum Titelstück namens »Crackin´ Up«...
When The Music´s Over »Crackin´ Up«
...und noch der Link zur Blairwitch-Datenbank.
ICH WILL EINEN DRITTEN TEIL! LOOOS!!!
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