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28.12.2016

▶ The Hillbilly Moon Explosion // Jackson

The Hillbilly Moon Explosion »Jackson« (»With Monsters And Gods«, 2016)

24.02.2015

Friedhof am Hörnli - Teil 3




Johnny Cash »Wer kennt den Weg« (1965)

12.09.2013

Johnny Cash, ewige Jagdgründe, 10. Jahrestag

Kinder, wie die Zeit vergeht... Bereits ein Jahrzehnt ist es her, dass Johnny Cash die ewigen Jagdgründe heimsuchte. Möge er in Frieden ruhen...

Johnny Cash »Hurt« (»American IV: The Man Comes Around«, 2002)

13.02.2013

Django Unchained

Kalt draußen, rutschig auch und, wie alle Jahre wieder am 13. Februar eine Menschenkette rund um die Dresdener Altstadt (wahrscheinlich von näher gelegenen Planeten mit bloßem Auge erkennbar, aber wahrscheinlich auch umsonst, denn der eine Rechtsradikale muss morgen früh raus und kann nicht so spät zur Antibombardierungsdemo und der andere Kamerad ist noch vom Vorjahr erkältet) - das heißt für Genießer: ab ins Lichtspielhaus, freie Platzwahl! Diese Woche gesehen und allerwärmstens zu empfehlen: Django Unchained!



Die Story im Kurzdurchlauf: Dr. King Schultz (genial: Christoph Waltz), ein Zahnarzt aus Düsseldorf(!), verdient seinen Lebensunterhalt als Kopfgeldjäger im Süden der US of A. Weil er ihn braucht um eine Verbrecherbande zu identifizieren, befreit er Django (Jamie Foxx) aus den Fängen von Sklavenhändlern. Django selbst will seine Frau wiederfinden, von welcher er von eben jenen miesen Typen getrennt wurde und so arrangiert sich das etwas ungleiche Paar miteinander. Django hilft dem Doc die Kopfgelder zu kassieren, dieser hilft ihm, seine Frau wieder zu finden, bis sie schlußendlich auf den ultrarassistischen und sadistischen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) treffen, welcher die gesuchte Frau »besitzt«.

Mehr will ich gar nicht verraten. Man bekommt jedoch genau das geboten, was man erwartet, wenn man sich einen Western des Herrn Tarantino ansieht: perfektes Casting (vor allem, wenn es wirklich wahr ist, dass die Rolle des Django erst mit Will Smith besetzt werden sollte, also bitte!), wenn es kracht, dann auch richtig, absurde Situationen, eine Prise Humor, einen Slang, wie man ihn eher in der Bronx, als im wilden Westen vermutet, natürlich auch einen passenden Soundtrack - kurzum 165 Minuten Unterhaltung auf geschmackssicherstem Niveau!



Und wenn ihr beispielsweise Platz Nummer 19 habt, könnt ihr ja mal ungefragt während des Film die Hände von Nummer 18 und Nummer 20 greifen und ganz dolle festhalten, dann braucht ihr auch kein schlechtes Gewissen zu haben, nicht an der großen Menschenkette teilgenommen zu haben. Stiller Protest funktioniert überall, ist am Ende eine Frage der inneren Überzeugung. Funktioniert übrigens auch, wenn ihr vielleicht auf der 3 sitzt mit 2 und 4... ;o)

Johnny Cash »Ain’t No Grave (Black Opium Remix)« (»Django Unchained« Soundtrack, 2013)

24.04.2012

Dresden

Im Zuge einer kleinen Korrespondenz mit der geschätzten Leserschaft aus europäischen Freundesländern, kristallisierte sich heraus, dass es Zeit wäre auch mal ein paar Motive unserer schönen Heimatstadt zu posten, die abseits irgendwelcher Grabsteine zu finden sind. Nichts leichter als das, Platz ist mehr als genug vorhanden... in Farbe, ich geh kaputt! ;o)


So, das isses fürs erste. Sicher dümpeln noch Tonnen von Bildern auf der Festplatte vor sich hin, muss aber erst mal sichten, oder neue knipsen... mal guggn...

Passend dazu noch ein bisschen Rock & Roll aus
Drježdźany: The Lazy Boys zocken Johnny Cashs »Big River«. So klingt das also an der Elbe... ;o)


The Lazy Boys »Big River« (»Shadows«, 2010)

09.03.2012

Frauentagnachtrag ;o)

Mist! ... Da ist man mal einen Tag ohne Netz und schon hat man es verpasst, der weiblichen Leserschaft zum Frauentag zu gratulieren. Also nachträglich: alles Gute! Blumen gibt´s natürlich auch...


Und noch was zum Tanzen, ne schnuffelige Blondie-Interpretation von Johnny Cashs »Ring Of Fire«.


Blondie »Ring Of Fire« (»Roadie« Soundtrack, 1980)

25.09.2011

Rhapsody in pink (oder neongrün)

Da gibt es Statistiken, von gescheiten Leuten erstellt, die besagen, dass Deutschland beziehungsweise dessen Bürger(innen) zunehmend dicker werden.

Nun weiß man auch, dass man keiner Statistik trauen soll, die man nicht selbst gefälscht hat, doch ein kurzer Blick durch die Seitenscheibe verrät: diesmal hamse recht! Übergewicht, soweit das ohnehin schon geschundenene Auge blickt. Damit nicht genug. Seitdem die Achtziger wieder en vogue sind, halten längst vergraben gehoffte Reliquien wie Radlerhose und Leggins wieder Einzug.

Gerade jetzt, die wahrscheinlich letzten schönen, wenngleich schön in diesem Zusammenhang als relativ zu betrachten gilt, Tage des Jahres glänzen im wärmenden Sonnenschein, hat man den Eindruck, das manche(r) noch mal alles gibt, um das eigene Ego zu liebkosen oder die Umwelt zu erschrecken. Es paaren sich die giftigesten Farben vergangener Modeepochen mit teilweise tätowierten oder gepiercten Weißwürsten über dem Hüfthosensaum oder aus dem ärmellosen Shirt quellend. Wo ist eigentlich die Fashionpolzei, wenn man sie mal braucht?

Nicht nur bei der (statistisch erwiesen) immer weiter in die unförmige Breite gehenden jungen Bevölkerung, nein auch, bei denen, wo man schon aufgrund der jahrzehntelangen Lebenserfahrungen etwas mehr Sinn für Allgemeinästhetik erwarten möchte, sieht man da so allerhand Sollverbotenes. Ob nun der obercoole Macker mit Bierwampe und Fell unterm Goldkettchen oder der dreifachen Mutter in pinkfarbener Radlerhose - manches will man einfach nicht sehen. Tut weh im Gemüt oder flackert im Auge. Im schlechtesten Falle beides. Worst case scenario ist das Stichwort.

Beliebte Accesoires, neben den bereits aufgezählten, sind außerdem der am blassen Rücken hochgezerrte Stringtanga, das Zurschaustellen des verlängerten Gesäßes, vor allem bei den Herren (Maurerdekoltee nennt man das in Fachkreisen) und vor allem das Tragen von Textilien die einfach zwei Nummern für die eigentlich aktuelle Konfektionsgröße sind. Ist ja nicht so, dass es keine Klamotten gäbe; man muß den Konfirmationsfummel nicht noch zwanzig Jahre später um den Rumpf zwingen. Weniger mit Figur an sich, jedoch nicht weniger panne sind diese übergroßen Sonnenbrillen, mit denen man (oder Frau) aussieht, wie eine angriffslustige Hornisse.

Johnny Cash hatte schon Gründe für seine schlichte, schwarze Kleidung. Und der muß es wissen, der ist so lebenserfahren, dass er schon ne Weile tot ist.

Also hofft man auf einen fürhen Herbst, am besten auf einen strengen, lang anhaltenden Winter. Etwas mehr Respekt vorm Augenlicht der Mitmenschen bitte!

So, ich dreh jetzt noch ne Runde um den Block (nicht Blog, sondern so was wie New Kids On The oder Jenny From The), zur Sicherheit des eigenen, ohnehin schon getrübten, Auges mit einem nach innen verspiegelten Integralhelm. Man sieht sich... wahrscheinlich nicht. ;o)


Silicon Dream »Wunderbar« (gleichnamige Single, 1989)

29.05.2011

guckst du...

Inspiriert durch unsere liebe digitale Freundin Zaza (klicken wir alle mal hier), komme ich nicht umhin, ein hornaltes Bilderrätsel ins Bild bzw. ins Netz zu setzen.

Wir sehen links Rick Rubin, Produzent von u. a. Slayer, Beastie Boys, dem späten Johnny Cash und bedauernswerterweise der »Death Magnetic«-Pleite von Metallica und rechts ein weitverbreitetes Moped, welches in unserer ehemaligen Republk gebaut wurde.


Die Lösung ist zugegebenermaßen etwas neben der Schiene und ortographisch auch alles andere als brilli, aber der gute Wille sollte zu sehen sein. ;0)

Also, was sehen wir?

27.02.2010

Johnny Cash

Gestern, also am 26. Februar wäre Johnny Cash 78 geworden. Grund genug um ihn hier mal unterzubringen.


Dieser Tage erschien noch eine (vorläufig) letzte Platte, bestehend aus Songs, die ausschließlich mit der Akustikgitarre begleitet werden. Abgemischt wurde sie, wie alle späten Cash-Platten von Rick Rubin (obwohl dieser die letzte Metallica-Scheibe versaut hat, der Arsch!). Das ganze hört auf den Namen »American VI: Ain´t No Grave«. Sollen wirklich seine letzten Aufnahmen sein. Möglich wär´s, aber genauso wahrscheinlich wäre »American VII: Rick Rubin braucht Geld«, irgendwann... Möge er in Frieden ruhen.


Johnny Cash »Ring Of Fire« ( »Ring Of Fire« 7" Single, 1963)


Johnny Cash »Hurt« (»American IV: The Man COmes Around«, 2002)