Ein paar Bilder vom Friedhof Striesen, welche beim Sammeln von bewegtem Bildmaterial fürs nächste Projekt (ja, wird noch, dauert halt, hehe) mit abfielen. ;o)
Auch schwarzweiß, auch Friedhof, aber definitiv nicht in Striesen: Christian Mistress (haben eine neue Platte am Start, tönt angenehmst!).
Christian Mistress »Pentagram And Crucifix« (»Possession«, 2012)
Eintrag ins Brigadetagebuch: Der gestrige Streifzug durch die Dippser Heide und rund um die Malter war kalt, aber dafür lagen überall Süßigkeiten im Wald herum...
Barbarakapelle, (Barbara=Schutzpatronin der Bergleute) oder das, was nach deren Abriss 1539 durch einen diensteifrigen Bischof davon übrigblieb.
Ein Schokonager, wie man ihn desöfteren fand. Seltsam, so einen hab ich kurz vorher noch in Minimis Rucksack gesehen... Der schuldet mir noch ne Erklärung, denn ich glaub noch an den Osterhasen!
Wasndas? War der Erlöser 12 Meter groß und seine Dornenkrone entsprechend größer, als bisher angenommen? Was mit UFOs? Ein Nest eines flachbrütenden Storches? Wir werden es wohl nie erfahren...
Und noch was: irgendwann sollten wir an dieser Stelle mal ne kleine Reportage über die seltsame Art der Dauercamper und ihre Verschläge veröffentlichen. Was man da alles erlebt, muss man erstmal zu verarbeiten bereit sein... ;o)
Da hat sich Günter Grass (mit SS hinten, gelle) ja ein Ei (entschuldigense bitte das eher flache Bildnis, welches aber österlich bedingt kaum unbenutzt bleiben konnte) gelegt. Ein Gedicht über Israel, nein gegen Israel sollte es sein, geschrieben mit letzter Tinte (O-Ton des Maestros) und, kawumm, mit der Intensität eines tollwütigen Bienenschwarmes senkt sich Kritik aus allen Himmelsrichtungen auf seinen alten Schnauzbart, wer hätte das gedacht.
Was man von seinen Ansichten auch halten mag, die manch einer sicher als ganauso unnötig, wie exportierte und vom Steuerzahler teilfinanzierte Atom-U-Boote empfinden wird, interessant ist so was immer wieder, es legt das Kryptonit der deutschen Volksseele blank. Danke, Herr Grass, es gab wieder mal was zu lachen, es muss ja nicht zwangsläufig lustig sein, wir sind mit wenig zufrieden! Mahlzeit! ;o)
Nattefrost »Terrorist« (»Terrorist, Nekronaut Pt. 1«, 2005)
Schöne Feiertage zusammen! (Hätte Jesus niemand festgenagelt, hätte er nicht auferstehen können [wooaahh, ein Untoter... die beten einen Zombie an!] und es gäbe kein langes Wochenende) Man sieht sich... im Wald?! ;o)
Marduk »Jesus Christ... Sodomized« (»La Grande Danse Macabre«, 2001)
Heut mal wieder ein paar Zeilen zu einem Film. »Day Of The Dead« heißt er, ist auch schon ein bisschen älter (2008).
Es handelt sich um einen klassischen Zombiefielm welcher auf »Night Of The Living Dead« von George Romero beruhen soll. So weit so gut.
Es gibt hier und da ein paar nette Effekte, man sieht der Produktion ihr millionenschweres Budget an, besonders, wenn es brennt oder hier und da Körperteile der Zombies durch die Kulisse fliegen. Was allerdings stümperhaft wirkt, sind z. B. Autofahrten bei wechselnder Beleuchtung, bei denen die Gesichter der Insassen immer gleich von der Seite angestrahlt sind, was aber vielleicht bei dieser Art von Film nicht ganz so schwer wiegt.
Die Metzelfrequenz ist standesgemäß hoch, wie auch das restliche Tempo des Streifens. Genau dort liegt aber auch der Knackpunkt, denn der eigentliche Plot (Quarantäne nach misslungenem Experiment der US Army, yes Sir!) ist so was von flach und gibt kaum mehr als eineinhalb Erzählebnen her. Und da so wenig los ist... richtig, wird geballert und gemetzelt. Bleibt nicht mehr, als ein netter Film für zwischendurch...
Und noch was: 1. Warum können Mädchen und blasse Knaben, die noch eben gezittert haben, wie Espenlaub, auf einmal Waffen bedienen, die einen Rückschlag mit der Wucht eines Roberto Carlos Elfmeters erzeugen und mit denen der Normalverbraucher niemals umzugehen imstande wäre? und 2. Warum wurde die alte Binse, sich bei Gefahr eben nicht aufzuteilen, wieder einmal nicht erhört? Aber das nur am Rande.
Vom neuen Unleashed-Album, welches irgendwie dieser Tage erscheinen sollte, gibt es einen ersten Eindruck in Form eines YouTube-Schnipsels. Ich würde mir einbilden irgendwas von schneller, schwärzer und so weiter gelesen zu haben, während zumindest dieses Stück etwas in die Richtung des letzten Jahrtausends geht, aber wie heißt es so schön - abwarten & Met trinken! ;o)
Ein bisschen Werbung in eigener Sache und ein Querverweis zu R:K:O, der wohl überbordendsten Sammlung in Sachen C64-Remixes. Natürlich gibt es dort auch ein bisschen was vom Channel666 (keine Plattform, die wir nicht vermüllen würden!), sowie die SID-Originale.
Als da wären vom Kollegen Paradroid eine Version des Rob Hubbard-Klassikers »Lightforce« und eine weitere namens »Mind Control Part 1«, im Original von Trident. Seit vorgestern noch eine Version einer von Martin Galways »Arkanoid«-Melodien, verwurstet von Paradroids besser aussehendem Kollegen, hehe, alles als MP3 herunterlad- und millionenfach kopierbar (zum Download jeweils auf die Tracknamen klicken). Viel Spaß damit, wir hams schon drauf! ;o)
So geht das nun seit Wochen... Wegen der unnötigen Umstellung des Satellitenfernsehens von analog auf digital unkt z. B. sz-online, dass womöglich bald zehntausende ohne TV-Bild, also ihr täglich Brot wären. Nun wird´s so schlimm nicht sein, da man ja seit Ewigkeiten mit dem ewig selben Medienmantra zugeballert wird und falls doch, auch gut, man stelle sich mal vor, zehntausende hätten abends wieder vier (immerhin ca. 120 im Monat - viel mehr muss keiner arbeiten, der bei z. B. VW in der Gewerkschaft ist, hehe) Stunden mehr Zeit, sich anderen Dingen zu widmen, als vor der Glotze abzufaulen. Andererseits haben wir jetzt schon Lehrermangel, wer setzt sich da der Gefahr, noch mehr Kinder in die Welt zu setzen schon freiwillig aus? Der MDR bestimmt nicht... ;o)
Martin Denny »Love Me Tonight« (»Exotic Moog«, 1969)