20.07.2013
blubb
Ferienende, vorerst. Zurück an der Front! ;o)
Heidevolk »Het Bier Zal Weer Vloeien« (»Black Sails Over Europe«, 2009)
06.07.2013
und weg...
So... bin dann mal kurz dort, wo sich W-Lan und Hot Spot Guts Nächtle wünschen... ...und irgendwann wieder da. Bis neulich... und wie immer: bitte keine Tränen zum Abschied... es geht uns allen an die Nieren! ;o)
Equilibrium »Wurzelbert« (»Sagas«, 2008)
05.07.2013
Specht, Teil 2: Edward Snowden
Als ich gestern das Bild des Spechtes (vorhergehender Post) aus den Untiefen meiner Festplatte fischte (er begleitete einst ein Stück meines Weges auf dem Trinitatisfriedhof), war mir noch nicht ganz klar, warum ich ihn überhaupt fotografierte. Unscharf, denn so richtig still hält so ein Specht nur, wenn man ihn durch beispielsweise Anbinden fixiert und eigentlich auch aus der Themenreihe gerissen, denn ursprünglich waren die Grabsteine der Altvorderen das Objekt der Begierde.
Nun ist einer, der mit dem Schnabel Löcher in Baumrinde hackt und anschließend verdutzt dort hineinschaut weder ein Hacker, noch ein Spion aber die Parallele zu aktuellen Ereignissen scheint unübersehbar. Im Gegensatz zum Specht, dem immerhin niemand die Überflugrechte über Deutschland veweigert (und das, obwohl er den deutschen Wald malträtiert), dreht Edward Snowden immernoch auf irgendeinem Kofferband, wahrscheinlich in Moskau, seine Runden. Der gefiederte Racker scheint zu sagen: »Flieh, Edward, flieh... so lange sie dich noch lassen! (Aber komm nicht nach Deutschland, hier geben sie dir kein Asyl!)«.
Dann schiss er auf den Kopf der heiligen Maria aus Stein und flog davon. Niemand hat behauptet, das Leben wäre immer gerecht!
Mike Oldfield »Outcast« (»Guitars«, 1999)
Nun ist einer, der mit dem Schnabel Löcher in Baumrinde hackt und anschließend verdutzt dort hineinschaut weder ein Hacker, noch ein Spion aber die Parallele zu aktuellen Ereignissen scheint unübersehbar. Im Gegensatz zum Specht, dem immerhin niemand die Überflugrechte über Deutschland veweigert (und das, obwohl er den deutschen Wald malträtiert), dreht Edward Snowden immernoch auf irgendeinem Kofferband, wahrscheinlich in Moskau, seine Runden. Der gefiederte Racker scheint zu sagen: »Flieh, Edward, flieh... so lange sie dich noch lassen! (Aber komm nicht nach Deutschland, hier geben sie dir kein Asyl!)«.
Dann schiss er auf den Kopf der heiligen Maria aus Stein und flog davon. Niemand hat behauptet, das Leben wäre immer gerecht!
Mike Oldfield »Outcast« (»Guitars«, 1999)
Amen & Attack
Powerwolf haben ein neues Video, welches an dieser Stelle nicht fehlen soll. In diesem Sinne, Guts Nächtle! ;o)
Powerwolf »Amen & Attack« (»Preachers Of The Night«, 2013)
Powerwolf »Amen & Attack« (»Preachers Of The Night«, 2013)
04.07.2013
Specht, Teil 1
reingefruttelt von
Octapolis
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03.07.2013
Starless Midnight
Die drei Finsterlinge Ides Of Gemini haben ein neues Video am Start. Sehenswert. ;o)
Ides Of Gemini »Starless Midnight« (»Constantinople«, 2012)
Ides Of Gemini »Starless Midnight« (»Constantinople«, 2012)
02.07.2013
Warm Bodies
Ziemlich frisch in der Videothek steht die Zombieromanze »Warm Bodies«. Zombieromanze? Kalte Körper, warme Herzen, haha. Man kann sich von der Kategorisierung oder gerne auch von der P12-Freigabe abschrecken lassen, muss man aber nicht.
Am Anfang lernt man einen Zombie kennen, welcher, wie seine Gattung dies nun mal tut, sinnlos durch die Hallen eines Flughafens irrt. Er berichtet aus Ich-Perspektive, dass er seinen Namen vergessen hat, tot sei, aufgrund irgendeiner Epidemie an deren Ursache er sich ebenfalls nicht erinnern kann. Und er wirft die grundphilosophische Frage auf, welchen Sinn das alles hat und warum es so sein muss, wie es ist. Ein befremdlicher Anfang, denn schließlich neigen Zombies nicht zu tiefgründigen Gedankengängen.
Und wie es sich für eine amtliche Zombie-Apokalypse gehört, gibt es auch ein Camp von Überlebenden. Diese werden von Colonel Grigio (irgendwie deplaziert: John Malkovich) angeführt. Als dieser wieder mal ein kleines Kommando bewaffneter Jugendlicher, darunter seine Tochter Julie losschickt, kreuzen sich die Wege des Zombies und des Mädchens. Er verspeist das Gehirn ihres Freundes, was ihm die Möglichkeit verschafft, an dessen Erinnerungen teilzuhaben. Dann kommt es, wir ahnen es, wie es kommen muss: er sieht Julie und auf einmal übermannt es ihn, er weiß gar nicht, wie ihm geschieht - love is all around - aber er rettet sie und bringt sie zu einem alten Flugzeug in dem er haust. Dort spielt er dem verängstigten, aber dankbaren Mädel erstmal gepflegte 80er-Jahre-Platten vor. Irgendwann presst er auch ein paar Worte heraus und mit der Zeit menschelt er immer mehr, wie auch einige der anderen Zombies. Natürlich bereitet das Probleme, denn ehe der bleiche Romeo seine Julia für sich gewinnen kann sind da unter anderem noch der Colonel, sowie einige, nicht so verliebte Zombies zu überzeugen.
Klingt vielleicht übel bescheuert, aber so reizlos ist die Idee gar nicht, der Film hat durchaus seinen Reiz und ist gut in Szene gesetzt. Die Schauspieler gehen auch in Ordnung (wie gesagt, warum Herr Malkovich da mitspielen muss...). Würde nur dieser ewig hollywoodeske Mief nicht den süßlichen Duft der Verwesung so übertünchen... ;o)
The Troggs »With A Girl Like You« (1966)
Am Anfang lernt man einen Zombie kennen, welcher, wie seine Gattung dies nun mal tut, sinnlos durch die Hallen eines Flughafens irrt. Er berichtet aus Ich-Perspektive, dass er seinen Namen vergessen hat, tot sei, aufgrund irgendeiner Epidemie an deren Ursache er sich ebenfalls nicht erinnern kann. Und er wirft die grundphilosophische Frage auf, welchen Sinn das alles hat und warum es so sein muss, wie es ist. Ein befremdlicher Anfang, denn schließlich neigen Zombies nicht zu tiefgründigen Gedankengängen.
Und wie es sich für eine amtliche Zombie-Apokalypse gehört, gibt es auch ein Camp von Überlebenden. Diese werden von Colonel Grigio (irgendwie deplaziert: John Malkovich) angeführt. Als dieser wieder mal ein kleines Kommando bewaffneter Jugendlicher, darunter seine Tochter Julie losschickt, kreuzen sich die Wege des Zombies und des Mädchens. Er verspeist das Gehirn ihres Freundes, was ihm die Möglichkeit verschafft, an dessen Erinnerungen teilzuhaben. Dann kommt es, wir ahnen es, wie es kommen muss: er sieht Julie und auf einmal übermannt es ihn, er weiß gar nicht, wie ihm geschieht - love is all around - aber er rettet sie und bringt sie zu einem alten Flugzeug in dem er haust. Dort spielt er dem verängstigten, aber dankbaren Mädel erstmal gepflegte 80er-Jahre-Platten vor. Irgendwann presst er auch ein paar Worte heraus und mit der Zeit menschelt er immer mehr, wie auch einige der anderen Zombies. Natürlich bereitet das Probleme, denn ehe der bleiche Romeo seine Julia für sich gewinnen kann sind da unter anderem noch der Colonel, sowie einige, nicht so verliebte Zombies zu überzeugen.
Klingt vielleicht übel bescheuert, aber so reizlos ist die Idee gar nicht, der Film hat durchaus seinen Reiz und ist gut in Szene gesetzt. Die Schauspieler gehen auch in Ordnung (wie gesagt, warum Herr Malkovich da mitspielen muss...). Würde nur dieser ewig hollywoodeske Mief nicht den süßlichen Duft der Verwesung so übertünchen... ;o)
The Troggs »With A Girl Like You« (1966)
30.06.2013
ForeBears /// Sôl austan, Mâni vestan
Sie sehen hier einen Ausschnitt aus dem Film »ForeBears« von Marie Cachet, ihres Zeichens auch Angetraute von Varg Vikernes, welcher es sich natürlich nicht nehmen lies, gleich mal ein Album als Soundtrack zusammenzuschustern.
So weit, so produktiv. Doch leider ist das gute Stück komplett elektronisch, weshalb eigentlich nicht Burzum drauf stehen sollte. Klar, kauft ja sonst keiner... Bei aller Liebe, man kann sich das versuchen, schön zu hören, mich persönlich erinnert das an diese CDs, die beim Entspannen helfen sollen und für drei Euro in der Drogerie vertickt werden. Oder diese typischen Musikschnipsel, die man in der Standardversion von Videoschnittsoftware dabei hat. Und nicht zuletzt an Mike Oldfield, der auch ziemlich abkackte, als er seine elektronische Phase auslebte. Na ja, Kunst ist wahrscheinlich, wenn man drüber redet, hiermit geschehen...
Im Zusammenhang mit dem folkloristisch anmutetenden Bildmaterial kann man nur hoffen, dass der Meister auf seine alten Tage nicht noch seltsamer wird und einfach nur gute Besserung wünschen. ;o)
Burzum »Hid« (»Sôl austan, Mâni vestan«, 2013)
reingefruttelt von
Octapolis
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Soundtrack
29.06.2013
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