11.08.2014

Perkins´ 14

Fangen wir gleich mit dem Schlimmsten an, dem deutschen Verleihtitel, welcher »Die Brut des Wahnsinns« lautet. Hut ab, voll brilli!

Als in einem amerikanischen Kaff namens Stone Cove immer mehr Kinder (insgesamt 14) entführt werden, erwischt es auch den Sohn des Sheriffs Dwayne Hooper. Traumatisiert klammert sich dieser an die Hoffnung, dass sein Spross noch lebt. Eines schönen Tages, eher zufällig, kommt ihm der Entführer Ronald Perkins in die Quere, und, so viel kann man hier verraten, da dies nur der Anfang der Handlung ist, natürlich findet Hooper in Perkins´ Keller das mittlerweile verlassene Verlies der Kinder. Diese hat der Psychopath zu ziemlichen Irren erzogen und nun streunen sie meuchelnd durch Stone Cove.


Der Film wird in einigen Foren als Slasher behandelt, was etwas irreführend ist, eher ist er ein flotter Horrorthriller, schließlich gibt es hier nicht den einen Schlitzer, sondern eben gleich vierzehn. Die Darsteller sind für diese Art von Film gut und insgesamt unterhält der Streifen durch ein gewisses Tempo. Das einzige, was immer wieder störend ist, sind flackernde Lichter hier und da (entweder fällt der Strom aus oder eben nicht) und die Darstellung der Polizeiarbeit. So tapst der Sheriff samt seiner Taschenlampe quer über den Tatort, anstatt Verstärkung anzufordern und überhaupt, Thema Taschenlampe, es gibt ja auch Lichtschalter. Aber wenn es der Atmosphäre dient - bitte!

Erwähnenswert wäre noch, dass die Produzenten die geneigten Fans auf ihrer Homepage baten, Vorschläge zur Handlung zusammen zu tragen. Ein netter Ansatz, jedoch besteht dabei die Gefahr, dass das Ganze etwas zerfahren wirkt, was man hier und da auch merkt. Andererseits, gute Idee - kann mir jemand empfehlen, was ich heute zum Abendessen auf meine Teller lege? ;o)

Nirvana »Molly’s Lips« (»Incesticide«, 1992)

10.08.2014

klosterbergblairwitch

Midnight »You Can´t Stop Steel« (»Satanic Royalty«, 2011)

09.08.2014

Astgabeln für alle!

Long Tall Texans »No Tomorrow« (»Long Tall Texans Story«, 2003)

08.08.2014

Call Me // früher und später

The 69 Eyes »Call Me« (»Framed In Blood: The Very Blessed Of The 69 Eyes«, 2005)

Blondie »Call Me« (1980)

07.08.2014

MySpace am Arsch

Den ganz ausgeschlafenen unter Ihnen ist es vielleicht schon aufgefallen... rechterhand haben wir zwei Links weniger stehen. Die MySpace-Accounts sind gelöscht, das wurde aber auch Zeit. ;o)

Für Freunde des gepflegten LoFi-Genusses sind wir selbstverständlich weiterhin mit allen Projekten, die um den Channel666 rotieren bei allen gängigen Plattformen (z. B. Vimeo, YouTube, Soundcloud) vertreten.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! ;o)

Octapolis »Sailor´s Dance« (2012)

06.08.2014

Friedhof Lohberg, 3



Keep Of Kalessin »Against The Gods« (»Kolossus«, 2010)

05.08.2014

100 Millionen €ccle$tones bitte!

Na da wollen wir es natürlich nicht verpassen dem werten Herrn Ecclestone zur Verfahrenseinstellung zu gratulieren! Trörööö! Kann jemand nen Fuffi wechseln? ;o)

Impending Doom »Demon (Mon-)archy« (»Signum Of Hate«, 1998)

04.08.2014

BBQ 666 ;o)

Man nehme...

was Gesundes

vegetarische Spieße con carne

Runterspülmittel

Glut

die Mutter aller Grillaccessoires: Kette Licht

fertig...
aso, und natürlich anheimelnde Musik... ;o)


Angerfist »Knock Knock« (2014)

03.08.2014

Julia´s Eyes

Dieser, aus Spanien stammende (OT: »Los ojos de Julia«), 2010 veröffentlichte Film steht wahrscheinlich erstmal im Horrorregal, passt dort aber nur bedingt hin, denn, so viel sei verraten, Regisseur Guillem Morales gelingt hier mit subtilen Stilmitteln eine hervorragende Atmosphäre, sowie Spannung zu erzeugen. Dieses Werk ist keine Schlachteplatte, vielmehr ein ästhetischer Aufschnittteller, wenn wir so vergleichen wollen. ;o)



Als Julias Schwester, die wie sie an einer degenerativen Augenkrankheit litt und erblindete, scheinbar Selbstmord als Ausweg wählte, zweifelt Julia daran und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ihr läuft die Zeit in Form ihres eigenen Augenlichts allerdings davon und sie verfängt sich nach und nach in einem Netz aus Verzweiflung, da ihr scheinbar niemand glaubt, Lügen und Dunkelheit. Mehr will man eigentlich gar nicht verraten um nichts vorweg zu nehmen.

Der Streifen lebt absolut von seinen Bildern, gelungenen Farbstimmungen und dem Miterleben der Sehbeeinträchtigung der Hauptprotagonistin. Dabei bleibt es bis zum (etwas pompösen) Ende hin spannend.

Empfehlung! ;o)

Ana Curra »Es tarde para cambiar« (»Volviendo a las andadas «, 1987)

01.08.2014

Friedhof Lohberg, 2




Arkona »Zov bitvy« (»Wo slawu Welikim!«, 2005)
[Аркона »Зов битвы« (»Во славу Великим!«, 2005)]