10.07.2012

Lickanthrope


Moonspell »Lickanthrope« (»Alpha Noir«, 2012)

07.07.2012

Friedhof Leuben

Scheint echtes Friedhofswetter zu sein, komme momentan kaum hinterher, alle Bilder zu sichten, quadratisch zu schnippeln und hochzuladen. Also, weiter geht´s... ;o)

Und zwar auf den Friedhof Leuben (in Dresden, für Auswärtige sei dies erwähnt). Dieser ist einer der ältesten der Stadt, er wurde bereits 1675 angelegt. Die oben zu sehende Friedhofskapelle erhielt 1891 ihre Weihe.

Und weil alles so schön ist, kann folgerichtig nur noch Plastic Bertrand diesen Blogeintrag versiegeln. Prost Mahlzeit & schönes Wochenende zusammen! ;o)


Plastic Betrand »Bambino« (»AN1«, 1977)

06.07.2012

musikalisches Kleeblatt ;o)


Arkona »Liki Bessmertnykh Bogov« (»Goi, Rode, Goi!«, 2009)
[Аркона »Лики Бессмертных Богов« (»Гой, Роде, Гой!«, 2009)]



Mike Oldfield »Don Alfonso« (»In Dulci Jubilo (For Maureen)"«, 1975)


Ragnarok »Collectors Of The King« (»Collectors Of The King«, 2010)


Dropkick Murphys & Liza Graves »The Dirty Glass« (»Blackout«, 2003)

05.07.2012

versteinerte Vögel von Tolkewitz



Eläkeläiset »Pöpi« (»Humppakäräjät«, 2004)

04.07.2012

Equinoxe


Jean Michel Jarre »Equinoxe 4« (»Equinoxe«, 1978)

03.07.2012

Inception (was Leo und der Ulkbär gemeinsam haben)

Heute mal ein Film, der insofern exotisch an dieser Stelle sein mag, dass er kaum blutig ist. Und: Leonardo DiCaprio spielt mit. Und er kam schon in einer »Ulkbär«-Folge vor! Grund genug, ein paar Worte über »Inception« loszuwerden.


Traumlevel 3: der Ulkbär!

Die Handlung ist recht einfach erzählt. Leo und ein paar ähnlich clevere Leute sind in der Lage in Träume anderer Leute einzusteigen, diese aber auch selbst zu gestalten. So lässt es sich prima spionieren und manipulieren. Nun taucht ein Auftraggeber auf, der einen Gedanken in einem Traum eines Großindustriellen plazieren will um diesen zu einer gewissen, für den Film völlig irrelevanten Entscheidung zu bringen, welche dann natürlich seine eigene wäre. Klingt etwas verworren, fängt auch so an, aber man bekommt während des Films eigentlich alles Notwendige erklärt, um zu verstehen, wie es funktioniert mit der Traumbegehung und -entstehung.


Trailer

Natürlich hat Mr. DiCaprio auch noch ne alte Liebesgeschichte querstehen, welche das Ganze verkompliziert, dafür aber eine Studentin an seiner Seite, die anfangs keine Ahnung von der Materie hat, eine Stunde später aber klugscheißt, wie ein Vollprofi.

Interessant wird das letzte Drittel, als die Protagonisten feststellen, dass es zur Lösung ihrer Aufgabe unabdingbar sein wird (und jetzt kommt´s!) einen Traum im Traum herzustellen und dort einen weiteren Traum zu erleben. Traumlevel 3 nennt das der Kenner. Birgt natürlich gefahren, denn es wäre ja schlecht, wenn z. B. Traumlevel 3 und 1 enden würden, während der Schlafende noch in Ebene 2 festklebt - und was wäre dann mit der Realität?

Nun ja, wie soll ich sagen... Nicht schlecht, aber manchmal auch anstrengend, ich für meinen bescheidenen Teil musste mich wirklich reingucken. Lässt man sich allerdings auf die Handlung und ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten ein, so bekommt man große Bilder in völlig verschiedenen Szenarien geboten, eine Menge Kawumm dazu und unterm Strich einfach modernes Hollywood Action Kino (kam seinerzeit vielleicht auch besser auf Großleinwand, als auf DVD...).


Liaisons Dangereuses »Etre assis ou danser« (»Liaisons Dangereuses«, 1981)

02.07.2012

EM vorbei...

...wobei ja schon sehr richtig festgestellt wurde, das nach der EM vor der WM ist. War ja noch mal ein gelungener Abend, ungebrochener Wetteroptimismus zahlt sich eben aus, notfalls unterm Schirm...

So seh´n Sieger aus! Viva España!

Hatte gegen Jogis lustigen Haufen noch ganz andere Posen drauf: Italiens Balotelli. Heul doch.

Waren die Sympathien anfangs noch ziemlich verteilt, ernteten unsere Angstgegner in blau mit zunehmender Spieldauer immerhin jede Menge Mitleid. Aber wenigstens gibt es bei einem 4:0 keine ellenlangen Diskussionen über Eckenverhältnisse, mögliche Taktiktricksereien oder unentdeckte Fouls. In diesem Sinne hat wahrscheinlich Europas bestes Team gewonnen, da beißt die sprichwörtliche Maus den rotgelben Faden keinesfalls ab! ;o)

Etwas früher am Tag entdeckte ich dieses Plakat, welches an dieser Stelle natürlich einen Platz finden soll, weil ab morgen erstmal fussballfreie Zone im Blog sein soll. Wir haben sonst nicht genügend Platz, das Sommerloch mit anderem Mumpitz zu befüllen, hehe...

Einfache Message, Werbung, die anspricht. Was trinken Schweini, Poldi und Jogi eigentlich vor und nach dem Spiel? Vielleicht hätten sie es einfach mal mit Sterni probieren sollen. ;o)


Tankwart »Viva España« (»Himbeergeist zum Frühstück«, 1996)

Schlaflied


Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows »It Is Safe To Sleep Alone« (»Have You Seen This Ghost?«, 2011)

01.07.2012

Schloss Nossen, Teil 2

Heute also ein paar weitere Bilder aus dem Schloss Nossen, diesmal ausgewählte Folterinstrumente. Nebst Räubern, Wilderern und anderen Halunken wurden die Geräte vor allem dazu genutzt, vorwiegend Frauen Geständnisse zu entlocken, um sie anschließend als Hexen rechtmäßig töten zu können. Raue (Un-)Sitten damals!

Wer nicht gleich ins Turmverlies geworfen wurde, hatte die Chance auf ein nettes Einzelzimmer mit frischer Bettwäsche und 1A-Matratze.

Zeitloser Klassiker schlechthin: der Pranger.

Für kleinere Vergehen, wie Nichteinhalten der Kleiderordnung oder Trunkenheit (um nur mal zwei dem Channel666 sehr wohl bekannte Unsitten zu nennen, hehe) dachte man sich diese Gemeinheit aus. Die Schmiede hatten relativ freie Hand bei der Gestaltung idiotischer Masken, welche dann über einen bestimmten Zeitraum vom Missetäter getragen werden mussten.

Unter diesem auf den ersten Blick unspektakulär wirkenden Gitterbett wurde der Liegekomfort mittels Feuer oder sich ständig erhitzendem Wasser erheblich getrübt.

Ein weiterer Klassiker - die Streckbank. Damit sich die Verhöre nicht unnötig, hüstel, in die Länge zogen, half man mittels stacheliger Holzwalzen nach.

Richtig fies: bei dieser Einrichtung passierte nichts weiter, als das der oder dem Eingespannten Stück für Stück eine Schraube ins Genick gedrecht wurde. Irgendwann wird´s auch mal knack gemacht haben, aber bis es so weit war hat es sicher tierisch wehgetan.

Dieser Stuhl hat an Rücken- und Seitenlehnen Spitzen aus Metall. Für besondere Härtefälle wurden diese zusätzlich erhitzt.

Freut man sich doch immer wieder, in der Moderne zu leben! Und ja, als Abschlußmusik für diesen Eintrag hätte nichts besser gepasst, als Marduks »Chorus Of Cracking Necks«, aber das hatten wir schon mal... ;o)


Beherit »Pimeyden Henki« (»Engram«, 2009)

30.06.2012

Schloss Nossen

Heute, aus unserer beliebten Reihe »Kultur, Kultur: linkselbische Schlösser«, ein kleiner Ausflugstipp zum Schloss Nossen. Die Gesamtanlage wird der Renaissance zugerechnet und ist, wenn auch überschaubar in ihren Ausmaßen, sehr idyllisch und bestens in Schuß.


Auf einem Rundgang kann man einen kleinen, gediegenen Folterkeller, mit gediegenen Folterinstrumenten (ein anderes mal auch Bilder davon) besichtigen. Dort bekommt man auch einiges zum Thema Hexenverfolgung aus der umliegenden Region zu erfahren. Waren harte Zeiten...


Außerdem ist ein Kerker zu sehen, in dem ein Mitglied des Schwarzen Haufens (Räuberbande des Lips Tullian [dem Wanderer vielleicht durch den nach ihm benannten Felsen im Tharandter Wald bekannt]) gefangen gehalten wurde, wo man sich bei erfrischen kühlmuffiger Luft ein kurzes Hörspiel über die Haftbedingungen und anschließende Rechtsprechung anhören kann.


Zudem gibt es eine Bibliothek, einen Weinkeller, ein kleines Museum mit ein paar Gemälden, Kelchen und Schriftstücken, sowie eine Sonderausstellung (derzeit über adelige Frauen im späten Mittelalter) zu sehen. Von allem etwas, vor allem von nichts zu viel... ;o)


Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug (von Dresden ca. 40km entfernt [von Dresden West kürzer, hehe]) und für läppische drei Euronen bekommt man einiges zu sehen. Außerdem läßt sich das gut mit dem Kloster Altzella kombinieren, welches ebenfalls am Rande Nossens befindet und immer wieder nette Atmosphäre bietet (nur dieses Wochenende nicht, Blumen- und Gartenschau, Blech bis zum Horizont, Altersschnitt 66,6, grob geschätzt).

Mehr Fotos drinnen, draußen und drumrum demnächst. Und nun: Gintonic rein, Grill an! ;o)

PS: Hatte letztens schon ein bisschen Werbung für Jess And The Ancient Ones gemacht, warum nicht gleich nochmal (ruhig Play drücken, es handelt sich nicht um das drölfzigste Cover des Stan Jones-Klassikers...)!


Jess And The Ancient Ones »Ghost Riders« (»Jess And The Ancient Ones«, 2012)