28.06.2013

Frontpost #4: au revoir

Schon wieder daheim gelandet, wie man an der Qaudratur der Bilder unschwer erkennen kann. Ein kleines Experiment zeigte kurz vorm Verlassen der Stadt, dass...


...diese kleinen Racker und ihre Mutter ungefähr die gezeigte Menge Baguette zu verdrücken imstande sind, ohne Schinken versteht sich. Drollig auch! ;o)


Und man glaubt es kaum, der Sommerschlussverkauf hat doch noch etwas für den Verfasser ausgespuckt, eine Hose nämlich, als dieser versuchte seinen Korpus vor einem Regenschauer zu bewahren (nach bestem Wetter stürzte die Temperatur kurz auf 12°C [und wirklich nur die spärliche Sommergarderobe dabei gehabt] samt kübelweise Regen, nur um zwei Stunden später wieder alles in schwüle, sonnenerhitzte Luft zu stülpen). Auf der Suche nach einem Warmgetränk rief es hinter einer Schaufensterscheibe achetez-moi!. Einer dieser reingeschlüpft-wohlgefühlt-angesackt-Käufe. Sehr schön. Die weibliche Leserschaft wird sich sicher denken, was lurkst der, aber als männlicher Gelegenheitskonsument kennt man dieses Gefühl jedes mal nur aus blassen Erinnerungen... ;o)

Am Rande: außerdem gibt es neues Watain-Futter, zwar nur in Form eines dieser zur (Un-)Mode gewordenen Lyric Videos, aber immerhin. Und nun: schönes Wochenende allerseits! ;o)

Watain »All That May Bleed« (»The Wild Hunt«, 2013)

26.06.2013

Frontpost #3: Goethe, der Arsch

Im lesenswerten Infoblatt zum sehenswerten Strasbourg wird erwähnt, dass der olle Goethe mehrfach den Turm vom Münster hier bestieg (der war aber auch überall), um seine Höhenangst zu bekämpfen. Die Aussichtsplattform liegt fluffige 66 Meter über dem harten Pflasterstein, die gewundene Treppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie im oberen Bereich hin und wieder nach außen offen ist. Nur der Passant, die Stufen, ein Gitter und danach der freie Fall. Na schönen Dank auch!


Kann es sein, dass Monsieur Goethe zuweilen ein ganz schöner Aufschneider war? ;o)

Aktion SSV erfolglos abgebrochen. Man kennt den Klischeefranzosen: rotweiß geringeltes Hemd, Baskenmütze, Baguette unter dem linken Arm (möglichst nahe zur Achselhöhle), den Beaujolais in der rechten Hand (oder schon im Kopf), Gitanes im Mundwinkel. Wenn er sich zum Sommerschlussverkauf durch die grellen Auslagen noch grellerer Läden bewegt, ähnelt er eher der gemeinen Saatkrähe. Sowas schüchtert den feingliedrigen Geist des zartgebauten Touristen aus der ostdeutschen Provinz dann doch etwas ein. Aber Badehosen haben wir daheim auch selber. Hoffe ich.

Trust »Antisocial« (»Répression«, 1980)

25.06.2013

Frontpost #2: unquadratisch

Mist, ich hab mein Quadratischmachobjektiv nicht mit, so dass ich hier ungewohnt rechteckige Bilder posten muss. Fiel mir gestern schon unangenehm auf. ;o)


Na ja, man kann nicht alles haben. Immerhin: nachdem gestern der Draht zur Heimat gestern dank eines Unsichtbarwerdens der ICQ-Kontaktliste und anderen daraus resultierenden Unfunktionalitäten empfindlich unterbrochen wurde (danke, dass Ihr mich tatkräftig durch löschen, neu adden [adden klingt schon gesprochen bescheuert, geschrieben sieht es noch viel verschärfter aus] und andere Zauberkunststücke unterstützt habt!), geht heute wie von Zauberhand alles wieder. Wahrscheinlich hatte gerade irgendein irre wichtiger Geheimdienst (wahrscheinlich der sorbische) die Finger auf meinem Account.

Morgen ertönt hier das offizielle Horn zur Eröffnung des Sommerschlussverkaufs. Deshalb schlossen heute hier etliche Läden eher, damit das Personal noch bis tief in die Nacht die Kampfpreise auf alles stempeln kann. Und ich hätte heute beinahe die neue passende Badehose gefunden! Beinahe. Morgen aber! Und Sehenswürdigkeiten hamse ja auch noch... Wenn nur nicht alles rechteckig auf dem Rechner landen würde... ;o)

Partenaire Particulier »Jen n'oublierai jamais« (»Jeux Interdits«, 1985)

Frontpost #1: Artur

Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichte ich gestern Strasbourg. Erste Feststellung: hier ist nachmittags wohl jeder auf der Straße, nicht etwa zu Fuß, nein, mit dem Auto. Scheibe landestypisch dreifingerbreit offen, damit der blaue Dunst der französischen Fluppe etas abziehen kann. Aber genau deswegen fährt der Deutsche hier her, solch folkloristisches Treiben will man als Tourist schließlich nicht verpassen.

Der Rezeptionist des Hotels heißt Artur. Das verrät sein Schild am Polohemd. An diesem prangen auch eine britische, eine russische und eine, man glaubt es kaum, französische Flagge. Sprachbegabtes Kerlchen. Ich leiere also meinen Vers herunter. »Bonjour...« (Begrüßung in Landessprache lässt wenigstens den guten Willen erahnen), und weiter auf englisch, hier ist meine Reservierung, hab ich daheim ausgedruckt. Nach dem üblichen Frage/Antwort-Spiel (Raucher oder nicht? Was? Mit Frühstück?) werde ich den Eindruck nicht los, das der Knabe des englischen gar nicht so mächtig ist und überlege, wie es wohl bestellt wäre, wenn wir es auf russisch versuchen würden. Dann spricht er ein paar Sätze französisch mit mir, und erkennt wohl an meinen runden Augen, dass das keinen Zweck hat. Zu guter letzt ist aber alles gelungen. »This is your room.«, zeigt er den Gang hinunter, »And this your keycode.«. Sehr gut, danke Artur, Frühstück von 6.30 bis 9.30, ich weiß.


Keine Ahnung, wohin Artur nach Dienstschluß seine Freundin zum Essen ausführt, direkt neben dem Hotel gibt es schon mal typisch französische Küche. Der Burgerverkäufer spricht französisch, was eindeutig für das Lokal spricht. Bon appetit! Muss reichen für heute, ist ja schon spät.

Hypocrisy »Eraser« (»The Arrival«, 2004)

23.06.2013

BRN 2013 /// Bildernachschlag

Ist zwar schon wieder eine geschlagene Woche her, aber was soll´s - hier kommt noch ein letzter Schwung Bilder von der diesjährigen Bunten Republik Neustadt. Schönes Restwochenende noch! ;o)

Borknagar »Dauden« (»Borknagar«, 1996)

21.06.2013

Lärmbelästigung!

Warm bis heißes Wochenende, Zeit mal wieder unsortiert und unzusammenhängend ein paar Videos zu posten.

Was unbedingt sein muss, auch wenn es aussieht und klingt, wie die Münchener Freiheit auf Speed: Marius Müller-W. in seiner Tanzschuhphase! Wollte ich schon lange mal an dieser Stelle präsentieren. Schnallen Sie sich an. ;o)

Marius Müller-Westernhagen »Dass du mich verlässt« (»Stinker«, 1982)

Geht mit dem neuen, gerade heute veröffentlichten Kurzstreifen von Cradle Of Filth weiter. Dani sieht mittlerweile aus, wie er aussieht, das Corpsepainting wäre 1994 mal innovativ gewesen. Aber Hauptsache geschminkt, in natura sieht der Giftzwerg wohl noch gruseliger aus. ;o)

Cradle Of Filth »For Your Vulgar Delectation« (»The Manticore and Other Horrors«, 2012)

Dann noch was von Die Ärzte aus Berlin (aus Berlin), als sie Musik machten, die so klang, wie die Toten Hosen, als die aussahen wie die Münchener Freiheit auf Speed.

Die Ärzte »Für immer« (»Die Ärzte«, 1986)

Desweiteren haben Oake, welche am Mittwoch in der Jungen Garde zu Dresden für Sigur Rós eröffneten einen netten Kurzstreifen hergestellt.

Oake »Nihnin Ned Bargund« (»Offenbarung«, 2013)


Natürlich darf folgerichtig ein Video der Toten Hosen nicht fehlen, als diese so aussahen, wie Die Ärzte, als diese so klangen, wie die Münchener Freiheit auf Speed.

Die Toten Hosen »All die ganzen Jahre« (»Auf dem Kreuzzug ins Glück«, 1990)

Was lernen wir daraus? Kinder, keine Drogen. Und, nein, wir wollen an dieser Stelle kein Video der Münchener Freiheit posten, nicht heute und nicht morgen, auch wenn es gepasst hätte. ;o)

Schönes Wochenende zusammen und möge der Rock & Roll mit euch sein! ;o)

Totenmond »Am roten Signal vorbei« (»Auf dem Mond ein Feuer«, 2001)

20.06.2013

Sigur Rós in Dresden

Kultur, Kultur! Inmitten dieser stickigheißen Zumutung, die uns hier gerade als Sommer verkauft wird, verirrten sich Sigur Rós in die Junge Garde in Dresden um ihr, vor ein paar Tagen neu erschienenes Album »Kveikur« zu promoten. Oder um den Menschen eine Freude zu machen, oder beides.


Auf jeden Fall war es eine sehenswerte Show in anheimelnder Atmosphäre (Garde grob geschätzt ausverkauft) mit guten Lichteffekten, ner amtlichen Videoleinwand (sagt man das so, auch wenn das heute alles LEDs sind?) und einer perfekt eingespielten Band bei bestem Sound.


Da ja heutzutage ja praktisch darauf Verlass ist, am nächsten Morgen alles online vorzufinden, hat die kleine Kulturdelegation des Channel666 darauf verzichtet eigene LoFi-Aufnahmen zu machen. Und siehe da, irgendein Pfiffikus hat fast das komplette Konzert ins Netz gewuchtet...


Gerne hätte ich noch was zur Vorband gesagt, hab aber weder vor, während oder nach dem Konzert rausfinden können, wer das war... [Dank aufmerksamer Freunde der elektronischen Klangerzeugung wissen wir jetzt: es waren Oake) Sachen gibt´s... ;o)

Sigur Rós »Brennisteinn« (»Kveikur«, 2013)

18.06.2013

Hell Hath No Fury

Civet »Hell Hath No Fury« (»Hell Hath No Fury«, 2008)

16.06.2013

BRN 2013 ... Fortsetzung



Noch ein bisschen bewegte und vertonte bilder von Dré Imbičz am Freitag... und unsortierte Schnapp(s)schüsse. ;o)



Die Goldenen Zitronen »Am Tag als Thomas Anders starb«

Doom 666: BRN showdown

choose your weapon: satanic green jelly shot [rear weapon: fluppe]

 Parálisis Permanente »Todo el mundo« (»El acto«, 1982)