30.11.2009

Schlaues zum Montag

»Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.«

Mark Twain

29.11.2009

Friedhof vs. Weihnachtsmarkt

Na klar, wer sich irgendwas mit 666 nennt, treibt sich auch auf Friedhöfen rum. HUAARGH, liebe Kinderlein! Dem ist mitunter so und deshalb sollen, quasi als noch ne neue Rubrik, hier die knuffigsten Friedhoffotos zu sehen sein.

Los geht es mit ein paar Winterimpressionen vom Friedhof Tolkewitz zu Dresden.


So ein Spaziergang zu den Vorvätern ist übrigens gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, viel entspannter, als ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Habe mir gestern die Muse eingeredet, um in Dresdens Innenstadt zu gurken. Oh ha! Kulturschock, denn davor geisterte ich etwas über den Friedhof Tolkewitz (die zu sehenden Schneefotos stammen allerdings vom letzten Winter).

Schön: der kleine Markt auf dem Neumarkt, da passt die Kulisse. Über den Striezelmarkt an sich kommt man nur schwer, an Ständen stehen bleiben ist nahezu ausgeschlossen, man wird praktisch dran vorbei geschoben. Centrumgallerie zum ersten mal gesehen, nicht schlecht, kann man gratis stundenlang Rolltreppe fahren. Den Glühwein mal wieder auf der Prager Straße verzehrt, dort bekommt man sogar einen Stehtisch und passendes Wechselgeld.

Insgesamt ist man froh, wenn man es hinter sich hat... Mit Gemütlichkeit hat das alles nicht viel zu tun.

27.11.2009

Arrivederci Franz, das war dein letzter Tanz!

Schon wieder Querwerbung in eigener Sache. So brauch ich wenigstens nicht zwei mal tippen und es sieht nach mehr aus. ;o)
Franjo Jung ist soeben zurückgetreten und da er sich sowieso schon mehr als genug zum Ei machte, hat er den Titel Hupe des Monats auf unserer Heimseite dicke verdient.

Wer sieht was?

Suchbild:
Mein DD

25.11.2009

Muddi, `s Nikolasi rummelt!

...frisch gestärkt das weiße Hemd,
die Feder an den Hut geklemmt...

Na, das ist doch mal was! In Zeiten, wo der Nikolaus ein lahmer Eurojobber sein kann, den das Arbeitsamt einfach zu einem solchen erklärte, und man sich nicht sicher sein kann, ob der Weihnachtsmann nicht mal spontan den Mantel aufreißt (und wahlweise drunter nackig, drunter nackig, aber weiblich, oder gar Guido Westerwelle ist), schenkt man sich gerne mal was selbst. Gestern bestellt, heute schon zugestellt: das geniale Rummelsnuff-Album »Halt durch!«. Schön das! Und nur echt im Original...



Das Bonuslied »Schützenfest«, welches in nicht näher genannten Kreisen schon länger ein Hit ist, erhebt die Platte endgültig zum Kunstwerk. Irgendwie kam es wohl auch zu diesem ominösen Live-Mitschnitt mit den sensationellen Humppaisten aus der Hauptstadt, Die Wallerts. Wenn das mal keine sensationelle Zusammenführung dessen ist, was ich unter Kultur verstehe! ;-)



Ich sag´s ja immer: Gut, wenn ein Mann auch singen kann!

24.11.2009

Würg

Gerade beim Fotos durchstöbern gefunden... Ein Brunnen mitten in Nürnbergs schöner Altstadt. Der Franke scheint schon ein blutrünstiger Mensch zu sein.

23.11.2009

Sensationelle Enthüllung! Eeeextrablatt!

Etwas Querwerbung... Die Wahrheit, besser gesagt eine Wahrheit über Weihnachten lesen Sie auf unserer bescheidenen Heimseite! Denn, wenn der liebe Gott schon Tscheche war, MUSS sein Sohn auch einer gewesen sein!

Klick sie bitte hier!

Robert Overload

Das Wochenende ist abgehakt, damit auch die Aktivitäten der Bundesliga. Kann es sein, dass das Robert Enke Thema etwas übertrieben, will sagen pseudosensibilisiert, wird? Geht das nur mir auf den Keks?

Bei aller Tragik und davon ausgehend, dass nicht er sich, sondern die Krankheit Depression ihn in den Tod trieb, traut man sich ja kaum was anderes zu sagen, und sicherlich ist der Verlust eines Mitmenschen, Mannes, Vaters, Kollegen oder was auch immer für alle schwer. Daher habe ich nichts gegen die Gedenkminute in allen Stadien einzuwenden, auch nichts gegen die groß angelegte Gedenkfeier im 96er Stadion. Aber wer hier in den Medien alles Lobhudeleien zum besten gibt und in welch massiver Form, das ist kaum noch realitätsgerecht. Er war der beste Fussballer, den wir überhaupt hatten, der beste Mensch sowieso, und wir müssen uns jetzt endlich mal mit der Problematik auseinandersetzen, dufter Kumpel, Depression darf kein Tabuthema mehr sein, er war ja so ne knorke Type... die ganze Mannschaft hat zu Robert aufgeschaut... (Können sie jetzt noch besser, insofern sie Christen sind und an den Himmel glauben, hehe). Wer beweint die anderen 10000 (die Dunkelziffer ist sicherlich um einen erstaunlichen Faktor höher) Selbstmörder, die jährlich ihrem Dasein ein Ende setzen? Eben.

Irgendwann muss mal gut sein und, das lege ich hier schriftlich nieder, spätestens am Ende der Saison spricht keine Sau mehr über den, zugegebenermaßen wirklich bemitleidenswerten Kerl. Irgendwie sehe ich da auch eine Parallele zu Michael Jackson, die da wäre, dass beide froh sein können diesem ganzen Mist nicht bei vollem Bewusstsein beiwohnen zu müssen. Von wegen, ruhet in Frieden.

20.11.2009

Ferientipp Dolský Mlýn (Grundmühle)

Hier kann man noch ungestört entspannen.

Der älteste schriftliche Nachweis über die herrschaftliche Mühle erfolgte 1515 beim Verkauf der Herrschaft Scharfenstein durch Nikolaus III. 1743 regelte die Binsdorfer Herrschaft mit dem Müller Pohl in einem Vertrag die Reduzierung der Wasserzufuhr zum Aufschlaggraben während der Flößzeiten. Da Pohl dadurch zur Einstellung des Mühlbetriebes gezwungen war, erhielt er als Ausgleich des Recht zur Branntweinherstellung und zum Schank Binsdorfer Bieres.
So so, da gab es also Branntwein und Bier.
Die Grundmühle war Drehort des 1952 entstandenen tschechoslowakischen Märchenfilmes Pyšná princezna (Die stolze Prinzessin). Im Jahre 2008 wurde dort auch für den Märchenfilm Ztracený princ gedreht.
Weiterhin gibt es die Sage, dass bei der Dolský mlýn (Grundmühle) die Seelen des Müller und seine Ehefrau irren, weil sie ihren Sohn töteten.
Echt krass.

Musikalischer Hofabend

Kurz vor knapp, aber immerhin, noch schnell die Mitteilung, dass heute (Freitag, den 20. 11. 2009) in der Buchbar wieder mal »Musikalischer Hofabend« ist. Start ist wohl 20.00 und der Jahreszeit entsprechend wird sicherlich nicht auf dem Hof, sondern in der Buchbar an sich die Axt geschwungen. Teilnehmende Künstler entnehmen Interessierte der Ankündigung auf der hauseigenen Netzpräsenz.