10.03.2018
09.03.2018
Bannewitz, Alter Possendorfer Friedhof
Der direkt an der Kirche gelegene Teil des alten Friedhofs von Possendorf wurde Anfang des 17. Jahrhunderts eingeweiht und im 18. Jahrhundert nach Süden erweitert (von Dresden aus geguckt hinter der Kirche). Als dieser Platz nicht mehr reichte, weihte man auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Neuen Possendorfer Friedhof ein.








Auðn »Skuggar« (»Farvegir Fyrndar«, 2017)
07.03.2018
05.03.2018
School Killer
Aus dem Jahr 2001 stammt dieser Gruselfilm, er kommt aus Spanien.
Ein paar junge Menschen beschließen im Jahr 1974 ihren Abschluss in einem stillgelegten Schulgebäude zu feiern. Tun sie dann auch, Musik, Tanz, bisschen was zu trinken... bis ein Mädchen mit heftiger Kopfwunde auftaucht. Dazu noch ein Killer, der nun Jagd auf die jungen Menschen macht.
26 Jahre danach wollen drei Pärchen an eben dieser Schule ein romantisches Wochenende verbringen. Hier und da geht das Licht an und aus, schleicht ein Nachtwächter durch die verlassenen Flure und scheinbar sehen sie hier und da die Vergangenheit aufblitzen. Zudem ist einer von ihnen, Ramón, der Sohn des einzigen Überlebenden des 1974er Massakers...
Um es kurz zu machen... Hier ist nicht alles Gold, was glänzt, aber nach mehrmaligen Durchlauf dieses Streifens lässt sich sagen, dass er prima unterhält. Und spanischsprachiger Punk Rock geht immer... ;o)
Parálisis Permanente »Adictos de la Lujuria« (»El Acto«, 1982)
Ein paar junge Menschen beschließen im Jahr 1974 ihren Abschluss in einem stillgelegten Schulgebäude zu feiern. Tun sie dann auch, Musik, Tanz, bisschen was zu trinken... bis ein Mädchen mit heftiger Kopfwunde auftaucht. Dazu noch ein Killer, der nun Jagd auf die jungen Menschen macht.
26 Jahre danach wollen drei Pärchen an eben dieser Schule ein romantisches Wochenende verbringen. Hier und da geht das Licht an und aus, schleicht ein Nachtwächter durch die verlassenen Flure und scheinbar sehen sie hier und da die Vergangenheit aufblitzen. Zudem ist einer von ihnen, Ramón, der Sohn des einzigen Überlebenden des 1974er Massakers...
Um es kurz zu machen... Hier ist nicht alles Gold, was glänzt, aber nach mehrmaligen Durchlauf dieses Streifens lässt sich sagen, dass er prima unterhält. Und spanischsprachiger Punk Rock geht immer... ;o)
Parálisis Permanente »Adictos de la Lujuria« (»El Acto«, 1982)
03.03.2018
Kirkegård Tårnby
Tårnby liegt etwas südlich von Kopenhagen auf der Insel Amager. Dort macht man nicht gerade Urlaub, aber der Flughafen Kastrup ist gleich um die Ecke und falls man den Öresund zu queren gedenkt, führt der Weg ebenfalls dort vorbei.
Prominentester Name des Friedhofs ist natürlich Ove Sprogøe. Allerdings wurde er, auf eigenen Wunsch, anonym bestattet.



Fenriz' Red Planet »My Ship Sailed Without Me« (»Engangsgrill«, 2009)
reingefruttelt von
Octapolis
Labels:
Dänemark,
Fenriz,
Friedhöfe,
Kirkegård Tårnby,
Kopenhagen
01.03.2018
House - Die Schuldigen werden bestraft
Uff, was für ein hammerharter deutscher Beiname! Aus dem Jahr 2007 stammt dieser Film, der im Original schlicht und einfach »House« getauft wurde (nicht verschwägert oder verwandt mit dem 1986er Klassiker). Es existiert auch noch eine Variante als »House Of Terror«, aber das nur am Rande.
Paar Nummer eins fährt zu einer Paartherapie. Unterwegs sehen sie einen Unfall, doch der freundliche Polizist (Michael Madsen) empfiehlt ihnen eine Abkürzung. Am Ende alles unnütz, denn sie schlitzen sich an einem Haufen Schrott mitten im Wald zwei Reifen auf. Pech, wenn man nur ein Ersatzrad hat. Handyempfang gibt es natürlich auch keinen und so machen sich die zwei Verstrittenen zu Fuß auf, um inmitten spontan einsetzendem Regens, Hilfe zu finden.
Sie gelangen an ein abgelegenes Haus, das sich als Herberge herausstellt und lernen dort Paar Nummer 2 kennen, welches in Abwesenheit der Inhaber schon mal eigenmächtig eingecheckt hat. Die Wirtsleute lernen alle Beteiligten dann doch noch kennen. Eine reichlich verschrobene Herbergsmutter, deren störrischen Mann und Pete, der bekloppte, aber perfekt ins Hinterwäldlerische passende Sohn.
Das gemeinsame Abendessen gerät beizeiten aus den Fugen und zu allem Übel fordert ein Unbekannter, ihm eine Leiche bis zum Morgengrauen zu präsentieren, ansonsten murkst er eigenhändig alle ab... und das nachdem die Gastgeber samt ihrem Haus die Gäste ohnehin schon mit deren Verfehlungen im Leben konfrontieren.
Da möchte man den Protagonisten zurufen: Sorgt euch nicht, Michael Madsen ist irgendwo in der Nähe und er ist bewaffnet! Doch so einfach ist es natürlich nicht... ;o)
Also, mal das Positive voran: der Film hat über seine komplette Länge ein amtliches Tempo und zahlreiche Wendungen. Langweilig geht anders. Aber, eben jene Wendungen sind manchmal schwer nachzuvollziehen. Wähnt man sich anfangs in gediegener katholischer Backwood-Umgebung, macht die Handlung Schlenker ins Übersinnliche, ins Okkulte, bedient sich klassischer Haunted House-Momente... man wäre besser bedient gewesen auf einer Schiene zu bleiben. Dennoch (ich geb zu, bei dem bescheuerten Titel war Mr. Madsens Name das eigentliche Guckargument, denn so einer kann noch jedes Niveau auf ein Mindestmaß anheben) wird man kurzweilig unterhalten und darum soll es am Ende ja gehen... ;o)
Ministry »Twilight Zone« (»AmeriKKKant«, 2018)
Paar Nummer eins fährt zu einer Paartherapie. Unterwegs sehen sie einen Unfall, doch der freundliche Polizist (Michael Madsen) empfiehlt ihnen eine Abkürzung. Am Ende alles unnütz, denn sie schlitzen sich an einem Haufen Schrott mitten im Wald zwei Reifen auf. Pech, wenn man nur ein Ersatzrad hat. Handyempfang gibt es natürlich auch keinen und so machen sich die zwei Verstrittenen zu Fuß auf, um inmitten spontan einsetzendem Regens, Hilfe zu finden.
Sie gelangen an ein abgelegenes Haus, das sich als Herberge herausstellt und lernen dort Paar Nummer 2 kennen, welches in Abwesenheit der Inhaber schon mal eigenmächtig eingecheckt hat. Die Wirtsleute lernen alle Beteiligten dann doch noch kennen. Eine reichlich verschrobene Herbergsmutter, deren störrischen Mann und Pete, der bekloppte, aber perfekt ins Hinterwäldlerische passende Sohn.
Das gemeinsame Abendessen gerät beizeiten aus den Fugen und zu allem Übel fordert ein Unbekannter, ihm eine Leiche bis zum Morgengrauen zu präsentieren, ansonsten murkst er eigenhändig alle ab... und das nachdem die Gastgeber samt ihrem Haus die Gäste ohnehin schon mit deren Verfehlungen im Leben konfrontieren.
Da möchte man den Protagonisten zurufen: Sorgt euch nicht, Michael Madsen ist irgendwo in der Nähe und er ist bewaffnet! Doch so einfach ist es natürlich nicht... ;o)
Also, mal das Positive voran: der Film hat über seine komplette Länge ein amtliches Tempo und zahlreiche Wendungen. Langweilig geht anders. Aber, eben jene Wendungen sind manchmal schwer nachzuvollziehen. Wähnt man sich anfangs in gediegener katholischer Backwood-Umgebung, macht die Handlung Schlenker ins Übersinnliche, ins Okkulte, bedient sich klassischer Haunted House-Momente... man wäre besser bedient gewesen auf einer Schiene zu bleiben. Dennoch (ich geb zu, bei dem bescheuerten Titel war Mr. Madsens Name das eigentliche Guckargument, denn so einer kann noch jedes Niveau auf ein Mindestmaß anheben) wird man kurzweilig unterhalten und darum soll es am Ende ja gehen... ;o)
Ministry »Twilight Zone« (»AmeriKKKant«, 2018)
28.02.2018
26.02.2018
25.02.2018
Bair Witch
Siebzehn Jahre nach dem Klassiker »Blair Witch Project«, also 2016 erschien dieser dritte Teil der Reihe um die Wälder von Burkittsville. Nachdem der zweite Teil das klassische Blair Witch-Thema nur partiell bediente, fußt diese Fortsetzung wieder auf Found-Footage-Basis. Ungeschnippelt dauert die 16er-Fassung 89 Minuten.
Student James findet im weltweiten Netz Videoaufnahmen, auf denen er seine verschollene Schwester Heather (aus Teil 1) zu erkennen glaubt. Also macht er sich mit ein paar Freunden auf um, von einem einheimischen Geschwisterpaar unterstützt, die sagenumwobenen Wälder zu erforschen. Dabei wird natürlich gefilmt, bis sich die Hexe biegt - nachfolgende Blair Witch-Generationen wollen ja auch noch ihren Spaß haben.
Man sollte den Film losgelöst von seinen Vorgängern betrachten. Dafür war Teil 1 viel zu sehr Kult, Teil 2 viel zu weit weg von der eigentlichen Idee. Dieser Teil 3 ist alles in allem gut gelungen. Das Originalthema wird eben gut verarbeitet und kameratechnisch wird auch zeitgemäß einiges aufgefahren. Wenn auch die Verhaltensweisen der Protagonisten teilweise haarsträubend unlogisch sind, überträgt sich die Hektik, besonders des letzten Viertels, prima auf die geneigten Konsumenten vor den Wiedergabegeräten.
PS: Unbedingt diskussionswürdig ist auch die Szene, in der die Patientin den Baum hochkraxelt um die Drohne zu befreien. Das machen wir am Wochenende auch gern. Hier Mädchen, nimm dir eine Taschenlampe und kletter mal auf die Tanne da drüben. Lass dich von Dunkelheit, starkem Regen und der Möglichkeit, dass dir die Hexe eine klatscht nicht davon abhalten. Wir lassen dich jetzt allein... Jedes Mal ein Riesenspaß... ;o) Aber gut, wenn´s der Handlung dient...
Master´s Hammer »Fascinator« (»Fascinator«, 2018)
Student James findet im weltweiten Netz Videoaufnahmen, auf denen er seine verschollene Schwester Heather (aus Teil 1) zu erkennen glaubt. Also macht er sich mit ein paar Freunden auf um, von einem einheimischen Geschwisterpaar unterstützt, die sagenumwobenen Wälder zu erforschen. Dabei wird natürlich gefilmt, bis sich die Hexe biegt - nachfolgende Blair Witch-Generationen wollen ja auch noch ihren Spaß haben.
Man sollte den Film losgelöst von seinen Vorgängern betrachten. Dafür war Teil 1 viel zu sehr Kult, Teil 2 viel zu weit weg von der eigentlichen Idee. Dieser Teil 3 ist alles in allem gut gelungen. Das Originalthema wird eben gut verarbeitet und kameratechnisch wird auch zeitgemäß einiges aufgefahren. Wenn auch die Verhaltensweisen der Protagonisten teilweise haarsträubend unlogisch sind, überträgt sich die Hektik, besonders des letzten Viertels, prima auf die geneigten Konsumenten vor den Wiedergabegeräten.
PS: Unbedingt diskussionswürdig ist auch die Szene, in der die Patientin den Baum hochkraxelt um die Drohne zu befreien. Das machen wir am Wochenende auch gern. Hier Mädchen, nimm dir eine Taschenlampe und kletter mal auf die Tanne da drüben. Lass dich von Dunkelheit, starkem Regen und der Möglichkeit, dass dir die Hexe eine klatscht nicht davon abhalten. Wir lassen dich jetzt allein... Jedes Mal ein Riesenspaß... ;o) Aber gut, wenn´s der Handlung dient...
Master´s Hammer »Fascinator« (»Fascinator«, 2018)
24.02.2018
Unser Song für Lissabon
Alle Jahre wieder... der Eurovision Song Contest kommt, früher oder später. Wie seit einigen Jahren wieder üblich geworden, wählt das öffentlich rechtliche Fernsehen an einem unscheinbaren Donnerstag, unter Zuhilfenahme einer Fachjury und des blitzgescheiten TV-Publikums, jemanden, der das Ganze dann in zählbare Punkte beim Finale am 12. Mai ummünzen kann.
Der Kandidat dieses Jahr, nach Auszählung aller beteiligten Stimmen, heißt Michael Schulte. Ich sag mal nichts weiter dazu, is´ so schon schwer genug. Außer: halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen, Alter! ;o)
Michael Schulte »You Let Me Walk Alone« (2018)
Der Kandidat dieses Jahr, nach Auszählung aller beteiligten Stimmen, heißt Michael Schulte. Ich sag mal nichts weiter dazu, is´ so schon schwer genug. Außer: halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen, Alter! ;o)
Michael Schulte »You Let Me Walk Alone« (2018)
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