12.09.2014

20 Jahre »The Shadowthrone«

Genau heute vor 20 Jahren veröffentlichten Satyricon »The Shadowthrone«. Also ein guter Tag, um diesem Klassiker des Schwarzmetalls mal wieder in voller Länge zu lauschen und ihn gebührend zu feiern!

Satyricon »Dominions Of Satyricon« (live, 2000)

Eröffnet wird die Langrille, die damals schon musikalisch viele spätere Trademarks der Band vereinte, mit einem knackigen, von einem offenbart schlechtgelaunten Satyr dem geneigten Hörer entgegengeschmetterten »Kampen mot Gud og hvitekrist er igang!« (sinngemäß »Der Kampf gegen Gott und Christus ist im Gange!«) eröffnet. Zeitgeist vom Feinsten. ;o)

Der erste Track, der mir persönlich zu Gehör kam war »Vikingland«, der vollendet formschöne Bastard aus Bathory-artigem Wikingersoundtrack und dem, was den Black Metal damals ausmachte und Satyricon heute noch ausmacht. Pure Perfektion!

Satyricon »Vikingland« (»The Shadowthrone«, 1994)

Und lässt man mal die Sonnenbrillen-, Frisuren- oder auch Winzereskapaden des Maestros Satyr außer Acht, so manifestierten Satyricon damals ihren ureigenen Sound und waren für die Emanzipation der sogenannten zweiten Welle des Black Metal (wenngleich ich bei dieser Phrase immer so einen leichten Würgereflex verspüre) essentiell.

Oder, wie es am Ende, quasi als Schlußakkord, von »The King Of The Shadowthrone« in Granit gemeiselt wurde:

I am spirit
I am stone
And I am immortal

Amen! ;o)

Satyricon »The King Of The Shadowthrone« (»The Shadowthrone«, 1994)

10.09.2014

► Bullet // Riding High

Bullet »Riding High« (»Storm Of Blades«, 2014)

08.09.2014

Monster Shark

Der Hai an sich hat es wahrlich nicht leicht, schon gleich gar nicht im Film, wird er dort eigentlich immer dazu verdammt, der Bösewicht zu sein. Das ist, der Name ist Programm, bei dieser italienisch-französischen Koproduktion (Originaltitel: »Shark rosso nell'oceano«, alternative Titel »Der Monsterhai«, »Apocalypse dans l'ocean rouge«, »Devil Fish«, huaaah!) aus dem Jahre 1984 nicht anders.



Vor der Küste Floridas werden hier und da verstümmelte Leichen aus dem Wasser geborgen. Eine Meeresbiologin und ein Techniker machen sich auf die Suche nach der Ursache. Doch finstere Schurken versuchen zu verhindern, dass der namensgebende Hai gefunden wird und sie haben ihre Gründe.

Das Ganze wirkt bemüht, mehr aber auch nicht. Endgültig in die B-Schiene wird dieser Streifen u. a. dadurch gedrückt, dass man den Hai praktisch nie zu Gesicht bekommt. Ein Blick aus (!) seinem Schlund hier, ein bisschen Gewaber da - mehr ist nicht drin. Und der Vorspann ist so was von 1984, man hält es kaum aus vor Begeisterung. Bleibt unterm Strich recht unspektakuläre Unterhaltung, wenn man alle anderen Filme schon gesehen hat. Außerdem lernt man durch solche Machwerke erst den Wert liebevollerer (meist modernerer) Produktionen dieses Genres zu schätzen. ;o)

The Proclaimers »King Of The Road« (»King Of The Road« EP, 1990)

07.09.2014

► Digital 21 vs Ana Curra // Arrebato

Digital 21 vs Ana Curra »Arrebato« (»Digital 21 vs Ana Curra«, 2011)

05.09.2014

kaputte Scheibe

Calva Y Nada »Días felizes« (1991)

04.09.2014

I Am The Mainstream Wizards

Wer hätte das vor 20 Jahren (genau damals erschien »In The Nightside Eclipse«) mal gedacht... Mittlerweile konnte man schon bei Arte nen kompletten Emperor-Gig am Bildschirm miterleben. Die Zeiten ändern sich offenbar. ;o)

Emperor »I Am The Black Wizards« (live @ Wacken, 2014)

02.09.2014

Sharknado

Freunde des gepflegten Knorpelfischfilms wissen um die Artenvielfalt der Haie. Wir kennen Monsterhaie, Sandhaie, auch Schneehaie, sogar Geisterhaie. Die hier verfilmten Biester sind gar nicht so spektakulär in ihrer Art, aber nicht minder gefährlich, denn ein gewaltiger Tornado reißt sie in die Luft und somit auch nach Los Angeles. Klingt abgefahren? Ist es! 86 Minuten (16er-Freigabe) beste Unterhaltung.

Fin betreibt eine gemütliche Bar am Strand von L. A., in der sich der gemeine Surfer nach dem Surfen noch niederlässt. Als ein Tornado tausende von Haien und Unmengen von Wasser in die Stadt wirbelt, macht sich der Barbesitzer zusammen mit seiner Angestellten, einem Kumpel und einem halbbesoffenen Altsurfer auf, um seine Familie zu retten. Überall Wasser (welches sich manchmal entgegen physikalischer Grundgesetze zu bewegen scheint) und eben Haie! Auf der Straße, in der Wohnstube, gefährlich nach am Hubschrauberrotor - einfach überall. So viel zur Handlung...



Der Film macht Spaß, wenn er auch etwas bekloppt ist, aber wer so was guckt, will das auch... Einziger Meckerpunkt war in unserer gemütlichen Runde, dass man die Wetterwechsel gründlich versaut hat. Wenn schon das Wetter ausschlaggebend für die Handlung ist, dann sollte man nicht vor dem Schnitt prasselnden Regen und nach dem Schnitt trockenen Asphalt sehen. Oder von der einen Seite Schatten, von der anderen keine Sonne usw., aber wer wird denn kleinlich sein...

Der Film entstand 2013 und der SyFy Channel machte wohl 2 Millionen Dollar dafür locker. Beim Videoverleih des Vertrauens steht so was natürlich im Horrorregal, wenngleich der Schwerpunkt hier eher auf Action liegt. Wem das Gesicht des Fin bekannt vorkommt, es handelt sich um Ian Ziering, der seinen Einstand beim Haifilm seinerzeit bei Beverly Hills 90210 feierte, aber das nur am Rande. Außerdem zeigte der Sender Tele5 den Streifen im Rahmen einer Reihe Die schlechtesten Filme aller Zeiten, was fast schon eine Empfehlung ist... ;o)

Aso, n bisschen Soundtrack noch... ;o)

Quint »(The Ballad Of) Sharknado« (»The E. P.«, 2013)

01.09.2014

...

Rotting Christ »Rusalka« (»Kata Ton Daimona Eaytoy«, 2013)
[Rotting Christ »Русалка« (»Κατά τον δαίμονα εαυτού«, 2013)]

31.08.2014

The Haunting Of Whaley House

Da wir gerade bei Filmen mit Haunting im Titel sind, wollen wir uns heute mal »The Haunting Of Whaley House« widmen.

Penny führt Touristen durch Amerikas schlimmstes Geisterhaus, glaubt jedoch selbst nicht an diesen Spuk und geht dementsprechend unerschrocken damit um. Doch als sie ihre Freunde und zwei Geisterfreaks nachts durch das Haus führt, ändert sich das natürlich schlagartig. Das ist im Groben die Handlung...



Wer sich tierisch dafür interessiert, wie man für zwölf Dollar fuffzich nen Gruselfilm produziert, der kann hier was lernen: spart an den Schauspielern, spart an der Kulisse, kauft möglichst kleine Taschenlampen und wenn ihr alles beisammen habt geht ihr dem geneigten Zuschauer mit dümmlichen Dialogen oder einer afroamerikanischen Uri Geller-Ausgabe auf den Sack, welcher man sekündlich den Obergeist an den Hals wünscht.

Es gibt Filme, die sind von Anfang an thrashig produziert, doch ich denke, hier wurde etwas anderes versucht - was aber so was von dünn in die Hose ging. Daher die Empfehlung: verbringt die knapp 90 Minuten mit was Schönerem (und wem doch nichts besseres einfällt: der Film ist in voller Länge online [u. a. bei YouTube]) verfügbar.

Ton Steine Scherben »Der Turm stürtzt ein« (»IV«, 1981)

30.08.2014

granitbrüchiges, Teil 2




Gewaltakustik »Halluzinogen« (»Schmerzwerk«, 2003)