07.10.2017

Hauptfriedhof Mannheim // grün



gelb // rot

Beherit »Pagan Moon« (»Engram«, 2009)

05.10.2017

Piranhaconda

»Sie schießen uns in den Arsch!« - »Wenn sie uns in den Kopf schießen, sind wir tot!«. Wer solche Dialoge für Rettungsboote der untergehenden Weltliteratur hält, sollte sich dringend »Piranhaconda« reinpfeifen. Freunde des gefräßigen Haustiers ohnehin.

Professor Lovegrove (passt mit Strohhut stilecht in die Kulisse: Michael Madsen) reist auf eine hawaiianische Insel, um dort ein Zwitterwesen aus Piranha und Anaconda (Originalton: »ein Gen-Freak«) zu finden, eine Suche, die schon seinen Vater das Leben kostete. Er kann ein Ei der Spezies ergattern, seine Begleiter gehen dabei drauf. Die Viecher sind amtlich große Schlangen, können auch Hubschrauber abstürzen lassen, logisch.



Weit kommt er nicht, denn er wird von einer Bande entführt, die für seine Freilassung Lösegeld fordern will. Seine Warnungen vor den Monstern (es sind natürlich zwei, Mama und Papa) schlagen die Banditen flockig in den Wind. Übrigens, manchmal kommen einem Namen bekannt vor, man findet nur nicht die richtige Assoziation - die blonde Gangsterbraut ist Rachel Hunter, die Ex von keinem Geringeren als Piranharod Stewart. ;o)

Desweiteren befindet sich noch eine Filmcrew auf der Insel. Diese versucht einen B-Movie im B-Movie zu drehen. Natürlich werden auch sie gefangen genommen. Als dann alle Rollen klar verteilt sind, erkennen alle, dass sie ernsthaft in der Tinte sitzen und so rotieren dank Monsterschlange die Jäger und Gejagten durch den Dschungel, es wird geschossen, geblutet und gebissen, was das Zeug hält.

Da der Film aus dem Jahr 2012 stammt und beim Sender SyFy urausgestrahlt wurde, wird eine gewisse Grundqualität auch nicht unterschritten. Der Film ist so B-Kategorie, das hätte man gar nicht besser machen können. Kulisse schön, Typen wie ein Mr. Madsen reißen es eh immer raus und die Piranhacondas können sich auch halbwegs sehen lassen (und das tun sie öfter, haben ja Hunger). 86 Minuten kurzweiliger Naturspaß für die ganze Familie! ;o)

Spinnerette »Baptized By Fire« (»Spinnerette«, 2009)

04.10.2017

Grabplatte verrutscht: Die Rückkehr des Wolle P.

Wir können ja nicht einfach so jeden noch so preiswerten Zombiefilm an dieser Stelle besprechen und dann das folgende Jahreshighlight verrauchen lassen... darauf hat die Welt gewartet: Wolfgang Petry ist zurück! Freundschaftsbänder und Locken sind ja schon lange ab, nun erfreut er die hungrige Meute unter dem wirklich sensationellen Pseudonym Pete Wolf mit frischen Hits. Englischsprachig - die Welt ist nicht genug! Darauf einen Asbach Uralt! ;o)

Pete Wold Band »Girl Crush« (»Happy Man«, 2017)

03.10.2017

Hauptfriedhof Mannheim // gelb



Die Schönheit der Stadt Mannheim erschließt sich wohl nur den Mannheimern selbst, aber wie so oft, wenn das Touristenauge etwas malträtiert zur Seite rollt: der Gang auf den Friedhof lohnt fast überall. In diesem Falle ging es auf den 1842 eingeweihten Hauptfriedhof. Ideal für Freunde der gepflegten Grabkultur - direkt daneben befindet sich auch noch der jüdische Friedhof, dem wir uns ein anderes Mal widmen...



grün // rot


Kite »Demons & Shame« (2017)

▶ Clan Of Xymox // Louise

Clan Of Xymox »Louise« (1986)

zum Tag der deutschen Einheit

So, da haben wirs geschafft, Kinners! 27 Jahre einig Vaterland. Und alle machen mit. Rheinland küsst Bremen. Brandenburg schwenkt Niedersachsen-Fähnchen. Hessen kratzt Sachsen am Sack. Bayern wird Meister. Berlin winkt Hamburg und überhaupt: Friede, Freude, Eierkuchen. Ist das nicht schön? Darauf erhebe ich das Glas!

Schönen, heute speziellen Gruß an die Leute, die das sonst nicht hätten lesen können, oder umgekehrt... Ihr wisst schon, wer sich angesprochen fühlt und so... Fuss vor, keine Tränen! ;o)

Purgen »Russya« (»God Of Slaves«, 2010)
[Пурген »Русiя« (»Бог рабов«, 2010)]

02.10.2017

Blaues Wunder adé



Sie erinnern sich noch an die Eichhörnchen Purzel & Pupsi? Nein? Ich auch nicht. Trotz allem sprachen sie heute im Traum, ich glaube, während der Siesta zu mir. Faselten wild umher. Das Blaue Wunder (für unsere zugereisten Patienten: alterwürdige Brücke zu Dresden) müsse weg! Die Hufeisennase (für unsere z. P.: drolliges Fledermäuslein, dessen tapsiges Flugverhalten fast den Bau einer anderen Dresdener Brücke verhinderte) kann nicht mehr kacken, hat Verstopfung. Und weil sie deswegen oft die Augen zusammenkneift, brettert sie voll gegen die fiese Stahlkonstruktion. Deshalb muss die weg. Ich sag: »Purzel, Pupsi, wollen wir dem Fledermäuslein nicht was Abführendes verabreichen? Dann kackt es und die Buslinie 61 kann weiterhin die Bürger außer Landes bringen...«. Da explodierte Pupsi und Purzel verwandelte sich in Uli Potofski. Dann klingelte der Wecker.

Moral von der Geschicht? Vermutlich keine. Außer vielleicht: lutscht keine Eichhörnchen! ;o)



Ninja Dolls »You´re A Monster« (»D. I. Y.«, 2010)

▶ Kadavar // Tribulation Nation

Kadavar »Tribulation Nation« (»Rough Times«, 2017)

30.09.2017

Nikolaifriedhof Bautzen - drei



Heute ein dritter und vorerst letzter Schwung Bilder vom Bautzener Nikolaifriedhof. Ein schönes Exemplar mit sehr eigener Atmosphäre...



eins // zwei

Satyricon »To Your Brethren In The Dark« (»Deep Calleth Upon Deep«, 2017)

29.09.2017

▶ Samael // Black Supremacy

Samael »Black Supremacy« (»Hegemony«, 2017)