31.10.2017
Bier her, oder Saures! ;o)
So, liebe Kinderlein, der Onkel Octa wünscht euch ein oberfinsteres Halloween! ;o)
Jyrki 69 »Last Halloween« (»Helsinki Vampire«, 2017)
30.10.2017
27.10.2017
Alter Annenfriedhof Dresden, 1. Teil
In der Dresdener Südvorstadt (Haupteingang Chemnitzer Straße) finden wir den alten Annenfriedhof. Der moderne Bau der 2009 eingeweihten Friedhofskapelle lädt nicht gerade zum Betreten ein - aber es lohnt sich. Wir finden gerade im hinteren Teil recht opulent ausgestattete Gräber. Neben diesem und dem Neuen Annenfriedhof an der Kesselsdorfer Straße gab es vormals einen allerersten Annenfriedhof, der aber Anfang des 19. Jahrhunderts geschlossen wurde. Daher ist oft von drei Annenfriedhöfen die Rede...
OAKE »Hélicorde« (2016)
25.10.2017
23.10.2017
Madison County
Schon das Cover, Mann mit Schweinsmaske und Beil, sowie der Untertitel You´re not welcome here lassen erahnen, wohin das Schweineschwänzchen sich hier kringelt. Backwood-Unterhaltung, USA, 2011, 85 Minuten Spiellänge. Nur beste Argumente.
Eine Gruppe junger Leute macht sich auf nach Madison County, um einen dort lebenden Autoren zu treffen und über sein Buch zu interviewen, in dem er einen Serienkiller aus MC porträtierte. Klopf, Klopf - natürlich treffen sie ihn nicht. Dafür düster dreinblickende Einheimische. Und den Killer mit der Schweinskopfmaske...
Das ist im Grunde schon die Handlung. Klingt vielleicht knapp, ist aber lehrbuchmäßig das, was man für diese Art Film braucht. Am Ende kommt es auf die Umsetzung an und die ist echt gut gelungen. Vergessen wir nicht, dass wir uns hier in feinster B-Kategorie bewegen. Dafür sind die Schauspieler, die Dialoge, der Killer und auch die Umgebung (meistens trügerischer Sonnenschein in schnuffeliger Natur) wirklich gelungen. Auch lässt man die Protagonisten hin und wieder mal was richtig machen (zweiter, dritter oder bedarfsweise vierter Schlag aufs Köpfchen des Killers, dann Waffe mitnehmen, statt liegenlassen usw., was immer das nutzt ist die andere Frage, hehe)...
Kurzum: Kann man echt so machen! ;o)
Mantar »Era Borealis« (»Ode To The Flame«, 2016)
Eine Gruppe junger Leute macht sich auf nach Madison County, um einen dort lebenden Autoren zu treffen und über sein Buch zu interviewen, in dem er einen Serienkiller aus MC porträtierte. Klopf, Klopf - natürlich treffen sie ihn nicht. Dafür düster dreinblickende Einheimische. Und den Killer mit der Schweinskopfmaske...
Das ist im Grunde schon die Handlung. Klingt vielleicht knapp, ist aber lehrbuchmäßig das, was man für diese Art Film braucht. Am Ende kommt es auf die Umsetzung an und die ist echt gut gelungen. Vergessen wir nicht, dass wir uns hier in feinster B-Kategorie bewegen. Dafür sind die Schauspieler, die Dialoge, der Killer und auch die Umgebung (meistens trügerischer Sonnenschein in schnuffeliger Natur) wirklich gelungen. Auch lässt man die Protagonisten hin und wieder mal was richtig machen (zweiter, dritter oder bedarfsweise vierter Schlag aufs Köpfchen des Killers, dann Waffe mitnehmen, statt liegenlassen usw., was immer das nutzt ist die andere Frage, hehe)...
Kurzum: Kann man echt so machen! ;o)
Mantar »Era Borealis« (»Ode To The Flame«, 2016)
22.10.2017
Gotta Gotta Gotta Go! (русский стиль)
Wochenende... tun wir was für die Hüftgelenke... Shake the Tanzbein! (Das Original von Agnostic Front kennen hoffentlich alle aus dem Konfirmationsunterricht) ;o)
21.10.2017
Das Ende der sächsischen Seebestattung
Da ist der sächsische Ministerpräsident und Landesvati Stanislaw Tillich also zurückgetreten. Einfach so. Verzichtet künftig auf schöne Reisen (immer, wenn´s mal nach Ärger roch war er in Asien um neue Kontakte zu knüpfen, damit wir morgen auch noch Peking-Ente auf dem Tisch haben, so konnte man zumindest manchmal vermuten). Verkrümelt sich zurück in die Lausitz, wo zwar kein Pfeffer wächst, aber immerhin der gediegene Ruhestand winkt.
Ein älterer Mitsachse versicherte mir einmal, nach unbestimmtem Glühweingenuss, glaubhaft, dass früher nach vollbrachtem Dienst an der Gemeinschaft die sächsischen Oberhäuptlinge in ein Ruderboot gewuchtet wurden, darauf die Ruder über Kreuz zusammengebunden und an einem Brückenpfeiler zerdeppert wurden, alsdann das Boot angezündet wurde und man winkend und Glühwein saufend hinterher blickte, wie Wasserfahrzeug und Volksvertreter die Elbe herunterschipperten. Muss doch schon ziemlich lange her sein. Heute treten sie zurück. Unsere Gesellschaft hat eben doch ein bisschen humane Entwicklung erfahren. Danke dafür, Stani! ;o)
Satyricon »To Your Brethren In The Dark« (»Deep Calleth Upon Deep«, 2017)
Ein älterer Mitsachse versicherte mir einmal, nach unbestimmtem Glühweingenuss, glaubhaft, dass früher nach vollbrachtem Dienst an der Gemeinschaft die sächsischen Oberhäuptlinge in ein Ruderboot gewuchtet wurden, darauf die Ruder über Kreuz zusammengebunden und an einem Brückenpfeiler zerdeppert wurden, alsdann das Boot angezündet wurde und man winkend und Glühwein saufend hinterher blickte, wie Wasserfahrzeug und Volksvertreter die Elbe herunterschipperten. Muss doch schon ziemlich lange her sein. Heute treten sie zurück. Unsere Gesellschaft hat eben doch ein bisschen humane Entwicklung erfahren. Danke dafür, Stani! ;o)
Satyricon »To Your Brethren In The Dark« (»Deep Calleth Upon Deep«, 2017)
20.10.2017
Friedhof Glaumbær
Heute machen wir uns auf den Weg nach Glaumbær in der Gemeinde Skagafjörður, Island. Das Örtchen Glaumbær hat nebst einem Hotdog- & Kaffeewagen vor allem Torfhäuser, die zusammen ein Freiluftmuseum ergeben. Daran grenzt der kleine Friedhof, stilecht mit einer Friedhofsmauer aus Torf und einer 1926 fertigglstellten Holzkirche.
19.10.2017
18.10.2017
Junkyard Dog
Auch eher rar: ein Film dessen Titel in der deutschen Version weder verändert wurde, noch einen dummätzenden Beinamen verpasst bekam. Wurde dem so wenig Aufmerksamkeit zuteil, oder ist er künstlerisch so wertvoll, dass sich das niemand wagte? Gut 90 Minuten später weiß man mehr...
Zuerst lernen wir Audra kennen, die mit ihrem gelben VW Käfer auf dem Weg zu einer Halloween-Party ohne Sprit mitten in der finsteren Einöde liegen bleibt. Audra wiederum lernt hier einen freundlichen jungen Mann kennen, der mit seinem Abschleppwagen daherkommt und ihr Hilfe anbietet. Natürlich stellt sie bald fest, dass sie sich getäuscht hat und landet in einem unterirdischen Verlies ihres Retters. Dieser vergewaltigt seine Opfer und wenn er genug von ihnen hat, landen sie in der Pfanne. Komplett kaputt im Kopf, der Mann. Einzig zu seinem Hund ist er gut, füttert ihn stets mit Fleisch... Hoffnung naht durch eine abgebrühte FBI-Agentin, die allerdings auch die die Fänge des Killers gerät.
Also, ich sag´s mal so: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, alte Binse, aber an dieser Stelle wahr. Leider verpasst der Film, seine Charaktere besser vorzustellen. Das der Killer nicht alle Latten am Zaun hat (dafür mit seinem ewigen Glotzfroschblick völlig fehlbesetzt ist), ist schon klar, aber die anderen Personen haben keine Tiefe. Und die Ausleuchtung und Dialoge sind teilweise gruslig. Den Vogel schießt allerdings der höllendämlich in die Handlung integrierte Sheriff ab. Und alleine wegen einem Hund wird den Film auch niemand sehen wollen...
Selofan »Βραχυκύκλωμα« (»Ciné Romance«, 2017)
Zuerst lernen wir Audra kennen, die mit ihrem gelben VW Käfer auf dem Weg zu einer Halloween-Party ohne Sprit mitten in der finsteren Einöde liegen bleibt. Audra wiederum lernt hier einen freundlichen jungen Mann kennen, der mit seinem Abschleppwagen daherkommt und ihr Hilfe anbietet. Natürlich stellt sie bald fest, dass sie sich getäuscht hat und landet in einem unterirdischen Verlies ihres Retters. Dieser vergewaltigt seine Opfer und wenn er genug von ihnen hat, landen sie in der Pfanne. Komplett kaputt im Kopf, der Mann. Einzig zu seinem Hund ist er gut, füttert ihn stets mit Fleisch... Hoffnung naht durch eine abgebrühte FBI-Agentin, die allerdings auch die die Fänge des Killers gerät.
Also, ich sag´s mal so: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, alte Binse, aber an dieser Stelle wahr. Leider verpasst der Film, seine Charaktere besser vorzustellen. Das der Killer nicht alle Latten am Zaun hat (dafür mit seinem ewigen Glotzfroschblick völlig fehlbesetzt ist), ist schon klar, aber die anderen Personen haben keine Tiefe. Und die Ausleuchtung und Dialoge sind teilweise gruslig. Den Vogel schießt allerdings der höllendämlich in die Handlung integrierte Sheriff ab. Und alleine wegen einem Hund wird den Film auch niemand sehen wollen...
Selofan »Βραχυκύκλωμα« (»Ciné Romance«, 2017)
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