10.09.2017
erzgebirgische Volkskunst
An so einem Wochenende im Erzgebirge gibt es allerhand zu entdecken, was das Auge des Zugereisten verwundert oder amüsiert. Ein kleiner Auszug.
Und, Eintrag ins Brigadetagebuch: Parkt eure deutschen Fahrzeuge nie dort, wo deutsche Demonstranten eine Demo zur Erhaltung deutscher Werte angemeldet haben, sonst kommt das deutsche Ordnungsamt und ihr kommt alle in die Hölle! ;o)
Erzgebirgsmusik!
Eminenz »Jesus Wept Nevermore« (»Exorial«, 1994)
08.09.2017
Ouija 2 - Ursprung des Bösen
Teil zwei der Ouija-Reihe wurde 2016 produziert. Der deutsche Zusatz entspringt diesmal nicht ideenlosen Cerebra einheimischer Verleihfirmen, sondern ist schlicht die Übernahme des englischen Originals »Ouija: Origin Of Evil«.
Die verwitwete Alice zieht den Leuten Geld aus der Tasche, indem sie mit recht einfachen Tricks Seancen abhält. Zum Beschiss gehören ja immer zwei (einer, der es tut, sowie jemand, der sich bescheißen lässt) - am Ende hilft es allen - Alice, um sich und ihre zwei Töchter Lina und Doris über Wasser zu halten, den Kunden, weil sie so den Verlust eines lieben Menschen besser verarbeiten zu können. Oder eine Win/Win-Situation, wie wir Tschechen zu sagen pflegen... ;o) Eines Tages kauft sie ein Ouija-Brett, um damit ihre Performance aufzupeppen. Falscher Fehler, denn die kleine Doris nimmt tatsächlich Kontakt zum Reich der Geister, wo auch Daddy den mittlerweile zweiten Wohnsitz hat, auf. Von da an geht es natürlich rapide abwärts auf der Gemütlichkeitsskala und Schuld daran ist immer wieder das verfluchte Ouija-Brett...
Man sieht der Produktion an, dass sie mit einem ordentlichen Budget und Leuten, die ihr Handwerk verstehen, umgesetzt wurde. Bis auf wenige Spezialeffekte (auf Blut wird verzichtet) zieht der Film seine Atmosphäre aus subtilem Grusel, wie auftauchende Geister oder dem Mitfiebern mit der kleinen Hauptprotagonistin, beziehungsweise deren merkwürdigen Verhaltensweisen. Insgesamt gute Unterhaltung, kleine Längen kann man Dank der soliden Grundqualität locker verschmerzen.
Noch was zum Soundtrack: Wem das Lied aus dem Trailer gleich bekannt vorkommt... es sind Herman´s Hermits mit ihrem Knieschwinger »I´m Into Something Good«. ;o)
Herman´s Hermits »I´m Into Something Good« (»Herman´s Hermits«, 1965)
Die verwitwete Alice zieht den Leuten Geld aus der Tasche, indem sie mit recht einfachen Tricks Seancen abhält. Zum Beschiss gehören ja immer zwei (einer, der es tut, sowie jemand, der sich bescheißen lässt) - am Ende hilft es allen - Alice, um sich und ihre zwei Töchter Lina und Doris über Wasser zu halten, den Kunden, weil sie so den Verlust eines lieben Menschen besser verarbeiten zu können. Oder eine Win/Win-Situation, wie wir Tschechen zu sagen pflegen... ;o) Eines Tages kauft sie ein Ouija-Brett, um damit ihre Performance aufzupeppen. Falscher Fehler, denn die kleine Doris nimmt tatsächlich Kontakt zum Reich der Geister, wo auch Daddy den mittlerweile zweiten Wohnsitz hat, auf. Von da an geht es natürlich rapide abwärts auf der Gemütlichkeitsskala und Schuld daran ist immer wieder das verfluchte Ouija-Brett...
Man sieht der Produktion an, dass sie mit einem ordentlichen Budget und Leuten, die ihr Handwerk verstehen, umgesetzt wurde. Bis auf wenige Spezialeffekte (auf Blut wird verzichtet) zieht der Film seine Atmosphäre aus subtilem Grusel, wie auftauchende Geister oder dem Mitfiebern mit der kleinen Hauptprotagonistin, beziehungsweise deren merkwürdigen Verhaltensweisen. Insgesamt gute Unterhaltung, kleine Längen kann man Dank der soliden Grundqualität locker verschmerzen.
Noch was zum Soundtrack: Wem das Lied aus dem Trailer gleich bekannt vorkommt... es sind Herman´s Hermits mit ihrem Knieschwinger »I´m Into Something Good«. ;o)
Herman´s Hermits »I´m Into Something Good« (»Herman´s Hermits«, 1965)
05.09.2017
Städtischer Friedhof Chemnitz revisited
reingefruttelt von
Octapolis
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Avatarium,
Chemnitz,
Städtischer Friedhof Chemnitz
30.08.2017
28.08.2017
restliche Hecht-Nachlese
Ich weiß, das ham wir schon mal schneller gesehen... aber besser spät, als nie - aber immerhin weder chronologisch noch geografisch geordnet: die diesjährige Restbildermappe vom Hechtfest. Schön war´s, wie immer.
Anekdötchen am Rande: Wie lockt man Frauen auf die Fete? Richtig, man hängt Martin Schulz-Plakate auf! Darauf angesprochen meinte eine, ähem, Jungwählerin: »Der is doch n Alki - wenigstens ein gemeinsamer Nenner...«. Das lassen wir unkommentiert so stehen. ;o)
Superpunk »Das waren Mods« (»Die Seele des Menschen unter Superpunk«, 2010)
Hechtfest 2017
Ein paar unsortierte Eindrücke vom diesjährigen Hechtfest. Mehr später... ;o)
Arch Enemy »The Eagle Flies Alone« (»Will To Power«, 2017)
Arch Enemy »The Eagle Flies Alone« (»Will To Power«, 2017)
26.08.2017
Cementerio de la Almudena // Madrid // Número tres
reingefruttelt von
Octapolis
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Friedhöfe,
Madrid,
Tsjuder
22.08.2017
21.08.2017
Gespensterbahn reloaded
Yeehaw! Nun isses wieder so weit. Deutschland umarmt sich, kommt sich näher - vor Wahlkampfplakaten!
Klar, je nach Wahlkreis fährt man früh am Morgen (nicht später, wenn man aktiv an der Zukunft der Welt mitschrauben möchte!) durch die alle vier Jahre zugemutete Gespensterbahn; aber nie war dieses, dem Gefühl, der Bulimia nervosa (wir Models leiden ehrlich gern darunter) gleichende, Unterfangen so aufregend wie 2017. Weil: Gottkanzler in the house!
Und ist mal jemandem aufgefallen (habe es persönlich abgeschritten), dass zwischen zwei Cuck Norris-Plakaten jeweils 36,7 Meter Mindestabstand bestehen? Hab ich... ja, ich habe... meinte natürlich Martin Schulz. Sie entschuldigen?!
Warum ist das so? Es gibt mehrere Thesen...
- nicht genügend Wahlkampfplakate, um meterweise zuzuschlagen
- genügend Abstand für die spontan Applaudierenden, auf die Knie fallenden Menschen, zu halten
- Platz für Opfertiere
- oder, was mir persönlich am plausibelsten erscheint, genügend Radius, um bei jeder Tageszeit die beste Sonnenlichteinstrahlung zu gewährleisten, wenn spontan (Vorsatz kann man nur vermuten, nicht beweisen) Frauen, zu jeder Tageszeit, Selfies mit dem Großen Martin (das G bei Großer Martin wird natürlich groß geschrieben!) machen wollen
Also, Gespensterbahn war gehstern. Hui, Martin! ist heute. Viel Glück, Digger! ;o)
Samael »Red Planet« (»Hegemony«, 2017)
Klar, je nach Wahlkreis fährt man früh am Morgen (nicht später, wenn man aktiv an der Zukunft der Welt mitschrauben möchte!) durch die alle vier Jahre zugemutete Gespensterbahn; aber nie war dieses, dem Gefühl, der Bulimia nervosa (wir Models leiden ehrlich gern darunter) gleichende, Unterfangen so aufregend wie 2017. Weil: Gottkanzler in the house!
Und ist mal jemandem aufgefallen (habe es persönlich abgeschritten), dass zwischen zwei Cuck Norris-Plakaten jeweils 36,7 Meter Mindestabstand bestehen? Hab ich... ja, ich habe... meinte natürlich Martin Schulz. Sie entschuldigen?!
Warum ist das so? Es gibt mehrere Thesen...
- nicht genügend Wahlkampfplakate, um meterweise zuzuschlagen
- genügend Abstand für die spontan Applaudierenden, auf die Knie fallenden Menschen, zu halten
- Platz für Opfertiere
- oder, was mir persönlich am plausibelsten erscheint, genügend Radius, um bei jeder Tageszeit die beste Sonnenlichteinstrahlung zu gewährleisten, wenn spontan (Vorsatz kann man nur vermuten, nicht beweisen) Frauen, zu jeder Tageszeit, Selfies mit dem Großen Martin (das G bei Großer Martin wird natürlich groß geschrieben!) machen wollen
Also, Gespensterbahn war gehstern. Hui, Martin! ist heute. Viel Glück, Digger! ;o)
Samael »Red Planet« (»Hegemony«, 2017)
18.08.2017
▶ Attic // The Hound Of Heaven
Ván Records bewerben das heute erscheinende Attic-Album mit den Worten ...On 18.08.2017 darkest heavy metal will rise to its full power once again...
Hell yeah! Wie auch immer, ein schmuckes Video gibt´s zu sehen. ;o)
Attic »The Hound Of Heaven« (»Sanctimonious«, 2017)
Hell yeah! Wie auch immer, ein schmuckes Video gibt´s zu sehen. ;o)
Attic »The Hound Of Heaven« (»Sanctimonious«, 2017)
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